Was bedeutet Steuerfreibetrag? Tipps und Tricks für Arbeitnehmer

Mit Steuerfreibeträgen kann man die monatliche Steuerlast verringern und braucht nicht auf die Erstattung zu viel gezahlter Steuern warten. Alles Wichtige, was man darüber wissen sollte, erklärt eine Expertin des Lohnsteuerhilfevereins. Einen Freibetrag eintragen zu lassen führt dazu, dass der Betrag, von dem der Arbeitgeber Steuern abführt, geringer ausfällt. „Dieser Lohnsteuerfreibetrag wird dann vom monatlichen Gehalt abgezogen, bevor die Steuer berechnet wird“, sagt Christina Georgiadis, Pressesprecherin des Lohnsteuerhilfevereins Vereinigte Lohnsteuerhilfe (VLH) in Neustadt. So landet mehr vom Lohn sofort auf dem Arbeitnehmer-Konto. Der Steuerzahler muss dementsprechend nicht erst auf eine Rückzahlung durch die Steuererklärung im kommenden Jahr warten. Freibeträge gibt es zum Beispiel für Werbungskosten: Wer beispielsweise täglich lange zum Arbeitsplatz

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Vor 10 Jahren war einiges noch anders

Ich bin ja Wegschmeißer. Darum finde ich es großartig, jeden Jahreswechsel Unterlagen wegschmeißen zu dürfen, für die die gesetzliche Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist. Im Jahr 2020 sind das eindeutig die Unterlagen von 2009. Bevor ich sie allerdings schreddere, schaue ich sie mir tatsächlich gerne nochmals an. Schließlich vergisst man oft, wie sich das eigene Leben in den vergangenen Jahren verändert hat. Außerdem ist es ganz spannend, einen Blick zurück auf Kunden und Aufträge oder Preise zu werfen. Lest hier, was mir in diesem Jahr beim Rückblick aufgefallen ist: Vor 10 Jahren noch mit Auto Der wahrscheinlich größte Unterschied zu 2009 ist, dass ich damals noch ein Auto hatte. Ich liebte meinen

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Hey Boss, ich brauch‘ mehr Geld

Der Job macht Spaß, der Chef ist zufrieden und die Zusammenarbeit mit den Kollegen klappt auch super, doch am Gehalt hat sich schon seit Jahren nichts getan? Höchste Zeit für eine Gehaltsverhandlung. Damit das Gespräch gut läuft, sollte man seine Stärken kennen und sich gut vorbereiten. Nicht vergessen: Manchmal bringen Extras wie Zuschüsse zu den Kinderbetreuungskosten, Tankgutscheine oder ein Jobrad unterm Strich mehr als eine klassische Gehaltserhöhung. Wer gut arbeitet, will auch gut bezahlt werden. Doch das klappt nicht immer. Wer daran etwas ändern will, muss aktiv werden – und mit dem Chef über eine Gehaltserhöhung verhandeln. Aber davor schrecken viele Arbeitnehmer zurück. Sie haben Angst vor einer Abfuhr oder

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Mit diesen Apps werden fast alle zu Influencern: Vor- und Nachteile von Freachly & Co

Es ist ein früher Abend, als ich durch Apples App-Vorschläge klicke. Oft sind da ganz gute Tipps dabei. Dieses Mal lese ich von Freachly, einer App, die „Deals für Influencer“ anbietet. „Finde passende Deals in deiner Nähe und esse umsonst in hippen Restaurants oder übernachte kostenfrei in edlen Hotels“. Interessant, denke ich. Und: Das muss ich mir doch mal ansehen. Also lade ich die App herunter und registriere mich. Es dauert nicht lange, bis ich per Mail eine Absage bekomme. Sie ist nichtssagend: Entweder sei ich nicht alt genug – ich denke: oder bin ich nicht eher zu alt? Meine Konten erreichten keine 250 Follower, das Profil sei nicht öffentlich

