Um kaum eine Antwort verlegen

Sie können Musik abspielen, das Wetter vorhersagen, die ungefähre Dauer für eine Autofahrt zwischen zwei Orten anhand aktueller Daten berechnen und die Einkaufsliste auf dem Smartphone verwalten. Digitale Sprachassistenten wie Google Assistant, Apples Siri und Amazons Alexa machen so einiges bequemer. In kleinen Geräten sind die virtuellen Helfer häufig mit einer Lautsprecherfunktion kombiniert. Und dank kleiner Hilfsprogramme können sie bei vielen Alltagsfragen schon ziemlich nützlich sein.  In immer mehr Haushalten findet man mittlerweile kompakte Geräte in den unterschiedlichsten Formen mit Lautsprecher, WLAN-Anschluss und eingebautem Mikrophon und virtuellem Sprachassistent. Je nach Anbieter heißen sie Cortana, Magenta, Alexa, Siri oder Google Assistant. Doch es gibt sie nicht nur für daheim als kleine

Wie sich das Stipendium Neustart Kultur entwickelt

Trotz Winter und schlechtem Wetter attraktiv - weil Farbe im Spiel ist

Halbzeit beim Stipendium Neustart Kultur. Sowohl zeitlich als auch bei der Recherche. Ich habe an 21 Recherchetage 54 Glücksorte besucht. Dazu habe ich bisher 578 Kilometer in der Region mit dem Auto zurückgelegt. Und ich bin dort über 200.000 Schritte gegangen. Gekostet haben mich die Recherchetage bisher über 1600 Euro – und damit mehr, als man als Autorin so als Garantiehonorar bekommt. Ohne Stipendium wäre es also gar nicht möglich, dieses Projekt umzusetzen. Was Geld kostet, sind natürlich  Zugfahrten,  der Flinkster,  Hotelübernachtungen und manche Abendessen,  Park- und Eintrittsgebühren 80 Glücksorte müssen es werden. Also habe ich noch 26 vor mir, ein gutes Drittel. Und noch drei Monate Zeit bis zur

Jung und wissbegierig

Neuer Artikel fürs DJV-NRW Journal

Facebook, Instagram – und jetzt auch noch TikTok? Das gar nicht mehr so neue soziale Netzwerk scheinen viele Redaktionen als Ausspielmedium noch nicht auf dem Schirm zu haben. Dabei sind dort neben Ideen für kalorienreiche Desserts, anzüglichen Tanzvideos oder Fake News zwischenzeitlich auch politische und wirtschaftliche Nachrichten sowie Verbraucherinformationen zu finden. Einige Redaktionen haben erkannt, dass die Kurzvideo-Plattform eine wertvolle Hilfe ist, um mit neuen Zielgruppen in Kontakt zu kommen. Je Thema eine andere Community „Wir erreichen dort mit @nicetoknow beispielsweise viele 14- und 15-Jährige sowie junge Menschen aus Einwandererfamilien“, sagt Verena Lammert, Formatentwicklerin und Redakteurin Digitale Innovation im NewsLab des WDR. Der Kanal hat 64.800 Follower (Stand Mitte September).

Plötzlich ein Stipendium von Neustart Kultur

Plötzlich ein Stipendium von Neustart Kultur

Natürlich habe ich gesehen, dass es von der Bundesregierung ein Stipendium Neustart Kultur gibt. Ganz zu Beginn, als die VG Wort und der DJV darauf aufmerksam machten, hatte ich mich einmal kurz damit auseinandergesetzt. Aber dann passte mir zunächst die Zeit nicht: Oktober bis Januar als Hauptleistungszeit. Wo wir doch endlich mal wieder in Urlaub wollten – nachdem mein Mann endlich die Probezeit nach dem coronabedingten Jobwechsel überstanden haben würde. Und überhaupt: klar hatte mich die Pandemie auch wirtschaftlich getroffen. Aber andere Kolleg*innen deutlich mehr. Vielleicht, so dachte ich, sei das Stipendium also gar nicht für mich gedacht. Steuerpflichtiges Einkommen, gemeldete Einkünfte – Neustart Kultur adé? Doch je näher der

