Gefahr im Netz

Telefonnummern, Privatadressen, Chatverläufe und Kinderbilder von hunderten Politikerinnen und Politikern sowie von einigen Journalistinnen und Journalisten wurden Ende 2018 im Internet veröffentlicht, ehe der Datenklau im Januar aufflog. Der Eingriff in die Privatsphäre der Betroffenen ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Digitalisierung Fluch und Segen gleichermaßen ist – auch im Journalismus und in der Öffentlichkeitsarbeit. Denn die Gefahren sind nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. Und gegen manche Fallen helfen weder Firewall noch Virenschutz. Den ganzen Artikel könnt Ihr im DJV-NRW Journal lesen. Verwandte Artikel: Cybercrime: Aktuelle Literaturtipps nicht nur für Nerds

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#IoTFuturetrends: Wohin geht die Reise beim mobile Payment?

Irgendwie passiert grade nix. So fasst Bettina Horster, die bei Eco, dem Verband der Internetwirtschaft, Vorständin ist, die aktuelle Welt des Internets der Dinge (IoT für Internet of Things) zusammen. Bei den selbstfahrenden Autos tut sich nicht viel – außer, dass Apple in diesem Bereich gerade 200 Mitarbeiter entlassen will, dafür aber Amazon jetzt verstärkt einsteigen will. Ähnlich stagnierend sehe es bei den Themen Blockchain und AR aus. Künstliche Intelligenz spiele im Wesentlichen in China eine Rolle, in den USA und Großbritannien – aber nicht in Deutschland. Und wie ich da im 11. Stock des Biocampus in Köln sitze, mit Blick auf die Domspitzen und den Colonius, glaube ich das

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Bücher von und über Journalisten

Ich lese gerne Bücher, die Journalisten geschrieben haben. Oft sind sie einfach besser geschrieben, als Bücher von anderen Autoren. Hinzu kommt, dass sie meist Einblicke in spannende Themen geben. Aber auch fiktionale Bücher, in denen es irgendwie um Journalisten geht, mag ich. Möglicherweise, weil die Identifikationsmöglichkeit mit ihnen hoch ist. In diesem Artikel will ich auf Bücher von und über Journalisten aufmerksam machen, die ich aus welchem Grund auch immer für lesenswert halte. Den Beitrag werde ich künftig immer wieder aktualisieren.

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Personal Branding in der Offline-Welt. Oder: Umgang mit Kollegen

Ich schmunzele ja immer, wenn Kollegen mir sagen, dass sie kein Personal Branding machen (wollen), weil sie sich auf Journalismus konzentrieren. Denn letztendlich ist jeder Artikel, Radio- oder TV-Beitrag, jeder Twitter- oder Instagram-Post mit unserem Namen eine Art des Personal Brandings, und somit ein Mosaikstein im Aufbau des Selbst zur eigenen Marke. Es kann mir auch niemand erzählen, dass es als Journalist nicht wichtig ist, eine Marke zu sein – auch wenn der Begriff an sich nicht unbedingt positiv ist. Aber: nur wenn mögliche Kunden wissen, was ich kann, werden sie mir auch einen Auftrag geben. Das ist für Freiberufler besonders wichtig, kann es aber auch für Festangestellte sein. Denn

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Fast so etwas wie Themenklau

Mein Ex-Chef sagte immer: „Es gibt doch nichts Besseres, als kopiert zu werden“. Schließlich sei das ein Zeichen dafür, dass man etwas völlig richtig gemacht hat. Grundsätzlich kann ich diesen Gedankengang nachvollziehen. Allerdings bin ich gerade etwas erstaunt darüber, dass mir eine ähnliche Situation gleich dreimal hintereinander in nur wenigen Wochen passiert. Dabei geht es streng genommen auch darum, dass man kopiert wurde – und zwar bezüglich der Themenfindung. Ob man direkt von Themenklau sprechen kann, weiß ich nicht. So oder so bin ich trotzdem ein bisschen verschnupft. Situation 1: „Das wollen wir lieber selbst machen“ Einem meiner langjährigsten Kunden habe ich ein Thema angeboten, bei dem es im weitesten

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Warum ich manchmal lieber auf Geld aus Anzeigen verzichte

Es gibt Blogger, die nehmen jede Anzeige, jede Kooperationsanfrage an: Waschmittel, Kühlschrank, Berufsunfähigkeitsversicherung – egal, Hauptsache, es kommt Geld rein. Dass man sich dadurch zur PR-Hure von Unternehmen unter dem Deckmantel Influencer macht, spielt dann bei manchen keine Rolle. Glücklicherweise verdiene ich als freie Journalistin, Buchautorin und Trainerin so viel Geld, dass ich nicht jede Kooperation für meine Blogs annehmen muss.

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Als ich schlauer als die Apple-Hotline war

Ich bin unter anderem darum ein so freudiger Apple-Produkte-Nutzer, weil alles einfach funktioniert. Das sind Computer für Dumme, sage ich immer. Man schaltet sie ein, und sie laufen, ohne dass man kryptischen Anweisungen folgen müsste, die am Ende zu nichts führen. Anfang 2018 hatte ich aber aus heiterem Himmel ein Problem: Der Bildschirm blieb beim Hochfahren hängen. Nun gibt es für diesen Fall eine ganze Menge Möglichkeiten, die man selbst relativ einfach einmal durchspielen kann. Heise hat sie ordentlich aufgelistet. Erste Anlaufstelle: Apple-Hotline Wenn ich damit nicht weiterkomme, rufe ich in der Regel die Hotline an, die immer sehr hilfsbereit ist. Die entsprechende Telefonnummer findet Ihr hier. Dort kam man

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Digitale Transformation: Ich verdiene mein Geld im Zug – Erkenntnisse von der #FBM18

Ich bin voll digital transformiert, lerne ich auf der Frankfurter Buchmesse. Dort unterhielten sich unter anderem Vertreter von Langenscheidt, Droemer Knaur und anderen Unternehmen darüber, wie Räume und Unternehmensstrukturen die Arbeit und die Kooperationen mit den Kunden verändern. Ein Fazit: Es ist völlig egal, wo und wann gearbeitet wird, Hauptsache, das Ergebnis stimmt. Vertrauensarbeitszeit und Vertrauensarbeitsräume bei @MicrosoftDE – wie weit sind davon noch viele Unternehmen entfernt. Meine Kunden haben sich in der Zwischenzeit daran gewöhnt, dass viele meiner Texte im Zug entstehen. #FBM18 #digitaleTransformation — Bettina Blass (@kuechenzuruf) 11. Oktober 2018

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Wie Poetry Slam gegen Schreibblockaden wirkt

Der Kugelschreiber schreibt. Und zwar gut. Die erste Grundvoraussetzung für einen Schreibworkshop ist also gegeben. Nicht dass ich keinen Stift bei mir hätte, aber ich freue mich immer über neue Stifte. Solange sie denn gut schreiben. Tatsächlich ist das bei diesem Bloggerworkshop besonders wichtig, denn er wird sich im Nachhinein als besonders produktiv herausstellen. Heißt: Ich werde am Ende viele Seiten in meinem Notizbuch beschrieben haben, und das mit Inhalten, über die ich mich selbst wundere.

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