Keine Sterne in Athen

Jeder freut sich auf den Urlaub. Das ist die Zeit des Jahres, die man mit den Liebsten genießen möchte. Dazu hat man sich aus der Flut von Feriendomizilen eines ausgesucht, oft anhand persönlicher Vorlieben und Bewertungen im Netz. Doch manchmal sieht das Hotel in der Realität ganz anders aus als im Reisekatalog oder im Internet. Unter Umständen hat man dann einen Anspruch auf Entschädigung. Um diese zu bekommen, braucht man aber gute Nerven und bestenfalls auch eine Rechtsschutzversicherung. Das geht ja gut los! Als Jochen D. mit seiner Frau am 23. Dezember in einem Hotel in Amsterdam eincheckt, bekommt er ein Standardzimmer – obwohl er ein Executive Zimmer gebucht hatte….

Engpass wegen Corona

Arbeitnehmer sind in Kurzarbeit, Selbstständige haben Einkommenseinbußen, weil die Einnahmen wegen der Corona-Krise ausbleiben. Und die Rücklagen sind fast aufgebraucht? Dann kann es eng werden beispielsweise mit laufenden Krediten für das Eigenheim, für eine eigene Praxis oder für ein Café. Bevor man die Raten nicht mehr bezahlen kann, sollte man handeln – und zwar so früh wie möglich. Eine Lösung von der Stange gibt es dabei allerdings nicht. Vielmehr muss jeder Fall einzeln betrachtet werden. Wer dachte, die Corona-Krise sei nach zwei Wochen Kontaktsperre für alle ausgestanden, wird derzeit eines Besseren belehrt: Gastronomen, Friseuren, Buchhändlern und vielen anderen Klein- und Kleinstunternehmen fehlen die Einnahmen. Selbst wenn die Lockerungen aufgehoben sind,…

Pinterest: mehr als Rezepte und Basteltipps

Für viele ist Pinterest nur ein weiteres zeitfressendes soziales Netzwerk, andere halten es für einen digitalen Treffpunkt von Back- und Bastelfreunden. Wieder andere versuchen, es beruflich einzusetzen. Im Bereich Medien und PR könnten das allerdings deutlich mehr sein. Denn Journalistinnen und Journalisten, Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen PR und Bildjournalismus sowie journalistische Bloggerinnen und Blogger können Pinterest auf dreierlei Weise sinnvoll nutzen: bei der Themenplanung, bei der Recherche und auch bei der Selbstvermarktung. Pinterest ist kein Newcomer: Die Plattform gibt es seit zehn Jahren. Der Name setzt sich zusammen aus „to pin“ (anheften) und „interest“ für Interesse. Der Name verdeutlicht schon eine Hauptfunktion von Pinterest: Registrierte Nutzerinnen und Nutzer…

Kreditkarte im Alltag: der Praxistest

Früher gab es nur wenige Geschäfte, in denen man mit der Kreditkarte in Deutschland bezahlen konnte. Das hat sich geändert. Fast jedes Geschäft akzeptiert inzwischen auch für Kleinbeträge die Kreditkarte – meist kontaktlos. Zudem schlägt die Stunde der Kreditkarten auch immer häufiger dann, wenn sicher im Internet bestellt werden will. In welchen Situationen sie Ihnen außerdem den Alltag erleichtern können, haben wir hier für Sie zusammengetragen. Die Kreditkarte ist salonfähig geworden. Mehr noch: In einigen Situationen kann sie fast bares Gold wert sein. Dann nämlich, wenn man nicht wie gewohnt mit Bargeld, auf Rechnung oder per Lastschrift bezahlen kann. Das ist besonders oft der Fall, wenn online oder mobil eingekauft…