Gelesen: Klick von Gerd Gigerenzer

Manchmal bietet das Leben merkwürdige Zufälle. Ende Juli hat mir der C. Bertelsmann Verlag das neue Buch von Gerd Gigerenzer, Klick, (Werbe-Link zu Amazon) nach seinem Erscheinen im September zur Rezension angeboten. Das hatte ich schon wieder total vergessen, als ich mir im August Karten für die PhilCologne gekauft habe – und zwar für die Veranstaltung „Kontrolle behalten in der digitalen Welt“. Auf der Bühne saßen eben Gerd Gigerenzer und der Journalist Christian Schiffer.  Die Veranstaltung war super: Christian Schiffer stellte Gigerenzer Fragen rund das Web. Gigerenzers Beispiele erstaunten, verblüfften, ließen schmunzeln. Fast hätte ich mir das dort angepriesene neue Buch Klick von Gerd Gigerenzer gekauft. Habe ich dann aber

Webinare: zweiter Bildschirm mit Apples Sidecar

So sieht der Tisch mit Apples Sidecar aus

Was bei Webinaren wirklich nervt? Die Teilnehmer*innen nicht zu sehen, wenn man die eigenen Folien präsentiert. Denn es gibt eigentlich nichts Schlimmeres, als in einen leeren Raum hineinzusprechen, nicht wissen, ob die Teilnehmer*innen verstehen, was man sagt. Nicht zu sehen, ob sie nicht vielleicht schon eingeschlafen sind. Apples Sidecar kann dabei eine Lösung sein. Darum bin ich zunächst ganz happy, als ich höre, dass man bei Zoom mit einem zweiten Bildschirm arbeiten kann. Das ist im Profil auch wirklich schnell eingerichtet:  Videoeinstellungen anklicken Allgemein Doppelmonitore Doch dann wird’s schwieriger. Denn einen zweiten Monitor muss man erst einmal haben. Klar ist: Ein zweiter Mac kommt nicht auf den Tisch. Genau so klar

Gelesen: Online-Meetings, die begeistern

Gelesen: Online-Meetings, die begeistern

Webinare? Für mich ein alter Hut. Die habe ich für den DJV schon gegeben, als Corona noch lange keine Pandemie ausgelöst hatte. Und ich habe vor Jahren schon versucht, mich über MOOCs, weiterzubilden. Versucht, weil ich sie meistens so langweilig fand, dass ich nach kurzer Zeit angefangen habe, nebenher anderes zu machen. Und dann irgendwann bemerkt habe, dass ich vom Inhalt des MOOC nichts mehr mitbekam. Zugegeben: Das passiert mir nicht nur in Online-Meetings, sondern auch sehr oft in analogen Weiterbildungen und Konferenzen. Im Gegensatz dazu habe ich noch nie eine schlechte Bewertung für ein Webinar bekommen. Umso mehr hat mich Anfang 2020 gewundert, dass ich plötzlich von vielen Seiten

Fotorechte für einen Reiseführer – oder warum ich manchmal die Welt nicht mehr verstehe

Foto mobil eben mal so machen

Ich habe einen Reiseführer geschrieben. Er wird im Herbst dieses Jahres herauskommen. Zugegeben: ich werde damit nicht reich. Rechnet man das Garantiehonorar auf die Stunden um, die ich mit dem Buch verbracht habe, liege ich unter dem Mindestlohn. Wohlgemerkt vor Steuern und Sozialabgaben. Bei den Arbeiten am Reiseführer ging es auch um Fotorechte – und davon will ich heute erzählen. Natürlich hätte ich den Reiseführer auch „kalt“ schreiben können – also am Computer die Strecken zusammensetzen, schauen, was andere darüber schreiben und deren Inhalte umformulieren und mir Pressefotos schicken lassen. Das ist aber so gar nicht mein Ding. Ich habe jedes Kapitel individuell geplant, bin alle Strecken abgegangen und habe

Gelesen: Business Bullshit

Business Bullshit - Buch aus dem Duden Verlag

Sprache verändert sich. Das war schon immer so. Auch über die vielen englischen Begriffe, die sich im Deutschen breit machen, kann man den Kopf schütteln – oder es hinnehmen. Ich komme aus dem Süden Deutschlands, da gibt es auch das Trottoir, das Plumeau und andere Wörter aus dem benachbarten Frankreich. Dafür findet man den Kindergarten in vielen Ländern. Ist halt so. In „Business Bullshit“, einem Buch, das mir der Duden Verlag (Werbe-Link) kostenlos zur Rezension geschickt hat, geht es um viele englische Wörter. Allerdings nicht, weil sie aus dem Englischen kommen, sondern weil Autor Jens Bergmann sie für leere Begriffe ohne Sinn hält, mit denen sich besonders gerne die schmücken,