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Alltagswahnsinn: Vergleichen lohnt sich doch

Unna hat eine Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern. Und eine Zentrum für Lichtkunst. Das ist beides sehr sehenswert – allerdings ist die Stadt kein echter Hotspot in NRW. Umso verblüffter war ich, als ich für die Nacht vom 3. auf den 4. April in Unna kein freies Hotelzimmer mehr fand. Die beiden Hotels, in denen ich schon geschlafen habe, waren ausgebucht, auch über die Hotelseiten im Internet. Und sehr viel mehr Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in der Stadt mit rund 67.000 Einwohnern nicht. Also hatte ich ein Problem, denn mein Seminar sollte dort um 8 Uhr morgens beginnen. Vorm Aufstehen losfahren, wenn man nicht vergleicht In den nahegelegenen Orten Wickede und Holzwickede

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Warum es gut war, einen Vertrag zwei Jahre lang nicht zu unterschreiben

Ich erinnere mich genau an denn Tag im April vor zwei Jahren, als das große Kuvert meines langjährigen Kunden mich erreichte. Ohne mich vorgewarnt zu haben, legte man mir plötzlich nach zehn Jahren einen Vertrag vor. Den sollte ich als freier Mitarbeiter unterschreiben, und damit würde ich dem Verlag das Recht einräumen, meine Texte weiterzuverkaufen. Ohne dass ich an den möglichen Einnahmen beteiligt würde. Ich fand, dass das keine gute Idee ist. Ziemlich wütend habe ich darum damals den DJV-Rechtsbeistand angerufen und darum gebeten, den Vertrag zu checken und mich auf eventuelle fiese Details aufmerksam zu machen.

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Geld verdienen mit dem Blog: Zwischen Schleichwerbung und Finanzamt

Wer professionell bloggt, möchte langfristig betrachtet mit dem Blog Geld verdienen. Doch dabei kommen einige Fragen auf: Wie unabhängig berichtet man denn, wenn man Reisen bezahlt oder Sachwerte geschenkt bekommt? Welche Rolle spielen sponsored posts? Und was sagt eigentlich das Finanzamt zu alledem?

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Ethische und steuerliche Fragen bei Produkttests

Ich gebe zu: Manchmal gehen Dinge im Internet einfach an mir vorbei. Beispielsweise, dass es ausgesprochen lukrativ sein kann, als Produkttester tätig zu werden. Natürlich weiß ich, dass es Blogger und Vlogger gibt, die Testblogs oder YouTube-Kanäle haben. Natürlich weiß ich auch, dass sie ab einer gewissen monatlichen Besucherzahl Produkte zum Test von Firmen angeboten bekommen. Manchmal geht es dabei zwar nur um ein Schokoladen- oder Käsepaket, oft sind es jedoch auch Kühlschränke, Handys oder Kameras. Wie ich jedoch durch eine anonyme Mail gelernt habe, braucht man aber gar keinen Blog oder YouTube-Kanal, um am Produktregen teilzunehmen. Es reicht, wenn man beispielsweise bei Amazon genügend Bewertungen schreibt. Das hat jedoch

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Einnahmen als Blogger richtig versteuern

Blogger verdienen Geld. Zumindest ab und zu: Mal bekommen sie Geld für einen so genannten Sponsored Post, mal für die Schaltung eines Werbebanners. Mal lädt man sie übers Wochenende ins Luxushotel ein oder überlässt ihnen Computer, Kamera oder Waschmaschine nach dem Test. Davon abgesehen, dass die Berichterstattung speziell in den letzten der genannten Punkten fragwürdig sein kann und eine fehlende entsprechende Kennzeichnung nicht dem entspricht, was der Pressekodex für diese Fälle vorsieht, bleibt als Fakt, dass sie Einnahmen haben. Und diese müssen versteuert werden. Ich habe mich mit Markus Deutsch, Steuerberater aus Berlin, über dieses Thema unterhalten.

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