Regeln fürs Enterben

Bei dem Wort „enterben“ fallen wahrscheinlich jedem erst einmal Familientragödien ein – Zoff, Unfrieden und vielleicht sogar körperliche Misshandlungen. Dabei kann es gute Gründe dafür geben, die gesetzliche Erbfolge auszuschalten. In einem Testament beispielsweise kann man festlegen, dass die Nächsten nichts erben sollen, obwohl das Gesetz das eigentlich so vorsieht. Worauf es ankommt, wenn man andere als die gesetzlichen Erben im Nachlass bedenken möchte. Man kennt es aus Spielfilmen: In der Familie kommt es zum Streit, wutentbrannt schleudern Vater oder Mutter dem missratenen Nachwuchs ins Gesicht: „Du bist enterbt!“ Was nach großem Drama klingt, ist erstens gar nicht so einfach umzusetzen. Zweitens kann es jedoch einige sehr gute und ganz

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Gelesen: Künstliche Intelligenz. Entwicklungen, Erfolgsfaktoren und Einsatzmöglichkeiten

Was ich an den Haufe Taschenguides mag, ist dass sie recht schnell ein Thema zusammenfassen. Ich muss also kein unendliches Werk lesen, um zu wissen, worum es geht. So beginnt Buch Künstliche Intelligenz. Entwicklungen, Erfolgsfaktoren und Einsatzmöglichkeiten, (Werbe-Link zu Amazon) das mir der Verlag kostenlos zur Rezension überlassen hat, mit einer Definition: „Er steht für die maschinelle Simulation jedes Aspekts von Lernen und anderen Fähigkeiten der menschlichen Intelligenz, wie Sprachverständnis, Abstraktion und Entwicklung von Ideen“. Und jetzt stelle ich mir jemanden vor, der keine Ahnung von diesem Thema hat. Der ist doch sofort draußen. Oder finde nur ich eine solche Beschreibung sehr theoretisch? Das ist nicht die einzige Stelle, die

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Komplexe Erbfolge

Die gesetzlich geregelte Erbfolge ist eine klare Angelegenheit. Stiefkinder haben dabei allerdings nicht das gleiche Recht wie Adoptivkinder. Und das kann im Erb-fall unerwünschte Folgen haben. In Patchworkfamilien ist die Sachlage häufig be- sonders kompliziert. Die gesetzliche Erbfolge ist dann nur selten oder zufällig das, was gewünscht ist. Daher muss für den Fall der Fälle über ein Testament geregelt werden, wer wann, wie und was erben soll. Beispiel einer typischen Patchworkfamilie: Lisa und Max sind schon seit einigen Jahren verheiratet. Ihre gemeinsame Tochter geht be- reits in die erste Klasse. Lisa hat aus einer früheren Beziehung bereits eine ältere Tochter. Deren Vater hat mit seiner neuen Partnerin zwei gemeinsame Kinder.

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Handy, Tablet, Laptop: Sieben Tipps, wie Sie einen Hitzekollaps vermeiden

Hitze ist nichts für elektronische Geräte. Der Akku entlädt sich schneller und kann sich sogar entzünden. Hier erklärt ein Experte, wie Handy, Tablet und Co. auf hohe Temperaturen reagieren und was man dagegen tun kann. Sie sind inzwischen zwar viel robuster als früher – aber Smartphones, Tablets und Laptops bleiben doch empfindliche Geräte. Gerade im Sommer sollte man wissen: „Je länger sie in der Sonne sind und je wärmer es wird, desto größer ist die Gefahr, dass der Akku altert.“ So erklärt es Robin Brand, Redakteur bei der Computerzeitschrift „c’t“. Folge: „Die Geräte haben kürzere Laufzeiten, im schlimmsten Fall kann sich ein heißer Akku sogar entzünden.“ Brand hat einige praktische

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„Sag’s uns“ – Weniger Müll in den Straßen mit der App der Stadt Köln

