Von wegen Totholzmedien: Digitalisierung auf der #fbm17

Auf der Buchmesse in Frankfurt gibt’s – klar: Bücher. Aber längst nicht nur. Oder besser gesagt: längst nicht nur auf Papier gedruckt. Ich fahre im Gegenteil aus einem ganz anderen Grund gerne nach Frankfurt. Und zwar, weil dort regelmäßig viel über Digitalisierung gesprochen wird. Posts zur Buchmesse findet Ihr übrigens in den sozialen Medien unter #fbm17.

Wie Fliegen digitaler wird

Nur drei Satelliten benötigt Inmarsat, ein Unternehmen, das mobile Satellitenkommunikation anbietet, um die ganze Erde abzudecken. Das erfahre ich beim Digital Aviation Forum der Lufthansa in Frankfurt. Allerdings sitze ich nicht mit vielen anderen in einem dunklen, kühlen Raum mit Bühne am Kopfende, einem Redner und einer Power Point Präsentation, als ich das höre. Nein, ich sitze in einem Flugzeug, zusammen mit anderen „Journalisten, Bloggern und Influencern“, wie es bei der Begrüßungsrede hieß. Und sie sind aus aller Welt angereist: Ein Ire sitzt zwei Plätze neben mir, eine Italienerin habe ich gesehen, jemand kommt aus Sao Paolo und auch Asiaten sind viele dabei.

Mit digitaler Hilfe durch die Miró-Ausstellung in der Frankfurter Schirn

Kennt Ihr die Bilder von Joan Miró? Sie sind oft groß und blau, manchmal mit schwarzen Punkten oder roten Strichen. Ich gebe offen zu, dass das nicht die Art von Kunst ist, die mich begeistert. Und ich wäre tatsächlich auch nicht auf die Idee gekommen, eine solche Ausstellung zu besuchen, wenn nicht der Eintritt für die Frankfurter Schirn, in der die Bilder noch bis Juni gezeigt werden, im Preis für die Hotelübernachtung im Le Meridien inklusive gewesen wären. So dachte ich: Schau’ ich mir an.