Alltagswahnsinn: Vergleichen lohnt sich doch

Unna hat eine Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern. Und eine Zentrum für Lichtkunst. Das ist beides sehr sehenswert – allerdings ist die Stadt kein echter Hotspot in NRW. Umso verblüffter war ich, als ich für die Nacht vom 3. auf den 4. April in Unna kein freies Hotelzimmer mehr fand. Die beiden Hotels, in denen ich schon geschlafen habe, waren ausgebucht, auch über die Hotelseiten im Internet. Und sehr viel mehr Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in der Stadt mit rund 67.000 Einwohnern nicht. Also hatte ich ein Problem, denn mein Seminar sollte dort um 8 Uhr morgens beginnen. Vorm Aufstehen losfahren, wenn man nicht vergleicht In den nahegelegenen Orten Wickede und Holzwickede

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Messenger: Längst mehr als SMS-Ersatz für Freunde

Ich bin wahrscheinlich eine der wenigen Personen, die WhatsApp nicht mag und auch nur sehr selten nutzt. Tatsächlich gibt es genau drei Menschen, die mit mir über WhatsApp kommunizieren, davon zwei als Gruppe. Und ich habe nicht einen einzigen Dienst über den Messenger aktiviert. Einige Wochen bekam ich die Nachrichten von Brands4Friends auf diesem Weg, weil ich dachte, ich müsse ja irgendwann mal damit anfangen, aber das habe ich schnell wieder gestoppt, weil es mich einfach genervt hat. Möglicherweise auch andere, denn aktuell heißt es auf der Seite des Newsletters „Wir machen Winterschlaf“. Messenger schon seit einigen Jahren stark Dabei geht nicht an mir vorbei, was für ein Messenger-Sturm sich

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#IoTFuturetrends: Wohin geht die Reise beim mobile Payment?

Irgendwie passiert grade nix. So fasst Bettina Horster, die bei Eco, dem Verband der Internetwirtschaft, Vorständin ist, die aktuelle Welt des Internets der Dinge (IoT für Internet of Things) zusammen. Bei den selbstfahrenden Autos tut sich nicht viel – außer, dass Apple in diesem Bereich gerade 200 Mitarbeiter entlassen will, dafür aber Amazon jetzt verstärkt einsteigen will. Ähnlich stagnierend sehe es bei den Themen Blockchain und AR aus. Künstliche Intelligenz spiele im Wesentlichen in China eine Rolle, in den USA und Großbritannien – aber nicht in Deutschland. Und wie ich da im 11. Stock des Biocampus in Köln sitze, mit Blick auf die Domspitzen und den Colonius, glaube ich das

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Als ich schlauer als die Apple-Hotline war

Ich bin unter anderem darum ein so freudiger Apple-Produkte-Nutzer, weil alles einfach funktioniert. Das sind Computer für Dumme, sage ich immer. Man schaltet sie ein, und sie laufen, ohne dass man kryptischen Anweisungen folgen müsste, die am Ende zu nichts führen. Anfang 2018 hatte ich aber aus heiterem Himmel ein Problem: Der Bildschirm blieb beim Hochfahren hängen. Nun gibt es für diesen Fall eine ganze Menge Möglichkeiten, die man selbst relativ einfach einmal durchspielen kann. Heise hat sie ordentlich aufgelistet. Erste Anlaufstelle: Apple-Hotline Wenn ich damit nicht weiterkomme, rufe ich in der Regel die Hotline an, die immer sehr hilfsbereit ist. Die entsprechende Telefonnummer findet Ihr hier. Dort kam man

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Der lange Weg zu meinem DHL-Paket

Manchmal steckt wirklich der Wurm drin. Aber so richtig. Ich hatte nämlich während meines Urlaubs ein Paket bekommen. Das ist normalerweise kein Problem: In einem Haus mit 27 Parteien nimmt eigentlich immer jemand Pakete an. Dieses Mal nicht. Das Paket kam in die Packstation, die keine 200 Meter entfernt lag. Aber es wurde kein Abholschein in den Briefkasten geworfen, sondern ich bekam nur eine Mail.

