Bonn mit Beethoven

Mit wildem grauem Haar, mürrischem Blick und rotem Schal wird Ludwig van Beethoven gern gezeigt. Der Pianist und Komponist wurde 1770 in Bonn geboren. Darum wird 2020 sein 250. Geburtstag ganz besonders gefeiert. In der Planung sind Konzerte, Ausstellungen und Stadtführungen. Genügend Gründe also, um die ehemalige westdeutsche Bundeshauptstadt an einem verlängerten Wochenende zu besuchen. Wann und wo Ludwig van Beethoven geboren wurde, weiß man nicht so genau. Fest steht aber, dass er in der St.-Remigius-Kirche am 17. Dezember 1770 getauft worden war. Darum beginnen die Feierlichkeiten zum Beethovenjahr am 16. Dezember 2019 und enden am 17. Dezember 2020. In den zwölf Monaten dazwischen gibt es in Bonn, aber auch

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Allein daheim

Ein Homeoffice hat viele Vorteile für den Arbeitnehmer: kein Arbeitsweg, weniger Ablenkungen durch Kollegen und Chefs und auch mehr private Erledigungen sind während der Pausen möglich. Diese Vorzüge nutzen immer mehr Angestellte. Aber auch Nachteile sind mit dem Arbeiten von daheim verbunden – vor allem, wenn es um Selbstorganisation und Arbeitsschutz geht. Dabei genießen Arbeitnehmer zu Hause grundsätzlich die gleichen Rechte wie ihre Kollegen im Büro. Zu Hause arbeiten, das wünschen sich viele Büroarbeiter. Vier von zehn Arbeitnehmern tun das bereits, zumindest zeitweise. Das ist das Ergebnis einer Studie, die der Branchenverband Bitkom im Januar 2019 durchgeführt hat. Ein Homeoffice hilft, Familie und Job besser zu vereinen, die Fahrt ins

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Vor 10 Jahren war einiges noch anders

Ich bin ja Wegschmeißer. Darum finde ich es großartig, jeden Jahreswechsel Unterlagen wegschmeißen zu dürfen, für die die gesetzliche Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist. Im Jahr 2020 sind das eindeutig die Unterlagen von 2009. Bevor ich sie allerdings schreddere, schaue ich sie mir tatsächlich gerne nochmals an. Schließlich vergisst man oft, wie sich das eigene Leben in den vergangenen Jahren verändert hat. Außerdem ist es ganz spannend, einen Blick zurück auf Kunden und Aufträge oder Preise zu werfen. Lest hier, was mir in diesem Jahr beim Rückblick aufgefallen ist: Vor 10 Jahren noch mit Auto Der wahrscheinlich größte Unterschied zu 2009 ist, dass ich damals noch ein Auto hatte. Ich liebte meinen

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Bewerber Screenings: Was Job-Suchende darüber wissen sollten

Das Netz vergisst nichts, so heißt es. Arbeitgeber checken deshalb oft gern die Online-Aktivitäten von Bewerbern. Mit was die dann rechnen müssen und wie man sein Profil verbessert, erklärt ein Experte. Zwei von drei Personalverantwortlichen in Unternehmen schauen erst einmal ins Netz, bevor sie einen Bewerber einstellen. Das hat eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom 2018 ergeben. Unternehmen verlassen sich nicht mehr auf den mitgeschickten Lebenslauf „Solche Screenings sind längst ein übliches Verfahren“, so Wolfram Tröger, Vize-Präsident im Bundesverband Deutscher Unternehmensberater und Vorstandsvorsitzender der Personalberatung Tröger & Cie „Einige googeln schon, bevor sie einen Bewerber zum Vorstellungsgespräch einladen, sehr viele spätestens dann, wenn es darum geht, welcher Kandidat den Job bekommen

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5G – eine Revolution und zugleich Chance für die deutsche Industrie?

