Digitalisierung: Im Fake-Shop eingekauft

„Ich hab‘ Lehrgeld gezahlt“, sagt meine Freundin P. und lacht. Und das nicht zu wenig: Gut 120 Euro hat sie der Einkauf in einem etwas eigenwilligen Klamottenladen, wahrscheinlich einem Fake-Shop, im Netz gekostet. Sie war durch Werbung bei Facebook darauf aufmerksam geworden. Die Shirts, Kleider, Röcke trafen genau ihren Geschmack. Ein bisschen wild, ein bisschen öko, trotzdem sehr weiblich. Und dazu kam dieser unverschämt niedrige Preis. „Ich war zwar schon skeptisch“, sagt sie. Aber letztlich waren die Kleidungsstücke einfach zu schön. Darum fiel ihr auch gar nicht ein, nach einem Impressum zu suchen. Und die schlechten Begleittexte zu den Produkten? Hätte ja auch ein noch junger Shop sein können, der

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Dyson: Mit digitalen Motoren gegen Papierverschwendung

„Nachhaltigkeit“ ist das Wort der Stunde: Neulich erklärten mir Gin-Hersteller wie nachhaltig sie eigentlich arbeiten. Ein Kunde, für den Umweltschutz bisher ein Fremdwort war, hat einen Beitrag zum Thema CO2-Kompensierung in Auftrag gegeben, ein Tischler legt Wert darauf, dass seine Tiny Houses nachhaltig produziert werden – und bei der Vorstellung eines neuen Produktes von Dyson in Düsseldorf erfahre ich, dass ich bisher eigentlich ein Umweltschänder war. Denn ich bevorzuge es, auf öffentlichen Toiletten Papierhandtücher zu benutzen, gerne auch zwei. Der Grund dafür: Mit Handtrocknern werden meine Hände irgendwie nie trocken, egal, von welcher Marke sie sind. Und mit einem Papiertuch kann ich danach die Türklinke herunterdrücken, ohne in die fiesen

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Digital X – oder als ich einen Tag über das Internet nachdachte

Da steht dieser Mann auf der Bühne und weiß gar nicht, wie viel ich ihm eigentlich verdanke. Tim Berners-Lee, der Erfinder des World Wide Web, war bei Digital X, einer Konferenz, die über sich selbst sagt, sie sei Europas führende Digitalisierungsinitiative auf Entscheider-Level. Und ich sitze im Publikum, höre ihm zu, und werde mir bewusst, dass ich heute sehr wahrscheinlich nicht die wäre, die ich bin, wenn er nicht 1989 den Grundstein zum World Wide Web gelegt hätte. Ich würde möglicherweise keine Texte fürs Internet schreiben, ich würde keine Texte über das Internet schreiben, ich würde nicht bloggen und keine Seminare geben rund um Social Media, SEO und Online publizieren. Kurz

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Auf Wohnungssuche im Kölner Speckgürtel

Nicht mitten in der Stadt und zugleich nicht zu weit vom Geschehen entfernt – der Kölner Speckgürtel erfreut sich großer Beliebtheit. Wer eine Immobilie in der Nähe der Domstadt kaufen möchte, sollte sich deshalb beeilen. Eine Wohnung oder gar ein Haus in Köln kaufen? Dazu gehört neben sehr viel Glück vor allem eine ganze Menge Geld: Auf ErstRaum.de, dem regionalen Immobilienportal für Köln und Bonn, beispielsweise kosten 50 Quadratmeter ab 260.000 Euro aufwärts, größere Wohnungen mindestens 300.000 Euro – selbst eine halbe Million ist keine Seltenheit mehr. „Die Nachfrage ist deutlich höher als das Angebot“, sagt Thomas Tewes, Hauptgeschäftsführer des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins von 1888. „Und das wird auch so bleiben.“ Im Stadtgebiet

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Immobilien in Köln und Bonn: Gute Zeiten für Verkäufer

Bonn wird gern als überschaubar beschrieben, Köln ist die deutlich größere, eher quirlige Stadt und liegt circa 30 Kilometer weiter nördlich. Beide Orte verbinden vier Dinge: der Rhein, der Flughafen, die Liebe zum Karneval – und hohe Immobilienpreise. Wer hier Wohnraum sucht, braucht gute Nerven und Geld oder muss Abstriche machen. Verwunderlich ist das nicht: Köln und Bonn bieten jeweils auf ihre Art eine Menge Lebensqualität. Den gesamten Artikel lest Ihr auf der Seite meines Kunden meinkoelnbonn.de.

