Pressereisen: Wenn sich Journalisten daneben benehmen

Darf's ein bisschen Luxus sein?

Ich schimpfe ja gerne mal über PR-Agenturen: Darüber, dass sie mir unverlangt unpassende Pressemitteilungen schicken. Dass sie mich nicht aus dem Verteiler nehmen, obwohl ich sie mehrfach ganz nett darum bitte. Dass sie nicht erreichbar sind, nicht zurückrufen oder ganze Artikel vor der Veröffentlichung gegenlesen wollen. Allerdings sieht die Sache oft ganz anders aus, wenn man sich mit der Gegenseite unterhält – beispielsweise über Pressereisen. Ich habe mich darum mit PR-Kolleg*innen unterhalten, und sie gebeten, mir zu sagen, was sie schon mit Journalist*innen erlebt haben. Das ist das Ergebnis, allerdings anonym: Partner*innen mitbringen So sagten mir alle Kollegen, mit denen ich mich unterhalten habe, dass es sehr oft passiert, dass

Warum Reichweite im Internet längst nicht alles ist

Ist Reichweite wirklich alles?

Eigentlich sollte ich mich darüber freuen: Mein Artikel „Zeit für Picknick“ wurde von deutlich mehr Lesern gesehen, als andere Texte in meinem Foodblog. Grund dafür: Im Namen von Geramont habe ich ein Gewinnspiel durchgeführt. Das lief zunächst schleppend an. Doch nachdem ein Gewinnspielportal auf den Text verlinkt hatte, kamen die Kommentare derer, die einen Picknickgrill gewinnen wollten, minutenweise. Um das vorwegzunehmen: Ich habe mich nicht darüber gefreut, dass der Text so oft angeklickt wurde. Und ich werde auch keine Gewinnspiele mehr durchführen. Gewinnspiele verfälschen die Reichweite-Statistik Warum? Darum: Da ist also ein Artikel, der vier Mal so oft geklickt wird wie die anderen. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die