Das Jahr der ausgefallenen Seminare – und was das für mich bedeutet

Ein Seminar findet statt

Ich habe mich zum Jahreswechsel sehr gefreut: Noch nie hatten Kund*innen so viele Seminare bei mir gebucht, wie für das Jahr 2022. Das schien mir großartig zu sein, denn mit meinen Seminaren zu den Themen „Online publizieren“, „Einführung in SEO“, „Personal Branding“ oder „Einführung in Social Media“ verdiene ich natürlich mehr als mit einem kurzen Artikel für eine Zeitung oder eine Zeitschrift. Ein goldenes Wirtschaftsjahr schien vor mir zu liegen, aber ich hatte die Rechnung ohne die Seminarteilnehmer*innen, und ja, auch ohne die teilweise schwierige Organisation meiner Kund*innen gemacht. Das Problem: Ausgefallene Seminare treffen mich finanziell hart. Die Fälle sind sehr unterschiedlich, aber gleichzeitig führen sie alle zum gleichen Problem:

Elektronische Geräte mit Garantieversicherung absichern – oft nicht sinnvoll

Wer Elektrogeräte kauft, bekommt vom Händler häufig eine Garantieverlängerung dafür angeboten. Verbraucherschützer halten von einer solchen Versicherung aber nicht viel. Warum diese für den Kunden oft unsinnig sind, lesen Sie hier. Ob bei Amazon oder im Laden um die Ecke: Beim Kauf von Kaffeevollautomaten, Fernsehgeräten, Smartphones oder anderer Elektronik raten Händler ihren Kunden oft zu einer Garantieverlängerung. Sie soll einspringen, wenn das Gerät vorzeitig Mucken macht oder sogar den Geist aufgibt. Das klingt nach einem attraktiven Service. Schließlich kosten solche Geräte oft mehrere Hundert Euro. Dennoch raten Verbraucherschützer eher ab. Gewährleistung für zwei Jahre und optionale Garantie in Anspruch nehmen Für die ersten zwei Jahre nach dem Kauf muss ein

Um kaum eine Antwort verlegen

Sie können Musik abspielen, das Wetter vorhersagen, die ungefähre Dauer für eine Autofahrt zwischen zwei Orten anhand aktueller Daten berechnen und die Einkaufsliste auf dem Smartphone verwalten. Digitale Sprachassistenten wie Google Assistant, Apples Siri und Amazons Alexa machen so einiges bequemer. In kleinen Geräten sind die virtuellen Helfer häufig mit einer Lautsprecherfunktion kombiniert. Und dank kleiner Hilfsprogramme können sie bei vielen Alltagsfragen schon ziemlich nützlich sein.  In immer mehr Haushalten findet man mittlerweile kompakte Geräte in den unterschiedlichsten Formen mit Lautsprecher, WLAN-Anschluss und eingebautem Mikrophon und virtuellem Sprachassistent. Je nach Anbieter heißen sie Cortana, Magenta, Alexa, Siri oder Google Assistant. Doch es gibt sie nicht nur für daheim als kleine

Wie sich das Stipendium Neustart Kultur entwickelt

Trotz Winter und schlechtem Wetter attraktiv - weil Farbe im Spiel ist

Halbzeit beim Stipendium Neustart Kultur. Sowohl zeitlich als auch bei der Recherche. Ich habe an 21 Recherchetage 54 Glücksorte besucht. Dazu habe ich bisher 578 Kilometer in der Region mit dem Auto zurückgelegt. Und ich bin dort über 200.000 Schritte gegangen. Gekostet haben mich die Recherchetage bisher über 1600 Euro – und damit mehr, als man als Autorin so als Garantiehonorar bekommt. Ohne Stipendium wäre es also gar nicht möglich, dieses Projekt umzusetzen. Was Geld kostet, sind natürlich  Zugfahrten,  der Flinkster,  Hotelübernachtungen und manche Abendessen,  Park- und Eintrittsgebühren 80 Glücksorte müssen es werden. Also habe ich noch 26 vor mir, ein gutes Drittel. Und noch drei Monate Zeit bis zur

Jung und wissbegierig

Neuer Artikel fürs DJV-NRW Journal

Facebook, Instagram – und jetzt auch noch TikTok? Das gar nicht mehr so neue soziale Netzwerk scheinen viele Redaktionen als Ausspielmedium noch nicht auf dem Schirm zu haben. Dabei sind dort neben Ideen für kalorienreiche Desserts, anzüglichen Tanzvideos oder Fake News zwischenzeitlich auch politische und wirtschaftliche Nachrichten sowie Verbraucherinformationen zu finden. Einige Redaktionen haben erkannt, dass die Kurzvideo-Plattform eine wertvolle Hilfe ist, um mit neuen Zielgruppen in Kontakt zu kommen. Je Thema eine andere Community „Wir erreichen dort mit @nicetoknow beispielsweise viele 14- und 15-Jährige sowie junge Menschen aus Einwandererfamilien“, sagt Verena Lammert, Formatentwicklerin und Redakteurin Digitale Innovation im NewsLab des WDR. Der Kanal hat 64.800 Follower (Stand Mitte September).