In punkto Breitbandausbau hat sich Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten nicht mit Ruhm bekleckert. Im internationalen Vergleich ist die Industrienation sogar Schlusslicht. Mit 5G – so die Hoffnung – soll sich das ändern. Eine Zahl und ein Buchstabe: 5G. Diese Kombination könnte den Alltag für uns alle mehr verändern, als viele andere Innovationen es in der Vergangenheit getan haben. „Mit 5G setzen wir einen Meilenstein in der Vernetzung“, sagt Reinhard Heister, Geschäftsführer Elektrische Automation beim Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). „Das Internet of Things steht jetzt noch am Anfang. Mit 5G wird es sein Potenzial voll entfalten.“ Ein Beispiel? Mit automatisch fahrenden Traktoren, Häckslern oder Mähdreschern und Straßenbaumaschinen wie

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Hey Boss, ich brauch‘ mehr Geld

Der Job macht Spaß, der Chef ist zufrieden und die Zusammenarbeit mit den Kollegen klappt auch super, doch am Gehalt hat sich schon seit Jahren nichts getan? Höchste Zeit für eine Gehaltsverhandlung. Damit das Gespräch gut läuft, sollte man seine Stärken kennen und sich gut vorbereiten. Nicht vergessen: Manchmal bringen Extras wie Zuschüsse zu den Kinderbetreuungskosten, Tankgutscheine oder ein Jobrad unterm Strich mehr als eine klassische Gehaltserhöhung. Wer gut arbeitet, will auch gut bezahlt werden. Doch das klappt nicht immer. Wer daran etwas ändern will, muss aktiv werden – und mit dem Chef über eine Gehaltserhöhung verhandeln. Aber davor schrecken viele Arbeitnehmer zurück. Sie haben Angst vor einer Abfuhr oder

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Von Kaffeefahrt bis Verkaufsparty

Ob im Wohnzimmer bei Freunden, im Pauschalurlaub oder auf einer Kaffeefahrt: Manchmal wird auf potenzielle Käufer Druck ausgeübt. Wer in einer solchen Situation einkauft, hat häufig nicht lange Freude mit dem erworbenen Produkt. Oft ist es seinen Preis nicht wert oder einfach überflüssig. Darum ist es ganz gut, wenn man seine Rechte kennt und außerdem klar und deutlich Nein sagen kann. Wer zu einer Verkaufsveranstaltung genötigt wird, sollte sich selbst Regeln auferlegen – und diese strikt einhalten. Kunststoffschüsseln, Dessous, Sexspielzeug oder Küchenalleskönner: In Deutschlands Wohnzimmern wird so einiges bei privaten Verkaufspartys angeboten, im Direktvertrieb. „Das Prinzip ist bei allen Firmen, die den Direktvertrieb für ihre Produkte gewählt haben, ähnlich“, erklärt

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Journalism of Things: Wenn Sensoren Geschichten schreiben

Der bekannte Befehl „Alexa, schalte das Licht ein“ ist ein typisches Beispiel für das sogenannte Internet der Dinge oder Internet of Things (IoT), wie es im Englischen heißt. Dabei sind Amazons Smartspeaker Echo und eine Lampe oder auch nur eine Glühbirne über das hauseigene WLAN sowie die Cloud und eine zugehörige App auf dem Smartphone miteinander verbunden. Auf diese Art können sie miteinander kommunizieren. „Darüber schreiben wir als Journalisten oft“, sagt der Wissenschaftsjournalist Jakob Vicari. „Und häufig auch ziemlich begeistert. Aber nur selten kommen wir auf die Idee, diese Technologien auch für unsere Arbeit als Journalisten zu benutzen.“ Darum hat Vicari mit einigen Kollegen im Mai bei der re:publica, einer

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Gelesen: Mich kriegt Ihr nicht

Schon wieder ein Buch über Digitalisierung und Privatsphäre. Dieses hebt sich aber schon durch sein Äußeres ab: Es ist rundum rot – also auch die Seitenkanten sind rot. Der Titel des Buches von Steffan Heuer aus dem Murmann-Verlag: Mich kriegt Ihr nicht. (Werbe-Link zu Amazon) Die Seiten sind für meinen Geschmack ein bisschen zu erschlagend mit Inhalten gefüllt, die Einführung ist recht theoretisch und zahlenlastig – aber durchaus interessant. Wenn sich jemand noch nicht mit dem Thema beschäftigt hat, ist es bestimmt ein guter Einstieg. Ich überfliege ihn eher. Datenschutz und Hate Speech: Es ist komplex Nicht, ohne zwischendurch einmal nachzudenken: Der Autor schreibt, man solle im Internet trotz des

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