Was in der (digitalen) Wirtschaft alles nicht funktioniert

Unnötig vertane Zeit

Kennst du das? Über Wochen und Monate läuft alles ziemlich reibungslos. Und plötzlich häufen sich die Probleme, die du mit Dienstleistern, Behörden und anderen Interaktionspartner*innen aus der Wirtschaft hast. Ich frage mich dann immer, woran es liegt. Sende ich irgendwie negative Wellen aus? Oder ist der Krankenstand durch COVID-19 zu hoch? Oder sind Kund*innen, Bürger*innen und Verbraucher*innen nur Versuchskanninchen für technische Neuerungen? Klar ist in jedem Fall: Ich muss es ausbaden, und zwar üblicherweise mit meiner Zeit, von der ich sowieso nicht viel habe. Einige Beispiele, gesammelt Ende März/Anfang April in maximal zehn Tagen: Dienstag: Die ePA lässt sich nicht digital füllen Meine Krankenkasse hatte mir vor einigen Wochen geschrieben,

Herzbrecherisch

Neuer Artikel für Verbraucherblick

Wer bei Instagram, Facebook oder Xing ein Profil hat, kennt womöglich die Kontaktanfragen von Fremden. Oft sind es gutaussehende Frauen und Männer, häufig arbeiten sie als Arzt oder sind beim Militär. Und alle sind angeblich auf der Suche nach Liebe. So scheint es zumindest. In Wirklichkeit geht es bei diesen Anfragen aber immer nur um eins: schnellverdientes Geld. Doch auch in der Offlinewelt ist der Preis häufig hoch, wenn man sich gezielt auf die Suche nach dem Partner fürs Leben macht und dazu eine Agentur einschaltet.  Mehr als 17 Millionen Deutsche lebten laut Statistischem Bundesamt 2019 in Einpersonenhaushalten. Rund die Hälfte von ihnen ist ledig, die anderen sind verwitwet, geschieden

Jung und wissbegierig

Neuer Artikel fürs DJV-NRW Journal

Facebook, Instagram – und jetzt auch noch TikTok? Das gar nicht mehr so neue soziale Netzwerk scheinen viele Redaktionen als Ausspielmedium noch nicht auf dem Schirm zu haben. Dabei sind dort neben Ideen für kalorienreiche Desserts, anzüglichen Tanzvideos oder Fake News zwischenzeitlich auch politische und wirtschaftliche Nachrichten sowie Verbraucherinformationen zu finden. Einige Redaktionen haben erkannt, dass die Kurzvideo-Plattform eine wertvolle Hilfe ist, um mit neuen Zielgruppen in Kontakt zu kommen. Je Thema eine andere Community „Wir erreichen dort mit @nicetoknow beispielsweise viele 14- und 15-Jährige sowie junge Menschen aus Einwandererfamilien“, sagt Verena Lammert, Formatentwicklerin und Redakteurin Digitale Innovation im NewsLab des WDR. Der Kanal hat 64.800 Follower (Stand Mitte September).

Fast immer schlagfertig mit Konterbunt

Kein Kinderspiel: Stammtischparolen entkräften - Screenshot

Kennt Ihr, oder? Da lästert jemand über Frauen oder Schwule, über Menschen mit Behinderung oder Geflüchtete – und eigentlich will man dem Gegenüber dafür am Liebsten einen Tritt geben. Weil man das aber nicht macht, wäre es zumindest gut, man hätte eine schlagfertige Antwort parat. Hat man aber üblicherweise nicht. Oder: nicht in diesem Moment. Sondern erst zwei Stunden später. Das ist schlecht. Denn wer sich für die Gesellschaft und Demokratie einsetzen will, muss auch Vorurteile und Stammtischparolen kontern können. Schlagfertigkeit mit einer App lernen Dabei hilft Konterbunt, eine App, die unter anderem von der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung entwickelt wurde. Eigentlich richtet sie sich an Jugendliche und Schulkinder.