Plötzlich ein Stipendium von Neustart Kultur

Plötzlich ein Stipendium von Neustart Kultur

Natürlich habe ich gesehen, dass es von der Bundesregierung ein Stipendium Neustart Kultur gibt. Ganz zu Beginn, als die VG Wort und der DJV darauf aufmerksam machten, hatte ich mich einmal kurz damit auseinandergesetzt. Aber dann passte mir zunächst die Zeit nicht: Oktober bis Januar als Hauptleistungszeit. Wo wir doch endlich mal wieder in Urlaub wollten – nachdem mein Mann endlich die Probezeit nach dem coronabedingten Jobwechsel überstanden haben würde. Und überhaupt: klar hatte mich die Pandemie auch wirtschaftlich getroffen. Aber andere Kolleg*innen deutlich mehr. Vielleicht, so dachte ich, sei das Stipendium also gar nicht für mich gedacht. Steuerpflichtiges Einkommen, gemeldete Einkünfte – Neustart Kultur adé? Doch je näher der

Gelesen: Klick von Gerd Gigerenzer

Manchmal bietet das Leben merkwürdige Zufälle. Ende Juli hat mir der C. Bertelsmann Verlag das neue Buch von Gerd Gigerenzer, Klick, (Werbe-Link zu Amazon) nach seinem Erscheinen im September zur Rezension angeboten. Das hatte ich schon wieder total vergessen, als ich mir im August Karten für die PhilCologne gekauft habe – und zwar für die Veranstaltung „Kontrolle behalten in der digitalen Welt“. Auf der Bühne saßen eben Gerd Gigerenzer und der Journalist Christian Schiffer.  Die Veranstaltung war super: Christian Schiffer stellte Gigerenzer Fragen rund das Web. Gigerenzers Beispiele erstaunten, verblüfften, ließen schmunzeln. Fast hätte ich mir das dort angepriesene neue Buch Klick von Gerd Gigerenzer gekauft. Habe ich dann aber

Webinare: zweiter Bildschirm mit Apples Sidecar

So sieht der Tisch mit Apples Sidecar aus

Was bei Webinaren wirklich nervt? Die Teilnehmer*innen nicht zu sehen, wenn man die eigenen Folien präsentiert. Denn es gibt eigentlich nichts Schlimmeres, als in einen leeren Raum hineinzusprechen, nicht wissen, ob die Teilnehmer*innen verstehen, was man sagt. Nicht zu sehen, ob sie nicht vielleicht schon eingeschlafen sind. Apples Sidecar kann dabei eine Lösung sein. Darum bin ich zunächst ganz happy, als ich höre, dass man bei Zoom mit einem zweiten Bildschirm arbeiten kann. Das ist im Profil auch wirklich schnell eingerichtet:  Videoeinstellungen anklicken Allgemein Doppelmonitore Doch dann wird’s schwieriger. Denn einen zweiten Monitor muss man erst einmal haben. Klar ist: Ein zweiter Mac kommt nicht auf den Tisch. Genau so klar

Gelesen: Online-Meetings, die begeistern

Gelesen: Online-Meetings, die begeistern

Webinare? Für mich ein alter Hut. Die habe ich für den DJV schon gegeben, als Corona noch lange keine Pandemie ausgelöst hatte. Und ich habe vor Jahren schon versucht, mich über MOOCs, weiterzubilden. Versucht, weil ich sie meistens so langweilig fand, dass ich nach kurzer Zeit angefangen habe, nebenher anderes zu machen. Und dann irgendwann bemerkt habe, dass ich vom Inhalt des MOOC nichts mehr mitbekam. Zugegeben: Das passiert mir nicht nur in Online-Meetings, sondern auch sehr oft in analogen Weiterbildungen und Konferenzen. Im Gegensatz dazu habe ich noch nie eine schlechte Bewertung für ein Webinar bekommen. Umso mehr hat mich Anfang 2020 gewundert, dass ich plötzlich von vielen Seiten