Projekt Digitalien: Anregungen zur Themenfindung von Timo Stoppacher

Mindmap zum Thema Globalisierung und Nutzwertjournalismus

Timo Stoppacher hat gestern seinen letzten Workshop im Projekt Digitalien gegeben. Es ging dabei um die Journalistische Nische. Nach seinem Vortrag gab es eine kurze Diskussion, ob das Gesagte sich in der Praxis tatsächlich anwenden lässt oder nicht. Ich glaube schon – und habe darum einen Selbstversuch gemacht.

Mehr Begegnungen im Projekt Digitalien

„Journalistenbüro? Wie jetzt? Sind Sie Journalistin? Was machen Sie hier?“ – ziemlich aufgeregt ist die Dame, die mit ihrem Sohn am Donnerstag ins Projekt Digitalien stürmt. Sie hatte die Schildchen im Schaufenster gelesen und folgte der Aufforderung, hereinzukommen und Fragen zu stellen. Projekt Digitalien: keine Zeit für einen Vortrag

Projekt 2014: Digitalien

Angefangen hat alles mit der fixen Idee, mit den eigenen Fotos Geld verdienen zu können. Um das zu testen, braucht man aber einen Laden. Der Zufall hat mir den Weg in das Saisongeschäft in der Körnerstraße 46 in Köln-Ehrenfeld gewiesen. Dort kann man ein Ladenlokal monateweise mieten. Im Februar 2013 habe ich den Mietvertrag unterschrieben, doch als ich im Herbst anfing, Produkte mit Fotos individualisiert zu bestellen, habe ich schnell gemerkt, dass man vom Verkauf unmöglich leben können wird. Nun hatte ich zwei Möglichkeiten: Mietvertrag wieder kündigen – oder ein anderes Konzept ersinnen. Ich habe mich für letzteres entschieden. Denn es tut mir sicherlich gut, mal zwei Monate an einem

Startschuss fürs Projekt Digitalien: Abhängig vom Internet

Endlich ist es soweit! Heute Morgen habe ich die Schlüssel fürs Saisongeschäft in der Körnerstraße bekommen. Dort zieht jetzt für zwei Monate das Projekt Digitalien ein. Die ersten Dinge sind schon dort: Eine Mehrfachsteckdose beispielsweise. Warnung der Vermieterin: „Das ist ein Altbau. Kann schonmal sein, dass die Sicherung rausfliegt, wenn zuviele Geräte angeschlossen sind.“ Außerdem habe ich einige Produkte nach Digitalien gebracht, die Erinnerungen aus der Digital- in die Offline-Welt übertragen. Während ich die Sachen ins Fenster stellte, blieben die ersten Passanten stehen und schauten neugierig. Das ist für mich eine ganz neue Erfahrung – ich auf der anderen Seite des Fensters.

Meine Projekte: Mobile Reporting, Wissensaustausch, Digitalien

Projekt 2014: Digitalien Projekt 2013: Als Austauschdozentin in Memphis, Tennessee Projekt 2012: Als ehrenamtliche Reporterin in Tansania Als Freiberufler hat man es zwar nicht immer leicht. Aber dafür habe ich die Freiheit, mir Projekte zu gönnen, auf die ich Lust habe. Die ich einfach so machen möchte. Ohne erst einen Vorgesetzten fragen zu müssen. Derzeit arbeite ich fleißig an meinem Projekt 2014. Es heißt Digitalien, und es wird in Köln stattfinden: ich habe für zwei Monate einen Showroom gemietet, um dort Produkte zu zeigen, die mit Fotos personalisiert wurden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Bildern, die mit dem Smartphone gemacht wurden. 2013 war ich so als Austauschdozentin am Department of

Gelesen: Klick von Gerd Gigerenzer

Manchmal bietet das Leben merkwürdige Zufälle. Ende Juli hat mir der C. Bertelsmann Verlag das neue Buch von Gerd Gigerenzer, Klick, (Werbe-Link zu Amazon) nach seinem Erscheinen im September zur Rezension angeboten. Das hatte ich schon wieder total vergessen, als ich mir im August Karten für die PhilCologne gekauft habe – und zwar für die Veranstaltung „Kontrolle behalten in der digitalen Welt“. Auf der Bühne saßen eben Gerd Gigerenzer und der Journalist Christian Schiffer.  Die Veranstaltung war super: Christian Schiffer stellte Gigerenzer Fragen rund das Web. Gigerenzers Beispiele erstaunten, verblüfften, ließen schmunzeln. Fast hätte ich mir das dort angepriesene neue Buch Klick von Gerd Gigerenzer gekauft. Habe ich dann aber