Wie Brand Eins Leser ein tansanisches Hausmädchen ziemlich reich gemacht haben

Stella freut sich

Seit 1989 arbeite ich journalistisch. In dieser Zeit habe ich vielen Leuten geholfen, ihr Geld zurück oder Recht zu bekommen. Das ist jedes Mal ein ganz wunderbares Gefühl. Schließlich hat man dann mit Journalismus wirklich etwas bewirkt, etwas Gutes getan. Jetzt ist etwas passiert, was aus meiner Sicht alles toppt: 2012 war ich als ehrenamtliche Reporterin in Tansania. Ich interviewte damals das Hausmädchen der britischen NGO Village Africa für die Mikroökonomie von Brand Eins. Nachdem der Text erschienen war, schrieb mir Brand Eins, dass eine Leserin Stella ihre Nähmaschine schenken wolle. Wir überlegten lange hin und her, wie Stella am besten von diesem Geschenk profitieren könnte. Schließlich entschloss sich Brand Eins dazu, die Nähmaschine zugunsten Stellas zu versteigern. Das Ergebnis sind inklusive einiger Spenden 580 Euro. Die hat Brand Eins Village Africa überwiesen, und die NGO hat sie jetzt Stella ausgezahlt: Das Hausmädchen, das im Jahr rund 400 Euro verdient, hat jetzt 1.280.350 tansanische Schilling – mehr als ein Jahresgehalt! Stella hat darum nun ein Bankkonto eröffnet. Ich freue mich sehr für sie! Und sage allen Brand Eins Lesern, die gespendet haben, und der Redaktion herzlichen Dank für diese gute Tat!

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Quelle für alle Bilder: Village Africa

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