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Cybercrime: Aktuelle Literaturtipps – nicht nur für Nerds

Identitätsdiebstahl – was ist das eigentlich? Klar, da klaut jemand unsere Daten, aber was passiert dann? Tina Groll, Journalistin, und ganz sicher kein digitales Naivchen, ist genau das passiert. Die Folgen sind weitreichend: Schuldnerin soll sie sein, mit Haftstrafen wurde ihr gedroht. Sie hat sich gewehrt, doch sie kann sich nicht sicher sein, dass alle die falschen Daten über sie aus Datenbanken gelöscht wurden. Trotz dieser Erfahrung will sie auf das Internet genau so wenig verzichten Cem Karakaya. Der Polizist ist auf Cyberkriminalität spezialisiert. Er weiß genau, was im Netz so alles passieren kann. Zusammen haben die beiden das Buch „Die Cyber-Profis“ (Werbe-Link zu Amazon) geschrieben, das nicht Angst machen

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Digitale Transformation: Ich verdiene mein Geld im Zug – Erkenntnisse von der #FBM18

Ich bin voll digital transformiert, lerne ich auf der Frankfurter Buchmesse. Dort unterhielten sich unter anderem Vertreter von Langenscheidt, Droemer Knaur und anderen Unternehmen darüber, wie Räume und Unternehmensstrukturen die Arbeit und die Kooperationen mit den Kunden verändern. Ein Fazit: Es ist völlig egal, wo und wann gearbeitet wird, Hauptsache, das Ergebnis stimmt. Vertrauensarbeitszeit und Vertrauensarbeitsräume bei @MicrosoftDE – wie weit sind davon noch viele Unternehmen entfernt. Meine Kunden haben sich in der Zwischenzeit daran gewöhnt, dass viele meiner Texte im Zug entstehen. #FBM18 #digitaleTransformation — Bettina Blass (@kuechenzuruf) 11. Oktober 2018

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Reklamation beim Onlineshopping: Das sieht das System nicht vor

Ich kaufe zugegebenermaßen oft im Internet ein. Das liegt erstens daran, dass ich nicht gerne in überfüllten Fußgängerzonen unterwegs bin, zweitens bekomme ich nicht alles, was mir gefällt im stationären Handel. Vor einiger Zeit hatte ich auf den Onlineeinkauf einmal verzichtet, um meinen Händler um die Ecke zu unterstützen. Doch trotz meines Hinweises, dass es ein Geburtstagsgeschenk sei, und ich es rechtzeitig bräuchte, hat er es nicht bestellt. So stand ich dann am Geburtstag mit leeren Händen da. Erst einige Wochen später konnte ich das Geschenk dann per Post schicken. Finde ich nicht so prickelnd. Meistens geht mit den Onlinebestellungen alles gut. Aber zuletzt hatte ich auch einigen Ärger damit.

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Gespräch mit Alexandra Borchardt: Digitalisierung und der Mensch

Digitalisierung – das ist ein sehr theoretischer Begriff. Er klingt nach Firmen, die ihre Produktion von Robotern übernehmen lassen, um noch effizienter zu arbeiten und dadurch höhere Gewinne einzufahren. Sicherlich ist auch das ein Teil der Digitalisierung. Tatsächlich geht es aber um sehr viel mehr, denn die Digitalisierung trifft jeden einzelnen von uns auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Alexandra Borchardt ist Strategic Development Director an der University of Oxford. Bevor sie dort ans Reuters Institute for the Study of Journalism ging, arbeitete sie über zwei Jahrzehnte als Journalistin, zuletzt bei der Süddeutschen Zeitung als Chefin vom Dienst. Jetzt hat sie ein Buch geschrieben: Mensch 4.0: Frei bleiben in einer digitalen Welt

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