„Sag’s uns“ – Weniger Müll in den Straßen mit der App der Stadt Köln

Meldungsverlauf bei der Stadt Köln

Kennt Ihr das? Ihr installiert eine App. Dann funktioniert sie nicht richtig. Ihr vergesst sie, irgendwann löscht Ihr sie wieder. Das passiert mir so oft. Und so war es auch mit der App der Stadt Köln. Bis mir Timo Stoppacher neulich erzählte, dass er damit wilden Müll in den Straßen regelmäßig meldet – und oh Wunder! Dieser sogar kurze Zeit später beseitigt ist. Daraufhin habe ich mir die App also auch wieder installiert – aber erfreulich wenig Müll in der darauffolgenden Zeit in den Straßen gesehen. Bis ich vergangene Woche einen Abendspaziergang durchs Veedel gemacht habe. Schon nach wenigen Schritten kam ich zu der Brücke, die über die Autobahn Richtung

Digitales Aufräumen

Wenn man als Digitaldozentin arbeitet, probiert man ja viele Dinge einfach mal aus. Ich bin zwar kein early adopter, sondern lasse erst einmal die anderen ihre Erfahrungen machen, bevor ich mich mich dazu entscheide, eine Plattform zu testen oder nicht. Aber trotzdem sammelt sich so über die Zeit eine ganze Menge an Profilen im Internet an. Natürlich kann man diese auch verwaisen lassen, also zur Karteileiche werden. Allerdings räumt man ja auch vielen dieser Profilen Rechte ein – beispielsweise das Recht, Einblick in Facebook zu bekommen oder Kontakte auszulesen oder was auch immer. Es ist jedem selbst überlassen, wie er mit diesen Profilen umgeht. Ich habe mich dazu entschlossen, digital

App im Test: Hydra für Smartphonefotos bei wenig Licht

Hamburg, bei den Musical-Theatern

Braucht man wirklich noch eine Foto-App fürs Smartphone? Und dann noch eine, die fast fünf Euro kostet? Die Antwortet lautet ja, wenn man sein Handy oft benutzt, um Bilder zu machen. Hydra hat nämlich nicht nur eine Low Light Funktion, sondern auch eine HDR Funktion, die bei schwierigen Belichtungssituationen eine ganze Menge aus einem Motiv herausholt. Also sowohl tagsüber als auch nachts. Außerdem gibt es eine HDR-Videofunktion, die bis jetzt für mich uninteressant war. Und die Zoomfunktion erschließt sich mir nicht ganz. Hydra gibt es bisher nur für iOS. Grundsätzlich muss man Hydra nicht lange erklären: Installieren, Funktion wählen, abdrücken. Dabei allerdings gibt es eine Krux: Laufen Menschen während des

Apps für Hörfunk-Journalisten

Audio-Apps

Ich gebe ganz offen zu, dass ich von Hörfunk wenig Ahnung habe. Zu lange liegt mein Studium zurück, zu analog war, was ich dort gelernt habe. Trotzdem ist Hörfunk für mich interessant – und zwar in Zusammenhang mit mobile reporting und der Möglichkeit, multimediale Inhalte auf Internetseiten einzubauen. Dabei geht es nicht zwingend darum, ein Hochglanz-Hörfunk-Feature mit dem Smartphone aufzunehmen und zu schneiden. Vielmehr geht es darum, Audio aufzunehmen, vielleicht ein bisschen schneiden – aber auch darum, Hörfunk online hör- und sichtbar zu machen. Und zwar am besten mit entsprechenden Apps fürs Smartphone. Das ist so ungefähr auch meine Aufgabe von einem Kunden für einen Workshop irgendwann in den kommenden

Schmuckbilder fürs Blog mit Adobe Spark machen

Schmuckbild mit Adobe Spark

Geht es um abstrakte Themen, ist es manchmal schwierig, das passende Bild für einen Blogbeitrag zu finden. Nun könnte man es einfach weglassen. Allerdings laufen Beiträge mit Foto besser auf den sozialen Netzwerken. Und auch Google findet passende Bilder toll. Und manche Themes bei WordPress erwarten ein Foto fürs Layout. Also müssen Schmuckbilder her. Nun ist nicht jeder ein Starfotograf, und Designer schon gar nicht. Für diese Fälle benutzte ich in der Zwischenzeit die App Spark Post, die bis vor kurzem noch Adobe Post hieß. Adobe Spark ist für Schmuckbilder vielseitig einsetzbar Adobe Spark Post ist aus der Adobe Spark Familie, es gibt eine webbasierte Version – und Spark Post