Gelesen: No Filter. Die Instagram-Story

Eine Welt ohne Instagram ist heute kaum noch vorstellbar. Wer 2010 oder später geboren ist, weiß sowieso nicht, wie ein Leben ohne Selbstinszenierung war. Eine Bekannte, Mutter einer 18-Jährigen, erzählte mir neulich voll Stolz, um wieviel besser die jungen Leute darin seien, sich selbst in Szene zu setzen und zu fotografieren. Und ich denke, wenn ich so etwas höre: Die Armen. Wie schrecklich muss es sein, jeden Moment seines Lebens als Bild festzuhalten. Was macht man denn auch mit den vielen Bildern? Ich stelle vermehrt fest, dass ich die auf der SD-Karte meiner Kamera oder die im Speicher meines Handys nur sehr selten hervorkrame, um damit irgend etwas zu machen….

Gelesen: Unfollow. Wie Instagram unser Leben zerstört

Instagram und ich, das ist Hassliebe. Einerseits mag ich die App, weil mir dort nicht so viel Hass und brauner Mist begegnet wie bei Twitter und Facebook. Außerdem verdiene ich indirekt Geld mit ihr, wenn ich KollegInnen erkläre, wie man Storys macht. Und andererseits frage ich mich, wie es sein kann, dass die Zahl der Follower seit Monaten nicht mehr steigt. Welche Algorithmen und Finessen liegen dahinter? Erst wurden aus unter 1000 Follower knapp über 2000. Das war einfach: Regelmäßig posten, liken, anderen folgen. Aber seither stagniert die Zahl. Es kommen X Fake Accounts in einer Woche dazu – und nach vier Monaten, wenn ihre Konten wieder gelöscht sind, sind…

Die Sache mit den Influencern bei Instagram

Ich staune nicht schlecht: Die schmächtige, schüchterne Frau, die ich bei einer Bloggerveranstaltung von Temma treffe, hat 21.500 Follower bei Instagram. Wir sitzen nebeneinander am Tisch und unterhalten uns darüber, was wir machen. Sie bloggt und instagramt. Ich mache auf vielen Kanälen ein bisschen was. Und bin mit meinen 537 Followern bei Instagram ein ungefähr staubkorngroßer Influencer. „Wie viele Follower hast du gekauft?“, frage ich sie. Sie schaut mich einige Sekunden ausdruckslos an. Dann: „Erst 5000. Und als es dann noch nicht lief, habe ich nochmals 5000 gekauft.“. Ich sage nichts dazu, kann mir aber gut vorstellen, dass 10.000 Follower eine gute Ausgangsgröße ist, um wahrgenommen zu werden und dem…

In Norwegen liebt man Instagram und Hashtags

Hashtags sieht man in Norwegen überall. #visitnorway soll man in den sozialen Medien benutzen, bittet beispielsweise die norwegische Tourismusagentur. Die Tourismusbehörde von Stavanger bittet um das Hashtag #regionstavanger. Und selbst Straßenzüge in Stavanger und einzelne Häuser in der Stadt haben in den Fenstern ein Hashtag hängen, das man nutzen soll, wenn man Fotos des Hauses oder der Häuser beispielsweise bei Instagram postet. Hashtags an Museen und Privathäusern Auch in den Museen in Norwegen sind Hashtags bereits am Eingang vorgeben: Das Norwegische Ölmuseum beispielsweise schlägt die Hashtags #petroleummuseum und #oljemuseum an und gewährt seinen Besuchern kostenloses W-LAN, damit sie auch fleißig posten. Das Sardinendosenmuseum listet gleich eine ganze Liste an Hashtags…

App-Test: Instapan

Ich liebe Panoramaufnahmen. Und weil ich das Ergebnis meistens so schön finde, möchte ich es oft gerne bei Instagram posten. Das ist aber natürlich wenig sinnvoll: Würde das Panoramabild in voller Länge ins Instagram-Quadrat passen, wäre es in der Höhe so klein, dass man nichts mehr darauf erkennen könnte. Doch dafür gibt es eine durchaus charmante Lösung, wie ich finde. Und sie heißt Instapan. Die App gibt es nur für Apple-Geräte und sie ist kostenlos. Die Bedienung ist ausgesprochen einfach: Man macht zuerst ein Panorama-Foto. Ich empfehle dafür die App Panorama. Hier gibt es allerdings die Besonderheit, dass man das Panorama manuell auf der Festplatte speichern muss. Es liegt dann…