Gemeinschaftseigentum: Mitgefangen, mitgehangen

Wer eine Wohnung in einer größeren Anlage kauft, sollte sich gut anschauen, mit wem man zukünftig im selben Haus wohnt. Denn üblicherweise werden alle Kosten fürs Gemeinschaftseigentum aufgeteilt. Das kann manchmal ziemlich unfair sein. Die Kostenverteilung zu ändern, ist jedoch ein ziemlicher bürokratischer Akt. Dafür können sich Eigentümergemeinschaft aber Anschaffungen leisten, die einzelne Eigentümer nicht hätten schultern können – wie zum Beispiel eine Pelletheizung, kleine Windkraft- oder Photovoltaikanlagen. Und bei Schäden springen häufig Versicherungen ein. Eine Eigentumswohnung hat man nie für sich alleine. Zwar darf man im sogenannten Sondereigentum, also dem Teil des Hauses, den man mit niemandem teilen muss, im Prinzip machen, was man möchte – solange man beispielsweise

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Palliativmedizin: Bis zum Ende

Wenn eine Krankheit nicht heilbar ist und unaufhaltsam fortschreitet, ist das für den Patienten schlimm – aber auch für seine Angehörigen. Palliativmedizinische Betreuung kann dann ein Weg sein, die Situation besser zu ertragen. Beim Kranken selbst werden so Schmerzen gelindert, er bekommt Medikamente gegen Angst und Atemnot. Die Angehörigen können unter Umständen psychologische Unterstützung bekommen, aber auch wichtige Informationen für diese Lebensphase. Den ganzen Artikel könnt Ihr kostenpflichtig bei meinem Kunden Verbraucherblick lesen.

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Tempel, Gräber, Pyramiden

Luxor, Abu Simbel, Gizeh mit Sphinx und Cheops-Pyramide: Diese Namen bringen nicht nur die Augen von Historikern zum Leuchten. Schließlich sind Nilkreuzfahr- ten und die zugehörigen Sehenswürdigkeiten vielen durch Agatha Christies Buch„Tod auf dem Nil“, das auch verfilmt wurde, ein Begriff. Ganz so nostalgisch, wiedie damaligen Reisen heute auf uns wirken, sind sie nicht mehr. Die Attraktionen begeistern jedoch noch immer Touristen aus allen Ländern. Nilkreuzfahrten sind oft Pauschalreisen. Der Kunde kauft also bei einem Reise- anbieter ein Gesamtpaket mit Flug von Deutschland nach Ägypten, Transport zum Schiff und sehr oft noch einigen Tagen Badeurlaub an der Küste. In diesem Paket enthalten sind normalerweise die Verpflegungen an Bord und später

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Regeln fürs Enterben

Bei dem Wort „enterben“ fallen wahrscheinlich jedem erst einmal Familientragödien ein – Zoff, Unfrieden und vielleicht sogar körperliche Misshandlungen. Dabei kann es gute Gründe dafür geben, die gesetzliche Erbfolge auszuschalten. In einem Testament beispielsweise kann man festlegen, dass die Nächsten nichts erben sollen, obwohl das Gesetz das eigentlich so vorsieht. Worauf es ankommt, wenn man andere als die gesetzlichen Erben im Nachlass bedenken möchte. Man kennt es aus Spielfilmen: In der Familie kommt es zum Streit, wutentbrannt schleudern Vater oder Mutter dem missratenen Nachwuchs ins Gesicht: „Du bist enterbt!“ Was nach großem Drama klingt, ist erstens gar nicht so einfach umzusetzen. Zweitens kann es jedoch einige sehr gute und ganz

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Komplexe Erbfolge

Die gesetzlich geregelte Erbfolge ist eine klare Angelegenheit. Stiefkinder haben dabei allerdings nicht das gleiche Recht wie Adoptivkinder. Und das kann im Erb-fall unerwünschte Folgen haben. In Patchworkfamilien ist die Sachlage häufig be- sonders kompliziert. Die gesetzliche Erbfolge ist dann nur selten oder zufällig das, was gewünscht ist. Daher muss für den Fall der Fälle über ein Testament geregelt werden, wer wann, wie und was erben soll. Beispiel einer typischen Patchworkfamilie: Lisa und Max sind schon seit einigen Jahren verheiratet. Ihre gemeinsame Tochter geht be- reits in die erste Klasse. Lisa hat aus einer früheren Beziehung bereits eine ältere Tochter. Deren Vater hat mit seiner neuen Partnerin zwei gemeinsame Kinder.

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