35 Apps, die ich liebe – beruflich und privat

Immer wieder stelle ich fest, dass Menschen ihr Smartphone höchstens benutzen, um zu telefonieren, vielleicht Mails zu checken oder WhatsApp-Nachrichten zu empfangen. Dabei spielen weder Alter noch Geschlecht oder Beruf eine Rolle: Meine Mittzwanziger an verschiedenen Bildungseinrichtungen unterscheiden sich da kaum von den 40+-Teilnehmern in den unterschiedlichen Journalismus-Seminaren. Mich irritiert das immer, denn für mich ist das Smartphone längst ein digitaler Assistent geworden, der mir in vielen Lebenslagen zur Seite steht. Ich habe darum eine Liste meiner Lieblingsapps gemacht, die vielleicht auch andere inspirieren können:

App im Test: Adobe Premiere Clip

Wer auf dem iPhone ein kurzes Video schneiden möchte, ist meiner Meinung nach mit iMovie sehr gut bedient. Allerdings kann es ja auch sein, dass man mit iMovie nicht zurecht kommt oder keinen großen Wert darauf legt, beispielsweise Titel oder Übergänge zu gestalten. Dann gibt es eine ganz gute App-Alternative, und zwar Adobe Premiere Clip. Sie läuft auch auf Android-Geräten. Die App ist kostenlos.

App-Test: MyAlbum als digitales Fotoalbum

Ein digitales Fotoalbum anlegen und per Link verschicken, das geht sehr einfach beispielsweise mit der App MyAlbum für Apple. Nach dem Einloggen legt das Pluszeichen rechts oben ein neues Album an. Um es zu füllen, bekommt man Zugriff auf die Videos und Fotos auf dem Smartphone. Die klickt man an, danach rechts oben auf das Häkchen. Jetzt laden die gewählten Inhalte in die App, das braucht je nach Menge der Bilder und der Länge der Videos seine Zeit. Manche Medien werden nicht hochgeladen, ich konnte bisher nicht herausfinden, ob das am W-LAN oder der Größe der entsprechenden Datei liegt. Die App fragt dann, ob man das Medium überspringen, oder einen…

App-Test: Storyo

Der Name sagt es schon: Storyo erzählt Geschichten, und zwar aus Bildern. Dazu erlaubt man der App den Zugriff auf die eigene Galerie. Dann gibt man entweder einen Zeitraum vor oder wählt die entsprechenden Fotos einzeln aus. Sind Sie mit Geodaten und Uhrzeit versehen, ordnet Storyo beides automatisch zu und erzählt so eine chronologische Bildergeschichte. Die kann zwischen 15 und 60 Sekunden lang sein, mit Musik unterlegt werden, und es stehen verschiedene Layouts dafür zur Verfügung. Wer das Layout ändern will, klickt allerdings nicht „Bearbeiten“-Button, sondern den Zurück-Pfeil. Das ist etwas merkwürdig. Sonst ist die App aber wirklich einfach zu bedienen.

App-Test: PicPlayPost

Eine nette App mit interessanten Effekten ist PicPlayPost. Sie schafft es, Standbilder und Videos in einem Bild zu vereinen. PicPlayPost gibt es für Apple und Android. Um eine solche Collage zu machen, wählt man zunächst eines von vielen vorgegebenen Layouts aus. So lassen sich bis zu neun Motive miteinander kombinieren. Durch Doppelklick auf das entsprechende Feld kommt man zu den Dateien auf dem Smartphone und wählt die gewünschten aus.

App-Test: HandyPhoto

Ich weiß nicht, was die Macher der App HandyPhoto sich bei diesem Namen gedacht haben – aber sie ist gut. Zwar ist es gar nicht so einfach, sie aufgrund des Namens zu finden, dafür kann sie deutlich mehr als viele andere Bildbearbeitungsapps. Die App gibt es für Android und Apple.

Adobe Slate fürs Scrollytelling – nur für iPadler

Wer online Bilder und Texte veröffentlicht, weiß, wie schwierig es sein kann, beides hübsch aneinander zu bringen. Die App Adobe Slate ist dabei sehr hilfreich. Sie hat aber zwei gewaltige Nachteile: 1. Funktioniert sie nur auf dem iPad. 2. Kann sie weder Audio noch Video. Trotzdem sind die Ergebnisse sehenswert. Und die Benutzung ist ziemlich einfach.

App-Test: Pics2mov für Slideshows

Diese App macht genau das, was der Name verspricht: Sie bewegt Bilder, macht also aus Standbildern eine Slideshow. Das geht ziemlich einfach: Man klickt das Pluszeichen und markiert alle Bilder, die in die Slideshow sollen. Stimmt die Reihenfolge nicht, markiert man das besagte eingefügte Foto und bewegt es mittels der Pfeile ganz unten vor- oder rückwärts. Unter dem Button mit der Musiknote findest du Melodien, mit denen du die Bilder unterlegen kannst. Sie sind geordnet nach Rubriken wie „Happy“ oder „Romantic“. Unter dem Menüpunkt „Cover Design“ am linken Rand kannst du einen Titel hinzufügen und Sticker sowie unter Umständen einen Rahmen auf den Titel legen.

App-Test: Multimedia-Mashups mit Trio

App-Test: Multimedia-Mashups mit Trio Bei einem Mashup kombiniert man bereits bestehende Inhalte im Internet zu etwas Neuem. Die App Trio für Apple-Geräte ermöglicht Kombinationen aus Fotos, Videos und Gifs. Ich bin solchen Apps gegenüber grundsätzlich etwas skeptisch, denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass dabei gegen das Urhebergesetz verstoßen wird. Trotzdem habe ich mir Trio näher angeschaut.