Corona-Betrüger: Wie Kriminelle die Krise für sich nutzen – und man sich davor schützt

Während Menschen mit dem Coronavirus um ihre Gesundheit oder um ihr Leben kämpfen, nutzen Betrüger die Coronakrise, um Geld zu machen. Doch wer genau hinschaut und kritisch bleibt, kann die Abzocker und ihre Tricks entlarven. Egal, wie schlimm eine Krise ist: Es gibt immer jemanden, der davon profitiert. So ist es auch in der Coronakrise. Die Betrüger machen ihr Geschäft mit der Angst der Menschen, die um ihr Leben und das ihrer Angehörigen fürchten. Kriminelle verschicken Phishing-Mails, um Kontakt-Informationen abzugreifen So sind derzeit beispielsweise Mails im Umlauf, die vorgeben, von der Sparkasse zu kommen. Betreff: „Umgang mit dem Covid-19-Erreger“ oder Ähnliches. Mit der Mail werden die Empfänger aufgefordert, ihre Kontaktdaten…

Getestet: Fitteryou – Sport im Wohnzimmer

Gehört Ihr auch zu den Leuten, die Monat für Monat für ihr Fitnessstudio bezahlen – aber nie dorthin gehen? Ich bin am Anfang wirklich gerne in mein Fitnessstudio am Mediapark gegangen, und auch sehr regelmäßig: Schwimmen, Yoga, Kraftsport und einige Zirkel und Übungen mit digitaler Unterstützung. Und plötzlich war der Spaß weg. Als ob ein Luftballon geplatzt sei. Irgendwann habe ich dann gekündigt – und seit März muss ich nun endlich nicht mehr dafür bezahlen. Statt Fitnessstudio mit Apps im Wohnzimmer aktiv Das heißt natürlich nicht, dass ich keinen Sport mehr mache: ich laufe ja ein bisschen. Und meine Krankenkasse bezahlt mir die Jahresgebühr für Gymondo. Das ist eine App,…

Gelesen: App Store Confidential

Zuerst einmal ist dieses Buch schön. So, wie auch ein iPhone oder ein Mac schlichte Eleganz ausstrahlen, ist auch das Buch: weißes Cover, schlichter Schriftzug. Innen schwarze Seiten, um Kapitel abzutrennen, Zitate von Steve Jobs, die über eine ganze Seite gehen, und die die eine oder andere Saite in mir zum Klingen bringen – auch wenn ich wirklich kein Appleianer bin. Ich nutze zwar die Infrastruktur mit dem Apfellogo, aber das heißt nicht, dass ich dem goldenen Käfig gegenüber nicht auch kritisch bin. Das Buch App Store Confidential, (Werbe-Link zu Amazon) das mir der Murmann Verlag kostenlos zur Rezension überlassen hat, ist rein äußerlich trotzdem ganz im Stil der Marke,…

Gelesen: Unfollow. Wie Instagram unser Leben zerstört

Instagram und ich, das ist Hassliebe. Einerseits mag ich die App, weil mir dort nicht so viel Hass und brauner Mist begegnet wie bei Twitter und Facebook. Außerdem verdiene ich indirekt Geld mit ihr, wenn ich KollegInnen erkläre, wie man Storys macht. Und andererseits frage ich mich, wie es sein kann, dass die Zahl der Follower seit Monaten nicht mehr steigt. Welche Algorithmen und Finessen liegen dahinter? Erst wurden aus unter 1000 Follower knapp über 2000. Das war einfach: Regelmäßig posten, liken, anderen folgen. Aber seither stagniert die Zahl. Es kommen X Fake Accounts in einer Woche dazu – und nach vier Monaten, wenn ihre Konten wieder gelöscht sind, sind…

Gelesen: Mich kriegt Ihr nicht

Schon wieder ein Buch über Digitalisierung und Privatsphäre. Dieses hebt sich aber schon durch sein Äußeres ab: Es ist rundum rot – also auch die Seitenkanten sind rot. Der Titel des Buches von Steffan Heuer aus dem Murmann-Verlag: Mich kriegt Ihr nicht. (Werbe-Link zu Amazon) Die Seiten sind für meinen Geschmack ein bisschen zu erschlagend mit Inhalten gefüllt, die Einführung ist recht theoretisch und zahlenlastig – aber durchaus interessant. Wenn sich jemand noch nicht mit dem Thema beschäftigt hat, ist es bestimmt ein guter Einstieg. Ich überfliege ihn eher. Datenschutz und Hate Speech: Es ist komplex Nicht, ohne zwischendurch einmal nachzudenken: Der Autor schreibt, man solle im Internet trotz des…