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Gemeinschaftseigentum: Mitgefangen, mitgehangen

Wer eine Wohnung in einer größeren Anlage kauft, sollte sich gut anschauen, mit wem man zukünftig im selben Haus wohnt. Denn üblicherweise werden alle Kosten fürs Gemeinschaftseigentum aufgeteilt. Das kann manchmal ziemlich unfair sein. Die Kostenverteilung zu ändern, ist jedoch ein ziemlicher bürokratischer Akt. Dafür können sich Eigentümergemeinschaft aber Anschaffungen leisten, die einzelne Eigentümer nicht hätten schultern können – wie zum Beispiel eine Pelletheizung, kleine Windkraft- oder Photovoltaikanlagen. Und bei Schäden springen häufig Versicherungen ein. Eine Eigentumswohnung hat man nie für sich alleine. Zwar darf man im sogenannten Sondereigentum, also dem Teil des Hauses, den man mit niemandem teilen muss, im Prinzip machen, was man möchte – solange man beispielsweise

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Palliativmedizin: Bis zum Ende

Wenn eine Krankheit nicht heilbar ist und unaufhaltsam fortschreitet, ist das für den Patienten schlimm – aber auch für seine Angehörigen. Palliativmedizinische Betreuung kann dann ein Weg sein, die Situation besser zu ertragen. Beim Kranken selbst werden so Schmerzen gelindert, er bekommt Medikamente gegen Angst und Atemnot. Die Angehörigen können unter Umständen psychologische Unterstützung bekommen, aber auch wichtige Informationen für diese Lebensphase. Den ganzen Artikel könnt Ihr kostenpflichtig bei meinem Kunden Verbraucherblick lesen.

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Direktinvestments locken mit Rendite

Die Zinsen für sicheres Festgeld sind noch immer niedrig: Wer zwei Prozent für eine Laufzeit von fünf Jahren bekommt, kann sich glücklich schätzen. Viele Angebote liegen noch deutlich darunter. „Kein Wunder also, dass sich in einer solchen Niedrigzinsphase Anleger für lukrativer klingende Produkte interessieren“, sagt David Riechmann. Er ist bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen Referent für Bank- und Kapitalmarktrecht. „Sachanlagen zum Beispiel versprechen eine deutlich höhere Rendite.“ Wer beispielsweise in eine Kakaoplantage 3000 Euro für sechs Jahre investiert, darf laut Emittent mit einer jährlichen durchschnittlichen Rendite von fünf Prozent rechnen. Schließlich tragen die Bäume nach einigen Jahren Früchte, die verkauft werden können. Nach sechs Jahren bekommt der Anleger 133 Prozent seiner

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Tempel, Gräber, Pyramiden

Luxor, Abu Simbel, Gizeh mit Sphinx und Cheops-Pyramide: Diese Namen bringen nicht nur die Augen von Historikern zum Leuchten. Schließlich sind Nilkreuzfahr- ten und die zugehörigen Sehenswürdigkeiten vielen durch Agatha Christies Buch„Tod auf dem Nil“, das auch verfilmt wurde, ein Begriff. Ganz so nostalgisch, wiedie damaligen Reisen heute auf uns wirken, sind sie nicht mehr. Die Attraktionen begeistern jedoch noch immer Touristen aus allen Ländern. Nilkreuzfahrten sind oft Pauschalreisen. Der Kunde kauft also bei einem Reise- anbieter ein Gesamtpaket mit Flug von Deutschland nach Ägypten, Transport zum Schiff und sehr oft noch einigen Tagen Badeurlaub an der Küste. In diesem Paket enthalten sind normalerweise die Verpflegungen an Bord und später

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