Warum ich bei Amazon mein Konto als eBook-Autor gekündigt habe

Das ging schnell

Ich finde es toll, wie schnell man bei Amazon eBook-Autor wird: Worddokument schreiben, als HTML speichern, hochladen, verkaufen. Super. Seit einiger Zeit geht das auch mit Multimediaelementen über die Software Kindle Textbook Creator, die ich aber noch nicht ausprobiert habe. Der Grund: Ich hatte nichts zu erzählen. Allerdings haben eBooks auch einen Nachteil: Sie veralten, wenn es sich nicht gerade um fiktive Kurzgeschichten oder Romane handelt. Mit diesen Schriften fing es bei mir vor einigen Jahren an: Wie jeder guter Journalist hatte ich Manuskripte auf der Festplatte, die kein Verlag veröffentlichen wollte. Also habe ich sie als eBook über Amazon angeboten – und auch verkauft. Dann fiel mir auf, dass

Serie eBooks, Teil 5: Die US-amerikanische Steuernummer

Achtung, Steuerthema!

Ja, es war meine eigene Schuld: ich hatte mich nicht richtig schlau gemacht und das falsche Formular ausgefüllt, um eine US-amerikanische Steuernummer zu bekommen. Die benötigt man als Autor, wenn man eBooks über den Apple iBookstore vertreiben will. Das war doof von mir. Denn nach Wochen kam nicht die erwartete Steuernummer per Schneckenpost in den Briefkasten geflattert, sondern ein vierseitiges Standardantwortschreiben, in dem ein Punkt markiert war. Demnach sollte ich irgendwelche Dokumente nachreichen, um eine Ausnahmegenehmigung für irgendetwas zu erhalten.

Multimediales eBook: Freundschaftsanfrage an den Mörder

Screenshot Facebook

Gerade habe ich Anima Moribunda bei Facebook eine Freundschaftsanfrage gestellt. Und ich bin gespannt, was zurückkommt. Anima ist ein Protagonist im Krimi Deathbook, den Andreas Winkelmann geschrieben hat. Der Rowohlt Verlag hat ihn als eBook veröffentlicht. Genauer gesagt: Der Verlag veröffentlicht jede Woche eine Episode von rund 50 Seiten, die erste war kostenlos. Eine großartige Idee, wie ich finde. Und obwohl ich eigentlich keine Krimis mag, freue mich jede Woche auf die neue Folge.