Ottenstein: Mit geschenkten Grundstücken gegen den demographischen Wandel

Manfred Weiner ist verärgert: Seit eindreiviertel Jahren warte man im niedersächsischen Ottenstein darauf, dass die Politik ihre Richtlinien bekannt gibt, in denen steht, welche Maßnahme zur Dorferneuerung in welcher Höhe gefördert werden soll. „Die Leute stehen in den Startlöchern, die wollen was tun, aber sie werden ausgebremst“, sagt der ehrenamtliche Bürgermeister. Das ist schlimm, denn es gibt in Ottenstein viele gute Ideen, wie man den Ort attraktiver für Bürger und Touristen machen könnte: der Teufelsbadteich soll beispielsweise renaturiert werden. Man möchte an den umliegenden Wanderwegen Schutzhütten errichten, es soll einen mobilen ärztlichen Dienst geben und man will den Marktplatz neu gestalten. Die Ideen wurden im Juli in einem Zelt 200

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