Pinterest: mehr als Rezepte und Basteltipps

Für viele ist Pinterest nur ein weiteres zeitfressendes soziales Netzwerk, andere halten es für einen digitalen Treffpunkt von Back- und Bastelfreunden. Wieder andere versuchen, es beruflich einzusetzen. Im Bereich Medien und PR könnten das allerdings deutlich mehr sein. Denn Journalistinnen und Journalisten, Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen PR und Bildjournalismus sowie journalistische Bloggerinnen und Blogger können Pinterest auf dreierlei Weise sinnvoll nutzen: bei der Themenplanung, bei der Recherche und auch bei der Selbstvermarktung. Pinterest ist kein Newcomer: Die Plattform gibt es seit zehn Jahren. Der Name setzt sich zusammen aus „to pin“ (anheften) und „interest“ für Interesse. Der Name verdeutlicht schon eine Hauptfunktion von Pinterest: Registrierte Nutzerinnen und Nutzer…

Kreditkarte im Alltag: der Praxistest

Früher gab es nur wenige Geschäfte, in denen man mit der Kreditkarte in Deutschland bezahlen konnte. Das hat sich geändert. Fast jedes Geschäft akzeptiert inzwischen auch für Kleinbeträge die Kreditkarte – meist kontaktlos. Zudem schlägt die Stunde der Kreditkarten auch immer häufiger dann, wenn sicher im Internet bestellt werden will. In welchen Situationen sie Ihnen außerdem den Alltag erleichtern können, haben wir hier für Sie zusammengetragen. Die Kreditkarte ist salonfähig geworden. Mehr noch: In einigen Situationen kann sie fast bares Gold wert sein. Dann nämlich, wenn man nicht wie gewohnt mit Bargeld, auf Rechnung oder per Lastschrift bezahlen kann. Das ist besonders oft der Fall, wenn online oder mobil eingekauft…

Belohnung für treue Käufer

Kundenkarten helfen sparen – sind aber nicht immer so gut, wie viele denken. Kleidung, Kosmetik, Lebensmittel oder Hotels: Wer als Kunde einer Marke treu bleibt, bekommt oft Rabatte. Eine der bekanntesten Kundenkarten in Deutschland ist Payback. Laut Unternehmensangaben nutzen 31 Millionen Deutsche die Karte, die man beispielsweise bei Rewe, den dm-Drogerien oder Lidl einsetzen kann. Ein weiterer großer Anbieter ist DeutschlandCard. Der Sinn dieser Kundenkarten: Man sammelt bei jedem Einkauf Punkte. Diese kann der Kunde gegen Prämien einlösen – oder beim nächsten Mal damit an der Kasse direkt bezahlen. Kleinere Dienstleister wie Friseure oder Bäcker gehen dagegen oft noch analog vor: Bei jedem Besuch bekommt man einen Stempel auf ein…

Gelesen: No Filter. Die Instagram-Story

Eine Welt ohne Instagram ist heute kaum noch vorstellbar. Wer 2010 oder später geboren ist, weiß sowieso nicht, wie ein Leben ohne Selbstinszenierung war. Eine Bekannte, Mutter einer 18-Jährigen, erzählte mir neulich voll Stolz, um wieviel besser die jungen Leute darin seien, sich selbst in Szene zu setzen und zu fotografieren. Und ich denke, wenn ich so etwas höre: Die Armen. Wie schrecklich muss es sein, jeden Moment seines Lebens als Bild festzuhalten. Was macht man denn auch mit den vielen Bildern? Ich stelle vermehrt fest, dass ich die auf der SD-Karte meiner Kamera oder die im Speicher meines Handys nur sehr selten hervorkrame, um damit irgend etwas zu machen….

Welcher Messenger ist der sicherste?

