Erfahrungen aus meiner Blogparade #Lieblingshotelzimmer

Ich bin ein bisschen verschnupft, als ich in Facebook eine Nachricht von einem Gruppenadministrator bekomme: Er wird meinen Post löschen, weil ein Link zu einem Blogbeitrag drin ist. Ich finde das nur logisch, denn dort erkläre ich, wie sich auch Destinationen an meiner Blogparade beteiligen können. Er sieht in dem Post keinen Mehrwert für die anderen Gruppenmitglieder, sondern nur Werbung für meinen Text. Und er ist der Admin.

„Zahl’ doch einfach mit einem Tweet“ – oder so

Geschickt finde ich, was das Land Baden-Württemberg und Mercedes-Benz auf der Republica machten, um erstens wahrgenommen, zweitens ihre Botschaften ins Web hinausposaunt zu bekommen. Sehr geschickt! Denn um ehrlich zu sein: Wer würde sich auf einer Konferenz, auf der es um Virtual Reality, 3D, die Zukunft der digitalen Gesellschaft und viel neuen heißen Scheiß geht, freiwillig mit Baden-Württemberg auseinandersetzen?

Blogger, Journalismus und PR

Früher war alles ganz einfach: Da musste, wer in Zeitungen und Magazinen auftauchen wollte, gute Kontakte zu Journalisten pflegen. Heute ist das nicht mehr nötig. Denn erstens kann jede Organisation, jedes Unternehmen selbst senden. Zweitens gibt es nicht-journalistische Blogger, die sich auf Kooperationen einlassen, die der deutsche Presserat anstößig finden könnte. Leider haben das „Jeder ist (s)ein Sender“-Prinzp viele PR-Agenturen und Pressestellen noch immer nicht verstanden.

Wie gute und nutzwertige PR aussieht

Meistens beschwere ich mich ja über die Pressearbeit von Unternehmen oder PR-Agenturen. Heute habe ich diesbezüglich endlich mal eine Nachricht bekommen, die mich freut: Die Kanzlei Wilde Beuger Solmecke in Köln kündigt nämlich an, mir künftig nicht mehr täglich eine Themenübersicht per Mail zu schicken, sondern nur noch einmal in der Woche. Das alleine freut mich schon, weil so der Maileingang abnimmt. Noch besser finde ich aber, dass die Themen des wöchentlichen Newsletters nicht mehr oder weniger beliebig zusammengestellt werden, sondern sich daran orientieren, wie oft die entsprechenden Beiträge im Blog angeklickt beziehungsweise wie gut sie bewertet wurden. So lässt sich als Journalist durchaus schon einmal ableiten, was die Leute…