Gelesen: Crypto Wars – und anderes rund um Kryptowährungen

Buch Crypto Wars

Hast du schon einmal von einem ICO gehört? Davon spricht man in Anlehnung an einen IPO an der Börse, wenn ein neues Projekt in der Kryptowährungsszene bekannt gemacht wird. Beim Initial Coin Offering (ICO) ist aber einiges anders als beim IPO an der Börse. So ist der ICO nicht reguliert. Das heißt, jeder der ausreichend technisches Wissen hat, oder die richtigen Leute einkauft, kann ein solches ICO organisieren. Großer Vorteil: Damit lässt sich sehr schnell Geld machen.  Und darum geht es im Buch Crypto Wars. Ein ICO ist beispielsweise sehr praktisch für Start-ups, die bei Banken oft hart um ein Darlehen kämpfen müssen. Und es ist auch sehr praktisch für

Gelesen: Kings of Crypto

Kings of Crypto

Ein Buch über Kryptowährungen. Ist das wohl interessant? Sagen wir so: Der Anfang von Kings of Crypto ist super. Die ersten Sätze ziehen hinein: Brian Armstrong stieg aus seinem Auto aus, spürte den sanften Sonnenschein Kaliforniens auf seinem kahlen Kopf und roch Eukalyptus.  Sehr selten beginnen Wirtschaftsbücher mit einem so szenischen Einstieg. Auf den kommenden Seiten beginnt Jeff John Roberts in Kings of Crypto aus dem Börsenbuchverlag (Werbe-Link zu Amazon) dann ein Namedropping, das die Relevanz des Themas unterstreicht. So ist oft von Uber die Rede, aber auch von Airbnb oder Apple. Das macht es auch für Einsteiger leicht, in die Welt von Bitcoin und Kryptowährungen einzusteigen. Coinbase kann was

Gelesen: WTF?! So tickt das Netz

WTF?! So tickt das Netz

Ein Buch über Sicherheit im Internet? Nicht gerade die beliebteste Lektüre abends im Bett. Aber: Das Buch WTF?! So tickt das Netz von Tobias Schrödel, Christian Solmecke und Nora Wunderlich lässt sich erstaunlich gut lesen. Das Layout ist locker, gespickt mit Emojis wie man sie aus dem Smartphone kennt. Dank der jungen Zielgruppe des Arena-Verlags ist es auch für Erwachsene, die sich bisher nicht mit dieser Thematik auseinandergesetzt haben, leicht verständlich. Die Zielgruppe ist vermutlich auch der Grund dafür, warum das Buch ziemlich sofort mit dem Thema Influencer beginnt. Dieses Thema interessiert viele ältere Leser und professionelle Internetnutzer eher nicht. Anders die Trend-Themen Fake Shops und Kryptowährungen: Sie dürften derzeit

Gelesen: Ihr Start in die finanzielle Freiheit

Finanzielle Freiheit mit Stefanie und Markus Kühn

Ein Finanzbuch lesen! In der Freizeit! Es gibt doch wirklich Schöneres, könnte man meinen. Aber: Das Buch „Ihr Start in die finanzielle Freiheit“ ( Werbe-Link) von Stefanie und Markus Kühn ist nicht nur sinnvoll – sondern auch gut zu lesen. Denn für ein Finanzbuch hat es ein ansprechendes, sympathisches Layout. Und vor allem ist es locker geschrieben. Besonders positiv finde ich die vielen Echtfälle, die die beiden beschreiben. Das macht das Buch an einigen Stellen fast so spannend wie ein Krimi. Da überlegt man sich: Trifft mich das auch? Oder bin ich besser abgesichert?  Mich machen die Echtfälle beim Lesen des ersten Kapitels gleich so hibbelig, dass ich das Buch

Gelesen: Business Bullshit

Business Bullshit - Buch aus dem Duden Verlag

Sprache verändert sich. Das war schon immer so. Auch über die vielen englischen Begriffe, die sich im Deutschen breit machen, kann man den Kopf schütteln – oder es hinnehmen. Ich komme aus dem Süden Deutschlands, da gibt es auch das Trottoir, das Plumeau und andere Wörter aus dem benachbarten Frankreich. Dafür findet man den Kindergarten in vielen Ländern. Ist halt so. In „Business Bullshit“, einem Buch, das mir der Duden Verlag (Werbe-Link) kostenlos zur Rezension geschickt hat, geht es um viele englische Wörter. Allerdings nicht, weil sie aus dem Englischen kommen, sondern weil Autor Jens Bergmann sie für leere Begriffe ohne Sinn hält, mit denen sich besonders gerne die schmücken,

