App im Test: Pixotale für multimediale Geschichten

Module einfügen
Module einfügen

Wer im Blog versucht, Text und Bilder schön anzuordnen, weiß, dass das manchmal gar nicht so einfach ist. Mit der App Pixotale lässt sich das allerdings ganz einfach am iPhone machen. Zu große Ansprüche darf man aber nicht haben.

Wer registriert ist, klickt zunächst das Pluszeichen, um eine neue geschichte anzulegen. Dann wählt man ein Cover-Foto aus und gibt die Überschrift für die eigene Geschichte an. Um weitere Module hinzuzufügen, klickt man das Pluszeichen am unteren Rand: Text, Bild, Karten, Umfragen und Videos soll man einfach mit Pixotale kombinieren können. Tatsächlich kann man relativ einfach seine Textblöcke einfügen. Links werden automatisch anklickbar gemacht. Wer ein Bild hinzufügt, lässt es großformatig erscheinen, mehrere ausgewählte Fotos werden in einer Galerie angelegt. Jedes Modul muss mit dem Häkchen bestätigt werden, bevor ein neues Modul hinzugefügt werden kann. Ist ein Modul nicht am richtigen Platz, kann man es über das Icon mit dem Balken und dem Pfeil verschieben.

Für die Umfragen schreibt man seine Frage in ein Feld, und gibt die gewünschten Auswahlmöglichkeiten in die leeren Zeilen unterhalb ein. Wer einen Kartenausschnitt einfügen möchte, sucht den gewünschten Ort und klickt dann wieder das Häkchen. Das alles funktioniert bestens – das Einfügen eines Videos gelingt mir allerdings auch nach mehrfachem Versuch nicht. Pixotale integriert Videos von YouTube und Vimeo. Dazu steuert man das gewünschte Video an. Dann allerdings kann ich den Auswahlbutton nicht mehr klicken. Also gehe ich den zweiten vorgeschlagenen Weg und kopiere die URL. Sie setze ich an der betreffenden Stelle ein, klicke wieder den angegebenen Knopf, doch es passiert nichts. Schade. Ich verzichte also auf den Einbau eines Videos und veröffentliche meine Geschichte so.

Noch mehr Probleme

Jetzt kann ich sie teilen. Pixotale erlaubt mir bei Facebook allerdings nicht, auf Seiten zu teilen, sondern nur im persönlichen Profil. Klickt man auf den Link bei Facebook, sieht man die Geschichte groß am Bildschirm, sieht ganz nett aus, allerdings werden in der Überschrift alle Wörter mit großem Anfangsbuchstaben dargestellt – selbst wenn es am Smartphone anders aussieht. An dieser Desktop-Version kann man sich auch einloggen, ich habe aber keine Möglichkeit gefunden, dort meine Geschichten zu editieren. Rätselhaft und leider auch unbefriedigend ist auch, dass ich die Hallertau-Geschichte später über die App nicht mehr ansehen kann. Dort ist nur noch das Coverbild gespeichert mit einer alten Überschriftenversion.

Bei Instagram würde das Coverfoto angezeigt werden, das finde ich jedoch nicht so prickelnd. Twitter lässt sich problemlos teilen. Eine Funktion zum Einbetten habe ich nicht gefunden. Pixotale erinnert mich sehr an Adobe Spark Pages oder MyAlbum, hat aber zusätzlich die Umfragen- und die Kartenfunktion. Meine zweite Pixotale-Geschichte spielt übrigens auch in Bayern, in Bayreuth.

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