Blogger: Warum ich keine Fotogenehmigung kaufe

Ich habe Verständnis dafür, dass nicht jedes Museum möchte, dass Blogger oder Journalisten dort alles fotografieren. Da ist zum einen das Urheberrecht des Künstlers, das gewahrt werden muss. Manchmal ist es auch die Lichtempfindlichkeit der ausgestellten Objekte, die Fotografen einen Strich durch die Rechnung verstehen. Was ich jedoch nicht verstehe: Wenn ein Museum Angst hat, dass veröffentlichte Bilder dazu führen, dass Besucher das Museum nicht mehr besuchen. Das ist Quatsch. Mich machen solche Bilder erstens neugierig auf ein Museum, zweitens ist eine Ausstellung mehr als die Sammlung diverser Objekte – zumindest wenn sie gut gemacht ist. Ich versteh es dementsprechend als eine Empfehlung für das Museum, wenn ich darüber berichte

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Bücher von und über Journalisten

Ich lese gerne Bücher, die Journalisten geschrieben haben. Oft sind sie einfach besser geschrieben, als Bücher von anderen Autoren. Hinzu kommt, dass sie meist Einblicke in spannende Themen geben. Aber auch fiktionale Bücher, in denen es irgendwie um Journalisten geht, mag ich. Möglicherweise, weil die Identifikationsmöglichkeit mit ihnen hoch ist. In diesem Artikel will ich auf Bücher von und über Journalisten aufmerksam machen, die ich aus welchem Grund auch immer für lesenswert halte. Den Beitrag werde ich künftig immer wieder aktualisieren.

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Dyson: Mit digitalen Motoren gegen Papierverschwendung

„Nachhaltigkeit“ ist das Wort der Stunde: Neulich erklärten mir Gin-Hersteller wie nachhaltig sie eigentlich arbeiten. Ein Kunde, für den Umweltschutz bisher ein Fremdwort war, hat einen Beitrag zum Thema CO2-Kompensierung in Auftrag gegeben, ein Tischler legt Wert darauf, dass seine Tiny Houses nachhaltig produziert werden – und bei der Vorstellung eines neuen Produktes von Dyson in Düsseldorf erfahre ich, dass ich bisher eigentlich ein Umweltschänder war. Denn ich bevorzuge es, auf öffentlichen Toiletten Papierhandtücher zu benutzen, gerne auch zwei. Der Grund dafür: Mit Handtrocknern werden meine Hände irgendwie nie trocken, egal, von welcher Marke sie sind. Und mit einem Papiertuch kann ich danach die Türklinke herunterdrücken, ohne in die fiesen

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#DW_GMF 2019: Ganz anders als die Republica – aber sehr spannend

Nein, es ist weder hip, noch groß, noch in einer coolen Location: Das Deutsche Welle Global Media Forum (DWGMF) in Bonn findet im World Conference Center statt. Es gibt eine Hauptveranstaltung und nur wenige parallellaufende Sessions um die Mittagszeit. Essen ist übrigens im Preis inbegriffen und wird im Gegensatz zur #rp19 nicht auf Einweggeschirr serviert. Das DWGMF ist viel gemütlicher und überschaubarer als die Republica – und gleichzeitig viel internationaler. In diesem Jahr ging es um Machtverschiebungen im Journalismus. Und was in der Ankündigung für meine Verhältnisse ein bisschen steif und nüchtern daherkam, war live und in Farbe ziemlich spannend. Ein Loblied auf Blogger auf #DW_GMF Mein Lieblingszitat des Tages

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#rp19 – same same but different?

Was mich an der Republica in Berlin jedes Jahr am meisten fasziniert, ist, dass man unter 8000 Menschen über so viele stolpert, die man kennt. Manche sieht man nur aus der Ferne, andere trifft man ständig, bei Dritten weiß man über Twitter, dass sie da sind – um sie persönlich zu treffen, muss man aber doch einige Anstrengungen unternehmen. Und schließlich gibt es die, die man genau einmal sieht, und dann nicht mehr. Die Menschen und die Begegnungen machen für mich einen ganz wichtigen Teil der Republica aus. Hier gibt es Kolleg*innen, die ich nur auf dieser Veranstaltung sehe, quasi einmal im Jahr. Andere habe ich seit Jahren nicht gesehen,

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#IoTFuturetrends: Wohin geht die Reise beim mobile Payment?

Irgendwie passiert grade nix. So fasst Bettina Horster, die bei Eco, dem Verband der Internetwirtschaft, Vorständin ist, die aktuelle Welt des Internets der Dinge (IoT für Internet of Things) zusammen. Bei den selbstfahrenden Autos tut sich nicht viel – außer, dass Apple in diesem Bereich gerade 200 Mitarbeiter entlassen will, dafür aber Amazon jetzt verstärkt einsteigen will. Ähnlich stagnierend sehe es bei den Themen Blockchain und AR aus. Künstliche Intelligenz spiele im Wesentlichen in China eine Rolle, in den USA und Großbritannien – aber nicht in Deutschland. Und wie ich da im 11. Stock des Biocampus in Köln sitze, mit Blick auf die Domspitzen und den Colonius, glaube ich das

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Personal Branding in der Offline-Welt. Oder: Umgang mit Kollegen

Ich schmunzele ja immer, wenn Kollegen mir sagen, dass sie kein Personal Branding machen (wollen), weil sie sich auf Journalismus konzentrieren. Denn letztendlich ist jeder Artikel, Radio- oder TV-Beitrag, jeder Twitter- oder Instagram-Post mit unserem Namen eine Art des Personal Brandings, und somit ein Mosaikstein im Aufbau des Selbst zur eigenen Marke. Es kann mir auch niemand erzählen, dass es als Journalist nicht wichtig ist, eine Marke zu sein – auch wenn der Begriff an sich nicht unbedingt positiv ist. Aber: nur wenn mögliche Kunden wissen, was ich kann, werden sie mir auch einen Auftrag geben. Das ist für Freiberufler besonders wichtig, kann es aber auch für Festangestellte sein. Denn

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Fast so etwas wie Themenklau

Mein Ex-Chef sagte immer: „Es gibt doch nichts Besseres, als kopiert zu werden“. Schließlich sei das ein Zeichen dafür, dass man etwas völlig richtig gemacht hat. Grundsätzlich kann ich diesen Gedankengang nachvollziehen. Allerdings bin ich gerade etwas erstaunt darüber, dass mir eine ähnliche Situation gleich dreimal hintereinander in nur wenigen Wochen passiert. Dabei geht es streng genommen auch darum, dass man kopiert wurde – und zwar bezüglich der Themenfindung. Ob man direkt von Themenklau sprechen kann, weiß ich nicht. So oder so bin ich trotzdem ein bisschen verschnupft. Situation 1: „Das wollen wir lieber selbst machen“ Einem meiner langjährigsten Kunden habe ich ein Thema angeboten, bei dem es im weitesten

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Warum ich manchmal lieber auf Geld aus Anzeigen verzichte

Es gibt Blogger, die nehmen jede Anzeige, jede Kooperationsanfrage an: Waschmittel, Kühlschrank, Berufsunfähigkeitsversicherung – egal, Hauptsache, es kommt Geld rein. Dass man sich dadurch zur PR-Hure von Unternehmen unter dem Deckmantel Influencer macht, spielt dann bei manchen keine Rolle. Glücklicherweise verdiene ich als freie Journalistin, Buchautorin und Trainerin so viel Geld, dass ich nicht jede Kooperation für meine Blogs annehmen muss.

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