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Wer Elektrogeräte kauft, bekommt vom Händler häufig eine Garantieverlängerung dafür angeboten. Verbraucherschützer halten von einer solchen Versicherung aber nicht viel. Warum diese für den Kunden oft unsinnig sind, lesen Sie hier.

Ob bei Amazon oder im Laden um die Ecke: Beim Kauf von Kaffeevollautomaten, Fernsehgeräten, Smartphones oder anderer Elektronik raten Händler ihren Kunden oft zu einer Garantieverlängerung. Sie soll einspringen, wenn das Gerät vorzeitig Mucken macht oder sogar den Geist aufgibt.

Das klingt nach einem attraktiven Service. Schließlich kosten solche Geräte oft mehrere Hundert Euro. Dennoch raten Verbraucherschützer eher ab.

Gewährleistung für zwei Jahre und optionale Garantie in Anspruch nehmen

Für die ersten zwei Jahre nach dem Kauf muss ein Händler für Mängel der von ihm verkauften Produkte ohnehin geradestehen. Das nennt man Gewährleistungspflicht. Seit Januar 2022 ist das Gesetz durch die EU-Warenkauf-Richtlinie beim Kauf von Digitalprodukten wie Smartphones oder Laptops kundenfreundlicher:

  • Händler haben jetzt eine sogenannte Update-Verpflichtung. Damit soll sichergestellt werden, dass der Kunde Geräte und Software für einen Zeitraum, den er beim Kauf erwarten darf, auch nutzen kann. Dieser Zeitraum ist jedoch nicht festgelegt, sondern muss individuell betrachtet werden.
  • Bislang konnte der Händler ab dem siebten Monat verlangen, dass der Kunde beweist, dass der Mangel schon beim Kauf vorlag. Jetzt muss der Verkäufer in den ersten zwölf Monaten beweisen, dass der Mangel erst nach dem Kauf entstanden ist. Der Käufer ist also erst nach der doppelten Zeit in der Pflicht.

Zusätzlich gibt es die Garantie seitens der Hersteller. Sie ist eine freiwillige Leistung. Wer diese im Schadensfall bekommen möchte, schließt eine so genannte Garantieverlängerung ab. Diese kostet zusätzlich Geld. Streng genommen ist sie also eine Versicherung.

Verbraucherschützer finden solche Garantieverlängerungen für Elektrogeräte in der Regel nicht sinnvoll. Das hat mehrere Gründe: „Elektrogeräte sind zwar teuer, aber wenn sie nicht mehr funktionieren, ist das für niemanden existenzbedrohend“, sagt Iwona Husemann, Rechtsexpertin bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. 

Den ganzen Artikel lest Ihr bei meinem Kunden Wirtschaftszeitung AKTIV.

Elektronische Geräte mit Garantieversicherung absichern – oft nicht sinnvoll

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