Gelesen: Eine Gesellschaft in Unfreiheit

"Eine Gesellschaft in Unfreiheit" - als Korrespondenten in China

China. Ich erinnere mich an meine Reise im Jahr 2014. Vier Wochen waren wir unterwegs in Beijing, Shanghai, Guangzhou und an einigen anderen Orten. Ich erinnere mich daran, wie verlassen man sich fühlt, wenn man kein Wort versteht und lesen kann. Und ich erinnere mich an unseren unvergesslichen Besuch bei McDonalds in Qingdao. Geboren aus der Not war diese Einkehr, weil wir kein einziges Café oder Restaurant gefunden hatten. Und weil man uns Gutscheine mit Bildern in die Hand drückte. Wir gingen davon aus, dass nichts schief gehen kann, wenn man seine Speise auf Bildern sieht. Den überraschten Blick und die Nachfrage der Bedienung habe ich nicht verstanden, bis sie

Gelesen: Die große Zerstörung

Buchcover

Wer bei diesem Titel an Corona denkt, liegt falsch. „Die große Zerstörung. Was der digitale Bruch mit unserem Leben macht“ (Werbe-Link zu Amazon) ist ein Buch rund um die Digitalisierung, das aus meiner Sicht das Pech hat, zum falschen Zeitpunkt zu erscheinen. Der Dudenverlag hat es mir kostenlos zur Rezension zur Verfügung gestellt.  Der Autor, Andreas Barthelmess, ist Start-up-Unternehmer. Und er schreibt Texte für die NZZ, den Spiegel oder die Zeit, die in dieses Buch eingeflossen sind. Genauso wie seine autobiografischen Erinnerungen – beispielsweise an den Bio-Unterricht Mitte der 90er, und an eine Jugend in einer ruhigen Zeit. Im Gegensatz dazu steht die Gegenwart, unruhig, und mit teils wild-scheinenden Führern.

Gelesen: Mehr Wahrheit wagen

Neues Buch von Alexandra Borchardt: Mehr Wahrheit wagen

Journalisten haben es nicht leicht: Da sind Präsidenten und Parteien, die nicht wollen, dass über sie berichtet wird. Und um das zu verhindern verunglimpfen sie Medien, wann immer sie können: Lügenpresse und Fake News sind zwei Beispiele dafür, wie man Journalisten und deren Arbeit diskreditiert. Das Ergebnis: Viele Menschen, auch in Deutschland, glauben nicht mehr, was Medien veröffentlichen. Fatal. Denn ohne Journalismus keine Demokratie. Schließlich sind Journalisten in einem freien Land eben nicht dem Staat und der Regierung verpflichtet. Im Gegenteil setzen sie sich für die Bürger ein und schauen denen, die das Sagen haben, genau auf die Finger. Das gilt in der Politik und in der Wirtschaft: Der Diesel-Skandal

Gelesen: App Store Confidential

App Store Confidential - Cover

Zuerst einmal ist dieses Buch schön. So, wie auch ein iPhone oder ein Mac schlichte Eleganz ausstrahlen, ist auch das Buch: weißes Cover, schlichter Schriftzug. Innen schwarze Seiten, um Kapitel abzutrennen, Zitate von Steve Jobs, die über eine ganze Seite gehen, und die die eine oder andere Saite in mir zum Klingen bringen – auch wenn ich wirklich kein Appleianer bin. Ich nutze zwar die Infrastruktur mit dem Apfellogo, aber das heißt nicht, dass ich dem goldenen Käfig gegenüber nicht auch kritisch bin. Das Buch App Store Confidential, (Werbe-Link zu Amazon) das mir der Murmann Verlag kostenlos zur Rezension überlassen hat, ist rein äußerlich trotzdem ganz im Stil der Marke,