Projekt Digitalien: „Ich fürchte, ich komme an Facebook nicht vorbei“

Hörfunk-Interview zum Projekt Digitalien
Hörfunk-Interview zum Projekt Digitalien

Das war das Fazit einer Teilnehmerin am gestrigen Mini-Workshop Personal Branding im Projekt Digitalien: „An Facebook komme ich wohl nicht vorbei“. Warum das so ist, und was noch im Projekt Digitalien in den letzten Tagen los war, lest Ihr hier.

Personal Branding war gestern das Thema des Mini-Workshops im Projekt Digitalien. Die Folien dazu gibt es als PDF zum Herunterladen. Die Teilnehmerinnen waren besonders interessiert an der Möglichkeit, selbst eBooks zu machen, um die Marke ICH zu stärken, und am Einsatz von Instagram Video für Teaser. Fazit einer Kollegin nach einer Stunde:“Ich fürchte, an Facebook komme ich nicht vorbei“. Meine Antwort: Das sehe ich genau so – und zwar aus zwei Gründen: Erstens laufen viele Informationen über das noch größte soziale Netzwerk. Eine Teilnehmerin beispielsweise hatte tatsächlich vom Mini-Workshop über Facebook erfahren. Zweitens sind die so genannten social signals nach dem Hummingbird-Update von Google zunehmend wichtig, wenn es um die Suchmaschinenoptimierung geht. Heißt: Je häufiger ein Beitrag bei Facebook geteilt, geliked und kommentiert wird, desto mehr Relevanz hat er für Google. Zu den Themen Instagram, eBooks selber machen und Suchmaschinenoptimierung gibt es in den kommenden Wochen übrigens noch weitere Mini-Workshops.

Die größte Überraschung der vergangenen drei Wochen war allerdings die Mail von Andrea Lueg. Die Hörfunkjournalistin hatte über den Journalistinnenbund vom Projekt Digitalien gehört, und es hat sie so begeistert, dass sie mich für den Deutschlandfunk interviewt hat. Wir haben gut 30 Minuten über das Projekt geplaudert, aber auch darüber, dass die meisten Menschen ihre Smartphones nicht in dem Umfang nutzen, wie sie gedacht sind. Ich kenne beispielsweise viele Leute, die keine Apps herunterladen oder nur kostenlose Apps nutzen wollen. Andere haben keine Daten-Flatrate und nutzen den integrierten Internetzugang nur im Wlan. Je nach Smartphone-Modell ist das, als ob man einen Porsche in der Garage stehen hat, und den Zündschlüssel nicht mehr findet. Speziell Journalisten haben mit einem Smartphone natürlich einen sehr umfassenden Werkzeugkoffer, den sie nur richtig einsetzen müssen. Aber auch Privatleute könnten oft viel mehr mit den Geräten machen. Andrea Luegs Beitrag soll Ende des Monats gesendet werden.

Außerdem habe ich wieder eine neue App ausprobiert, und zwar Steller. Mit ihr lassen sich am Handy aus Bildern und Texten kleine Magazine gestalten. Sie können in den sozialen Netzwerken geteilt werden – leider lassen Sie sich jedoch nicht herunterladen oder einbetten. Das heißt: Falls der Dienst irgendwann eingestellt wird, sind die Magazine weg. Die Bilder sollte man darum anderweitig sichern. So sieht mein Steller aus:

Steller vom Projekt Digitalien
Steller vom Projekt Digitalien

Wer’s ansehen will, muss den Link klicken.

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