Kennt Ihr das? Ihr installiert eine App. Dann funktioniert sie nicht richtig. Ihr vergesst sie, irgendwann löscht Ihr sie wieder. Das passiert mir so oft. Und so war es auch mit der App der Stadt Köln. Bis mir Timo Stoppacher neulich erzählte, dass er damit wilden Müll in den Straßen regelmäßig meldet – und oh Wunder! Dieser sogar kurze Zeit später beseitigt ist. Daraufhin habe ich mir die App also auch wieder installiert – aber erfreulich wenig Müll in der darauffolgenden Zeit in den Straßen gesehen. Bis ich vergangene Woche einen Abendspaziergang durchs Veedel gemacht habe. Schon nach wenigen Schritten kam ich zu der Brücke, die über die Autobahn Richtung

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Weltkulturerbe in Bremen

Wenn jemand „Bremen“ sagt, fallen den meisten die Stadtmusikanten ein. Das Märchen der Brüder Grimm, in dem Hahn, Katze, Hund und Esel gleich eine ganze Gruppe Gauner in die Flucht schlagen, hat vermutlich jeder in der Kindheit schon mal gehört oder gelesen. Die Hansestadt hat aber noch viel mehr zu bieten und im Jahr 2019 spielen die Stadtmusikanten eine wichtige Rolle. Übrigens: Die Bronzestatue der vier vor dem Rathaus ist nicht nur das Wahrzeichen der Stadt, sondern auch ein guter Ausgangspunkt für weitere Entdeckungstouren bis vor die Stadttore. Wer sich für das obligatorische Foto mit den Stadtmusikanten in die Schlange der Fotografierwilligen einreiht, sollte im Hinterkopf behalten, mit beiden Händen

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Mit dem Alltag überfordert

Braucht ein erwachsener Mensch Unterstützung im Alltag? Manchmal ja. Denn wenn jemand eine geistige, körperliche oder seelische Behinderung oder eine Krankheit wie Demenz hat, kommt er nicht in jeder Lebenslage allein zurecht. Dann hilft ein amtlicher Betreuer. Er unterstützt die betreffende Person dabei, ihr Leben möglichst selbstständig zu leben, begleitet zum Beispiel bei Behördengängen oder hilft bei Geldgeschäften. Dabei darf der Betreuer zwar aus der Familie kommen, zwingend erforderlich ist das aber nicht. Besonders oft hört man das Wort „Betreuer“ in Zusammenhang mit älteren Menschen, die ihr Leben nicht mehr allein handhaben können. Tatsächlich gibt es aber auch junge Menschen, die unter Betreuung stehen – beispielsweise, weil sie psychisch krank

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Urlaub für Wasserratten

Sich gemütlich über die Meere oder Flüsse schippern lassen, selbst aktiv werden und ein Hausboot durch Kanäle steuern oder segeln oder surfen – entsprechende Möglichkeiten werden um den ganzen Globus herum angeboten. Aber auch wer nur entspannen will, findet viele unterschiedliche Angebote für die perfekte Auszeit am, im oder auf dem Wasser. Manche Angebote lassen sich sogar noch kurzfristig buchen, während man bei anderen Reisen besser von Frühbucherrabatten profitiert. Wer nicht nur in seiner Badewanne Kapitän sein will, sondern wirklich einmal ein Boot durch Kanäle und über Flüsse schippern möchte, sollte über Hausbooturlaub nachdenken. Dazu braucht man nämlich in der Regel keinen entsprechenden Führerschein, denn eine Einweisung ist oft ausreichend.

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Arbeitnehmerhaftung: Wer für Schäden zahlt, die Mitarbeiter anrichten

Den Firmenwagen falsch betankt oder das Dienst-Laptop mit Viren verseucht: Wer als Arbeitnehmer Fehler macht, haftet gegenüber seinem Arbeitgeber und Dritten dafür. Entscheidend ist, ob Fahrlässigkeit oder Vorsatz vorliegt. Wer anderen einen Schaden zufügt, haftet. Das gilt auch bei der Arbeit. Allerdings gibt es einen großen Unterschied zu Ungeschicken, die einem privat passieren: „In der Wirtschaft kann ein Fehler schnell sehr teuer werden“, erklärt Benjamin Stumpp, bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände Experte für Rechtsfragen. „Würde der Arbeitnehmer dann wie im Privatleben mit seinem gesamten Vermögen haften, wäre er im schlimmsten Fall nach einem Missgeschick privatinsolvent.“ Den ganzen Artikel lest Ihr bei meinem Kunden Wirtschaftszeitung AKTIV.

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