Serie eBooks, Teil 5: Die US-amerikanische Steuernummer

Ja, es war meine eigene Schuld: ich hatte mich nicht richtig schlau gemacht und das falsche Formular ausgefüllt, um eine US-amerikanische Steuernummer zu bekommen. Die benötigt man als Autor, wenn man eBooks über den Apple iBookstore vertreiben will. Das war doof von mir. Denn nach Wochen kam nicht die erwartete Steuernummer per Schneckenpost in den Briefkasten geflattert, sondern ein vierseitiges Standardantwortschreiben, in dem ein Punkt markiert war. Demnach sollte ich irgendwelche Dokumente nachreichen, um eine Ausnahmegenehmigung für irgendetwas zu erhalten.

Serie eBooks. Teil 3: Steuern

Wie versteuert man seine eBook-Einnahmen? Zunächst freut man sich als Autor über die ersten verkauften eBooks. Doch dann wird es kompliziert. Denn erstens wird das Honorar erst ab einer bestimmten Summe ausgezahlt. Und zweitens fällt dann natürlich auch Steuer an.

„Arbeit für mich in Deutschland“

Das verspricht mir Leake Socorro ganz fett in einer E-Mail. Da bin ich neugierig genug, um zu lesen, was ich tun soll. Erfreut stelle ich fest, dass die Mail in nicht ganz schlechtem Deutsch geschrieben ist, das schafft Vertrauen. Und 4.000 bis 8.000 Euro im Monat für maximal 24 Stunden in der gleichen Zeit, das wäre ja ein Traumjob! Also lese ich weiter: Ich kann den Job nebenher machen, und ich benötige keine besondere Ausbildung, schreibt mir Socorro. Toll! Nur ein Bankkonto brauche ich, schreibt er weiter. Kein Problem, das habe ich. Also weiter: Darauf wird mir Socorros Firma künftig Geld überweisen, und zwar 2.000 bis 8.000 Euro im Monat….

Telefonanruf von meiner Bank

Sorry Hausbank, aber ich vertraue Dir mein Geld nicht an! Das Bild gibt’s übrigens bei Fotolia.[/caption] Ich bin übers Internet bei meiner Bank eingeloggt, sie bittet mich, meine Adresse zu bestätigen, da ich bald eine neue Girokarte bekommen soll. Mache ich doch gerne. Keine fünf Minuten später klingelt mein Handy. Es ist die Ehrenfelder Filiale. Ist das Zufall, frage ich mich? Eine nette Dame fragt, wann mir denn einmal ein Termin für ein Beratungsgespräch passen würde. Das finde ja jährlich oder alle zwei Jahre statt, ich sei lange nicht dagewesen.

Freiberufliche Dozenten und die Umsatzsteuer

Post vom Finanzamt! Darüber freut man sich nur selten. Besonders dann, wenn das Finanzamt Nachfragen hat, kann’s unbequem werden. Beispiel: „Im Voranmeldungsverfahren werden in nicht unerheblichem Umfang steuerfreie Umsätze erklärt, … Aus den vorliegenden Unterlagen ist nicht eindeutig zu erkennen, um welche Art Umsätze es sich dabei handelt … Ich bitte um Stellungnahme.“ Betroffen ist in diesem Fall meine Arbeit als Dozentin an der Hochschule. Dachte ich zu Beginn noch, das lasse sich schnell klären, habe ich diese Hoffnung nach einem Telefongespräch und drei Briefwechseln fast aufgegeben. Man zweifelt daran, dass die Hochschule eine Hochschule ist. Verlangt von einer Universität einen Nachweis, den diese nicht hat, weil das Gesetz diesen…