Digitalisierung: Im Fake-Shop eingekauft

„Ich hab‘ Lehrgeld gezahlt“, sagt meine Freundin P. und lacht. Und das nicht zu wenig: Gut 120 Euro hat sie der Einkauf in einem etwas eigenwilligen Klamottenladen, wahrscheinlich einem Fake-Shop, im Netz gekostet. Sie war durch Werbung bei Facebook darauf aufmerksam geworden. Die Shirts, Kleider, Röcke trafen genau ihren Geschmack. Ein bisschen wild, ein bisschen öko, trotzdem sehr weiblich. Und dazu kam dieser unverschämt niedrige Preis. „Ich war zwar schon skeptisch“, sagt sie. Aber letztlich waren die Kleidungsstücke einfach zu schön. Darum fiel ihr auch gar nicht ein, nach einem Impressum zu suchen. Und die schlechten Begleittexte zu den Produkten? Hätte ja auch ein noch junger Shop sein können, der…

Dyson: Mit digitalen Motoren gegen Papierverschwendung

„Nachhaltigkeit“ ist das Wort der Stunde: Neulich erklärten mir Gin-Hersteller wie nachhaltig sie eigentlich arbeiten. Ein Kunde, für den Umweltschutz bisher ein Fremdwort war, hat einen Beitrag zum Thema CO2-Kompensierung in Auftrag gegeben, ein Tischler legt Wert darauf, dass seine Tiny Houses nachhaltig produziert werden – und bei der Vorstellung eines neuen Produktes von Dyson in Düsseldorf erfahre ich, dass ich bisher eigentlich ein Umweltschänder war. Denn ich bevorzuge es, auf öffentlichen Toiletten Papierhandtücher zu benutzen, gerne auch zwei. Der Grund dafür: Mit Handtrocknern werden meine Hände irgendwie nie trocken, egal, von welcher Marke sie sind. Und mit einem Papiertuch kann ich danach die Türklinke herunterdrücken, ohne in die fiesen…

Digital X – oder als ich einen Tag über das Internet nachdachte

Da steht dieser Mann auf der Bühne und weiß gar nicht, wie viel ich ihm eigentlich verdanke. Tim Berners-Lee, der Erfinder des World Wide Web, war bei Digital X, einer Konferenz, die über sich selbst sagt, sie sei Europas führende Digitalisierungsinitiative auf Entscheider-Level. Und ich sitze im Publikum, höre ihm zu, und werde mir bewusst, dass ich heute sehr wahrscheinlich nicht die wäre, die ich bin, wenn er nicht 1989 den Grundstein zum World Wide Web gelegt hätte. Ich würde möglicherweise keine Texte fürs Internet schreiben, ich würde keine Texte über das Internet schreiben, ich würde nicht bloggen und keine Seminare geben rund um Social Media, SEO und Online publizieren. Kurz…

Gelesen: Künstliche Intelligenz. Entwicklungen, Erfolgsfaktoren und Einsatzmöglichkeiten

Was ich an den Haufe Taschenguides mag, ist dass sie recht schnell ein Thema zusammenfassen. Ich muss also kein unendliches Werk lesen, um zu wissen, worum es geht. So beginnt Buch Künstliche Intelligenz. Entwicklungen, Erfolgsfaktoren und Einsatzmöglichkeiten, (Werbe-Link zu Amazon) das mir der Verlag kostenlos zur Rezension überlassen hat, mit einer Definition: „Er steht für die maschinelle Simulation jedes Aspekts von Lernen und anderen Fähigkeiten der menschlichen Intelligenz, wie Sprachverständnis, Abstraktion und Entwicklung von Ideen“. Und jetzt stelle ich mir jemanden vor, der keine Ahnung von diesem Thema hat. Der ist doch sofort draußen. Oder finde nur ich eine solche Beschreibung sehr theoretisch? Das ist nicht die einzige Stelle, die…