Checkliste: den Social Media Einsatz planen

Ist doch ganz einfach: Man ist auf einer Konferenz oder bei einem Vortrag, und dann twittert man ein bisschen. Da muss man in der Tat nicht viel vorbereiten, außer dass man auf genügend Akku achten sollte. Schwieriger wird es, wenn man eine Aktion beispielsweise eines Kunden einen ganzen Tag lang über Facebook und Twitter unterstützen will.

Leserfrage: Ich heirate. Was mache ich mit meinem Nachnamen?

Eine Kollegin fragte mich neulich, ob ich eigentlich bei meiner Heirat den Namen meines Mannes angenommen habe. Nein, das habe ich nicht. Ich habe erst mit Ende 30 geheiratet, ich bin unter meinem Nachnamen bekannt, ich sehe ehrlich gesagt auch keinen Sinn darin, den Namen zu ändern, nur weil man heiratet. Für mich war das also keine Frage, ich wollte weiterhin Blaß heißen. Der einzige Grund, den Namen eventuell zu wechseln, wäre gewesen, wenn ich damit das ß im Namen losgeworden wäre, ein steter Quell für Probleme bei Reisen im Ausland. In meinem Fall hätte ich das ß allerdings gegen ein ü getauscht, was auch nicht wirklich besser gewesen wäre….

Warum es gut war, einen Vertrag zwei Jahre lang nicht zu unterschreiben

Ich erinnere mich genau an denn Tag im April vor zwei Jahren, als das große Kuvert meines langjährigen Kunden mich erreichte. Ohne mich vorgewarnt zu haben, legte man mir plötzlich nach zehn Jahren einen Vertrag vor. Den sollte ich als freier Mitarbeiter unterschreiben, und damit würde ich dem Verlag das Recht einräumen, meine Texte weiterzuverkaufen. Ohne dass ich an den möglichen Einnahmen beteiligt würde. Ich fand, dass das keine gute Idee ist. Ziemlich wütend habe ich darum damals den DJV-Rechtsbeistand angerufen und darum gebeten, den Vertrag zu checken und mich auf eventuelle fiese Details aufmerksam zu machen.

Pressereisen: Wenn sich Journalisten daneben benehmen

Ich schimpfe ja gerne mal über PR-Agenturen: Darüber, dass sie mir unverlangt unpassende Pressemitteilungen schicken. Dass sie mich nicht aus dem Verteiler nehmen, obwohl ich sie mehrfach ganz nett darum bitte. Dass sie nicht erreichbar sind, nicht zurückrufen oder ganze Artikel vor der Veröffentlichung gegenlesen wollen. Allerdings sieht die Sache oft ganz anders aus, wenn man sich mit der Gegenseite unterhält. Ich habe mich darum mit PR-Kollegen unterhalten, und sie gebeten, mir zu sagen, was sie schon mit Journalisten erlebt haben. Das ist das Ergebnis, allerdings anonym:

Multimedia-Seminar beim DJV-RLP: Ergebnisse

In Mainz habe ich für den Deutschen Journalistenverband Rheinland-Pfalz ein Seminar zum Thema Multimedia Storytelling gegeben. Wir haben uns dazu Scrollytelling-Specials angesehen, uns über mobile reporting unterhalten, verschiedene Apps besprochen, und überlegt, wie man so ein Special eigentlich am besten plant. Am Ende hatten die Teilnehmer noch eine Stunde Zeit, selbst Apps auszuprobieren. Und das sind ihre Ergebnisse:

Warum ich bei Amazon mein Konto als eBook-Autor gekündigt habe

Ich finde es toll, wie schnell man bei Amazon ein eBook anbieten kann: Worddokument schreiben, als HTML speichern, hochladen, verkaufen. Super. Seit einiger Zeit geht das auch mit Multimediaelementen über die Software Kindle Textbook Creator, die ich aber noch nicht ausprobiert habe. Der Grund: Ich hatte nichts zu erzählen.

Wie man eine dienstliche Auslandsreise vorbereitet

Kenia. Für viele ein Traumurlaubsland. Für andere aufgrund von Hitze, giftigen Schlangen und Spinnen eher furchteinflößend. Zugegeben: Ich hab’s auch nicht so mit dem afrikanischen Kontinent. Die Amerikas, Asien – alles kein Problem. Nach Afrika zieht es mich jedoch nicht. Aber wenn ich muss, dann fliege ich natürlich auch dorthin. 2012 war ich als ehrenamtliche Reporterin in Tansania, in einer Region ohne fließend Wasser und ohne Strom. 2016 hat es mich nach Kenia verschlagen. Ich sagte zunächst recht unbedarft zu, weil ich davon ausging, dass ich in irgendeinem gesichtlosen Hotel in irgendeiner ebenso gesichtslosen Stadt einen Workshop geben würde. Doch es änderte sich Vieles, als ich erfuhr, wo genau ich…

App im Test: Pixotale für multimediale Geschichten

Wer im Blog versucht, Text und Bilder schön anzuordnen, weiß, dass das manchmal gar nicht so einfach ist. Mit der App Pixotale lässt sich das allerdings ganz einfach am iPhone machen. Zu große Ansprüche darf man aber nicht haben.

App im Test: Hydra für Smartphonefotos bei wenig Licht

Braucht man wirklich noch eine Foto-App fürs Smartphone? Und dann noch eine, die fast fünf Euro kostet? Die Antwortet lautet ja, wenn man sein Handy oft benutzt, um Bilder zu machen. Hydra hat nämlich nicht nur eine Low Light Funktion, sondern auch eine HDR Funktion, die bei schwierigen Belichtungssituationen eine ganze Menge aus einem Motiv herausholt. Also sowohl tagsüber als auch nachts. Außerdem gibt es eine HDR-Videofunktion, die bis jetzt für mich uninteressant war. Und die Zoomfunktion erschließt sich mir nicht ganz. Hydra gibt es bisher nur für iOS.