Belohnung für treue Käufer

Kundenkarten helfen sparen – sind aber nicht immer so gut, wie viele denken. Kleidung, Kosmetik, Lebensmittel oder Hotels: Wer als Kunde einer Marke treu bleibt, bekommt oft Rabatte. Eine der bekanntesten Kundenkarten in Deutschland ist Payback. Laut Unternehmensangaben nutzen 31 Millionen Deutsche die Karte, die man beispielsweise bei Rewe, den dm-Drogerien oder Lidl einsetzen kann. Ein weiterer großer Anbieter ist DeutschlandCard. Der Sinn dieser Kundenkarten: Man sammelt bei jedem Einkauf Punkte. Diese kann der Kunde gegen Prämien einlösen – oder beim nächsten Mal damit an der Kasse direkt bezahlen. Kleinere Dienstleister wie Friseure oder Bäcker gehen dagegen oft noch analog vor: Bei jedem Besuch bekommt man einen Stempel auf ein…

Gelesen: No Filter. Die Instagram-Story

Eine Welt ohne Instagram ist heute kaum noch vorstellbar. Wer 2010 oder später geboren ist, weiß sowieso nicht, wie ein Leben ohne Selbstinszenierung war. Eine Bekannte, Mutter einer 18-Jährigen, erzählte mir neulich voll Stolz, um wieviel besser die jungen Leute darin seien, sich selbst in Szene zu setzen und zu fotografieren. Und ich denke, wenn ich so etwas höre: Die Armen. Wie schrecklich muss es sein, jeden Moment seines Lebens als Bild festzuhalten. Was macht man denn auch mit den vielen Bildern? Ich stelle vermehrt fest, dass ich die auf der SD-Karte meiner Kamera oder die im Speicher meines Handys nur sehr selten hervorkrame, um damit irgend etwas zu machen….

Nobelküste ohne Bling-Bling

Rolling Stones, Brigitte Bardot oder Grace Kelly: Die azurblaue Côte d’Azur im Süden Frankreichs ist bekannt als Reiseziel der Schönen und Reichen. Weniger bekannt ist, dass man dort auch als ganz gewöhnlicher Tourist gut Urlaub machen kann – zumindest außerhalb der Hauptsaison. Die Küste lässt sich nämlich gut mit dem ÖPNV entdecken. Busse und Bahnen fahren für wenig Geld und recht komfortabel in die Nachbarstädte. Nizza, Cannes, Monaco – bei diesen Städtenamen denken Viele unweigerlich an Filmfestspiele, Stars und Sternchen, schnelle Autos, Casinos und ganz viel Geld. Schickimicki also oder wie die Franzosen sagen: Bling-Bling. Tatsächlich gehört all das zur französischen Küste an der Grenze zu Italien, aber auch noch…

Europa hoch vier

Trier, Saarbrücken, Metz und Luxemburg bilden seit 2000 die sogenannte QuattroPole, ein grenzüberschreitendes Städtenetz. Die QuattroPole kooperiert wirtschaftlich und kulturell. Sie ist ein Symbol dafür, wie Europa funktionieren kann, wenn alle am selben Strang ziehen. Mit dem Zug lassen sich alle vier Städte an einem verlängerten Wochenende entdecken. Denn die Distanzen sind nur kurz, obwohl die Ziele auf unterschiedliche Länder verteilt sind. Die Reise beginnt beschaulich. Denn die Züge, die Richtung QuattroPole fahren, sind nicht die schnellsten. Zwar könnte man die Fahrt zum Beispiel von Frankfurt am Main nach Trier mit einem ICE beginnen. Das wäre allerdings unsinnig. Schneller fährt man mit dem Regionalexpress, der zudem nur etwa die Hälfte…

Gelesen: Eine Gesellschaft in Unfreiheit

China. Ich erinnere mich an meine Reise im Jahr 2014. Vier Wochen waren wir unterwegs in Beijing, Shanghai, Guangzhou und an einigen anderen Orten. Ich erinnere mich daran, wie verlassen man sich fühlt, wenn man kein Wort versteht und lesen kann. Und ich erinnere mich an unseren unvergesslichen Besuch bei McDonalds in Qingdao. Geboren aus der Not war diese Einkehr, weil wir kein einziges Café oder Restaurant gefunden hatten. Und weil man uns Gutscheine mit Bildern in die Hand drückte. Wir gingen davon aus, dass nichts schief gehen kann, wenn man seine Speise auf Bildern sieht. Den überraschten Blick und die Nachfrage der Bedienung habe ich nicht verstanden, bis sie…