Auf Whatsapp verzichten? Das können sich viele nicht vorstellen. Dabei gibt es andere Messenger, die Nachrichten sicherer verschicken. Dazu gehören Hoccer, Telegram oder Threema. Ein Experte erklärt, auf was man achten sollte. Alle sind bei Whatsapp, so scheint es zumindest. Mitte Februar 2020 hatte das Unternehmen gemeldet, dass zwei Milliarden Nutzer weltweit den Messenger zur Chatkommunikation einsetzen. Dabei gibt es viel Kritik an dem Nachrichtenübermittler. „Whatsapp ist Teil des Facebook-Konzerns. Wir kritisieren an diesem Messenger, dass er Daten seiner Nutzer mit anderen Facebook-Diensten teilen und zu Werbezwecken nutzen möchte“, sagt Hauke Mormann von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Er arbeitet im Arbeitsschwerpunkt digitale Anwendungen. Problematisch: Als Messenger sammelt Whatsapp auch Daten Bei…

Die kleinen Probleme mit der großen Digitalisierung

Die Corona-Krise hat eines gezeigt: Wenn wir wollen, können wir Digitalisierung. Quasi aus dem Stand. Dass das nicht ganz ruckelfrei läuft, war vorherzusehen und hat sich auf vielerlei Ebenen gezeigt: Die Unternehmensserver einiger Firmen hatten Probleme mit den vielen Fernzugriffen, das Öffnen einer Excel-Datei dauert dann schon mal Minuten. Viele Arbeitnehmer mussten ihre privaten Handynummern für Kooperationspartner, Vorgesetzte, Kunden freigeben – und werden jetzt auch zu Unzeiten angerufen. Und längst nicht jeder weiß, was sich bei einer Videokonferenz gehört – und was man gefälligst unterlassen sollte. Aber darum soll es in diesem Artikel gar nicht gehen.  Vielmehr ist mir eine Sache passiert, von der ich nie gedacht hätte, dass sie…

Gelesen: Die große Zerstörung

Wer bei diesem Titel an Corona denkt, liegt falsch. „Die große Zerstörung. Was der digitale Bruch mit unserem Leben macht“ (Werbe-Link zu Amazon) ist ein Buch rund um die Digitalisierung, das aus meiner Sicht das Pech hat, zum falschen Zeitpunkt zu erscheinen. Der Dudenverlag hat es mir kostenlos zur Rezension zur Verfügung gestellt.  Der Autor, Andreas Barthelmess, ist Start-up-Unternehmer. Und er schreibt Texte für die NZZ, den Spiegel oder die Zeit, die in dieses Buch eingeflossen sind. Genauso wie seine autobiografischen Erinnerungen – beispielsweise an den Bio-Unterricht Mitte der 90er, und an eine Jugend in einer ruhigen Zeit. Im Gegensatz dazu steht die Gegenwart, unruhig, und mit teils wild-scheinenden Führern….

Leben in Parallelwelten: Schlamassel im Weltall

WTF? Ich starre auf das Buch, das mir der Bastei Lübbe Verlag unverlangt zugeschickt hat. Wesen im All, alle mit eckigen Köpfen, eines ist ein Schwein. Der Titel: Schlamassel im Weltall (Werbe-Link zu Amazon). Der Autor: Paluten. Laut beigelegtem Waschzettel einer der meistgeklickten YouTuber aus Deutschland. Ich kenne ihn nicht. Das ist jetzt nicht so verwunderlich: YouTube ist keine Plattform, auf der ich mich wohlfühle. Einführung in Palutens Weltall Natürlich bin ich neugierig, und schaue, was Patrick Mayer, so sein echter Name, seinen 3,68 Millionen Abonnenten so bietet. Ich stelle schnell fest: ich bin definitiv nicht die Zielgruppe. Für mich ist alles zu laut, zu schnell, zu bunt. Aber das…

Corona-Betrüger: Wie Kriminelle die Krise für sich nutzen – und man sich davor schützt

Während Menschen mit dem Coronavirus um ihre Gesundheit oder um ihr Leben kämpfen, nutzen Betrüger die Coronakrise, um Geld zu machen. Doch wer genau hinschaut und kritisch bleibt, kann die Abzocker und ihre Tricks entlarven. Egal, wie schlimm eine Krise ist: Es gibt immer jemanden, der davon profitiert. So ist es auch in der Coronakrise. Die Betrüger machen ihr Geschäft mit der Angst der Menschen, die um ihr Leben und das ihrer Angehörigen fürchten. Kriminelle verschicken Phishing-Mails, um Kontakt-Informationen abzugreifen So sind derzeit beispielsweise Mails im Umlauf, die vorgeben, von der Sparkasse zu kommen. Betreff: „Umgang mit dem Covid-19-Erreger“ oder Ähnliches. Mit der Mail werden die Empfänger aufgefordert, ihre Kontaktdaten…