Warum es gut war, einen Vertrag zwei Jahre lang nicht zu unterschreiben

Ich erinnere mich genau an denn Tag im April vor zwei Jahren, als das große Kuvert meines langjährigen Kunden mich erreichte. Ohne mich vorgewarnt zu haben, legte man mir plötzlich nach zehn Jahren einen Vertrag vor. Den sollte ich als freier Mitarbeiter unterschreiben, und damit würde ich dem Verlag das Recht einräumen, meine Texte weiterzuverkaufen. Ohne dass ich an den möglichen Einnahmen beteiligt würde. Ich fand, dass das keine gute Idee ist. Ziemlich wütend habe ich darum damals den DJV-Rechtsbeistand angerufen und darum gebeten, den Vertrag zu checken und mich auf eventuelle fiese Details aufmerksam zu machen.

Geld verdienen mit dem Blog: Zwischen Schleichwerbung und Finanzamt

Wer professionell bloggt, möchte langfristig betrachtet mit dem Blog Geld verdienen. Doch dabei kommen einige Fragen auf: Wie unabhängig berichtet man denn, wenn man Reisen bezahlt oder Sachwerte geschenkt bekommt? Welche Rolle spielen sponsored posts? Und was sagt eigentlich das Finanzamt zu alledem?

Ethische und steuerliche Fragen bei Produkttests

Ich gebe zu: Manchmal gehen Dinge im Internet einfach an mir vorbei. Beispielsweise, dass es ausgesprochen lukrativ sein kann, als Produkttester tätig zu werden. Natürlich weiß ich, dass es Blogger und Vlogger gibt, die Testblogs oder YouTube-Kanäle haben. Natürlich weiß ich auch, dass sie ab einer gewissen monatlichen Besucherzahl Produkte zum Test von Firmen angeboten bekommen. Manchmal geht es dabei zwar nur um ein Schokoladen- oder Käsepaket, oft sind es jedoch auch Kühlschränke, Handys oder Kameras. Wie ich jedoch durch eine anonyme Mail gelernt habe, braucht man aber gar keinen Blog oder YouTube-Kanal, um am Produktregen teilzunehmen. Es reicht, wenn man beispielsweise bei Amazon genügend Bewertungen schreibt. Das hat jedoch…

Einnahmen als Blogger richtig versteuern

Blogger verdienen Geld. Zumindest ab und zu: Mal bekommen sie Geld für einen so genannten Sponsored Post, mal für die Schaltung eines Werbebanners. Mal lädt man sie übers Wochenende ins Luxushotel ein oder überlässt ihnen Computer, Kamera oder Waschmaschine nach dem Test. Davon abgesehen, dass die Berichterstattung speziell in den letzten der genannten Punkten fragwürdig sein kann und eine fehlende entsprechende Kennzeichnung nicht dem entspricht, was der Pressekodex für diese Fälle vorsieht, bleibt als Fakt, dass sie Einnahmen haben. Und diese müssen versteuert werden. Ich habe mich mit Markus Deutsch, Steuerberater aus Berlin, über dieses Thema unterhalten.

Überraschender Rückblick ins Jahr 2005: teuer und analog

Jedes Jahr im Januar freue ich mich darüber, einen dicken Stoß Papier wegwerfen zu dürfen. Denn jedes Jahr im Januar entsorge ich die Unterlagen, die zehn Jahre alt sind: Steuererklärungen, Rechnungen, Reiseunterlagen und was sich sonst noch so in diesem einem Geschäftsjahr angesammelt hat. Dieses Jahr habe ich mir die Mühe gemacht, die Unterlagen von 2005 näher anzuschauen, bevor ich sie durch den Schredder gejagt habe. Das Ergebnis überrascht mich ziemlich.

„Man muss beim Immobilienkauf die Emotionen ausschalten“

Tom Friess ist Geschäftsführer beim VermögensZentrum und ein großer Fan von Immobilien im Altersvorsorge-Portfolio. Allerdings rät er dazu, sich beim Haus- oder Wohnungskauf gerade in Schrumpfungsregionen nicht von Emotionen leiten zu lassen. In Deutschland stehen speziell auf dem Land immer häufiger Immobilien leer. Trotzdem setzen Sie auf die Immobilie als Altersvorsorge. Ist das sinnvoll? Absolut. Allerdings kann man das nicht generell für jedes Objekt und jede finanzielle Situation sagen. Man muss sich dessen bewusst sein, dass man eine Immobilie nicht einfach in eine Region mit steigenden Preisen verschieben kann, man kann sie auch nicht von heute auf morgen verkaufen. Und man darf nicht sein ganzes Vermögen in eine Immobilie stecken….

Onlinebanking op kölsch

Eigentlich ist das Kölsch-Banking der Sparkasse KölnBonn bereits ein alter Hut: Die Möglichkeit, Onlinebanking mit kölschen Texten zu machen, gibt es schon seit 2010. Ich habe trotzdem erst jetzt darüber gelesen. Und die Idee finde ich so bemerkenswert, dass ich sie auf jeden Fall hier präsentieren möchte. Fundort: Risikofaktor Social Web: Reputationsrisiken und -chancen managen (von Achim Kinter und Ulrich Ott) (Werbelink)

Liebes Finanzamt, …

… weißt Du, eigentlich finde ich das ganz ok mit den Steuern und so. Ich lebe schließlich gerne in Deutschland. Und wenn ich ganz ehrlich bin, dann warst Du auch noch nie gemein zu mir, wir hatten eigentlich immer ein gutes Verhältnis. Aber, liebes Finanzamt, jetzt will doch einmal eine kleine Kritik üben. Sicher: Es war mein Fehler. Irgendwie aber auch nicht. Du weißt ja, liebes Finanzamt, dass ich meine Steuererklärung über Elster abgeben muss. Das willst Du so. Und in der Gebrauchsanweisung zu meiner Steuersoftware steht, dass eine alte Version von einer neueren überschrieben wird. Darum habe ich am Sonntagnachmittag, etwa 30 Minuten nachdem ich den Fehler bemerkt hatte,…