Gemeinschaftseigentum: Mitgefangen, mitgehangen

Wer eine Wohnung in einer größeren Anlage kauft, sollte sich gut anschauen, mit wem man zukünftig im selben Haus wohnt. Denn üblicherweise werden alle Kosten fürs Gemeinschaftseigentum aufgeteilt. Das kann manchmal ziemlich unfair sein. Die Kostenverteilung zu ändern, ist jedoch ein ziemlicher bürokratischer Akt. Dafür können sich Eigentümergemeinschaft aber Anschaffungen leisten, die einzelne Eigentümer nicht hätten schultern können – wie zum Beispiel eine Pelletheizung, kleine Windkraft- oder Photovoltaikanlagen. Und bei Schäden springen häufig Versicherungen ein.

Eine Eigentumswohnung hat man nie für sich alleine. Zwar darf man im sogenannten Sondereigentum, also dem Teil des Hauses, den man mit niemandem teilen muss, im Prinzip machen, was man möchte – solange man beispielsweise baurechtliche Bestimmungen beachtet. Allerdings gibt es auch noch das Gemeinschaftseigentum, das allen Eigentümern gehört. Das sind beispielsweise Wege, Flure, Treppenhäuser, Fenster, Dach, Aufzüge oder auch tragende Wände in einer Wohnung. Wer also auf die Idee kommt, in seiner eigenen Wohnung einen Durchbruch in einer tragenden Wand machen zu lassen, wird im Zweifel Probleme mit seinen Miteigentümern bekommen.

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BettinaBlass

Wirtschaftsjournalistin, Dozentin für Internetthmen und Buchautorin.

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