Belohnung für treue Käufer

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Kundenkarten helfen sparen – sind aber nicht immer so gut, wie viele denken.

Kleidung, Kosmetik, Lebensmittel oder Hotels: Wer als Kunde einer Marke treu bleibt, bekommt oft Rabatte. Eine der bekanntesten Kundenkarten in Deutschland ist Payback. Laut Unternehmensangaben nutzen 31 Millionen Deutsche die Karte, die man beispielsweise bei Rewe, den dm-Drogerien oder Lidl einsetzen kann. Ein weiterer großer Anbieter ist DeutschlandCard. Der Sinn dieser Kundenkarten: Man sammelt bei jedem Einkauf Punkte. Diese kann der Kunde gegen Prämien einlösen – oder beim nächsten Mal damit an der Kasse direkt bezahlen.

Kleinere Dienstleister wie Friseure oder Bäcker gehen dagegen oft noch analog vor: Bei jedem Besuch bekommt man einen Stempel auf ein Sammelkärtchen aus Papier. Ist es voll, gibt es jedoch auch hier Rabatte. Genau deswegen sind Kundenkarten beliebt. Allerdings rechnen sie sich nicht immer: Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hatte im November 2019 ausgerechnet, dass man für eine Nähmaschine, die 121,99 Euro kosten würde, für 24 000 Euro bei Payback-Partnern einkaufen müsste, um an die Prämie zu kommen.

Davon abgesehen sollten sich Verbraucher genau ansehen, ob sich ein Kundenbindungsprogramm für sie lohnt. Beispiel Vielfliegerprogramme: Wer nicht oft fliegt, wird keinen Freiflug bekommen. Außer, man setzt die Kundenkarten entsprechend oft bei Kooperationspartnern ein. Mit der Miles and More Karte zum Beispiel sammelt man auch beim Tanken oder in Hotels. Aber: Im Zweifelsfall reichen die gesammelten Flugmeilen zum Jahresende nur für eine Flasche Wein. Und wenn man sie nicht rechtzeitig einlöst, verfallen sie. Auch die Punkte, die Käufer bei vielen Modemarken oder in Onlineshops sammeln können, sind oft nur zeitlich begrenzt gültig. „Wer darum nur noch bei einer Marke einkauft, um seine Punkte zu retten, macht einen Fehler“, sagt Georg Tryba von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. „Möglicherweise spart mehr, wer vor dem Kauf die Preise vergleicht. Es kann also günstiger sein, bei einer anderen Marke einzukaufen und dafür auf die Punkte zu verzichten.“

Den ganzen Artikel lest Ihr bei meinem Kunden faz.net.

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