Gemeinschaftseigentum: Mitgefangen, mitgehangen

Wer eine Wohnung in einer größeren Anlage kauft, sollte sich gut anschauen, mit wem man zukünftig im selben Haus wohnt. Denn üblicherweise werden alle Kosten fürs Gemeinschaftseigentum aufgeteilt. Das kann manchmal ziemlich unfair sein. Die Kostenverteilung zu ändern, ist jedoch ein ziemlicher bürokratischer Akt. Dafür können sich Eigentümergemeinschaft aber Anschaffungen leisten, die einzelne Eigentümer nicht hätten schultern können – wie zum Beispiel eine Pelletheizung, kleine Windkraft- oder Photovoltaikanlagen. Und bei Schäden springen häufig Versicherungen ein. Eine Eigentumswohnung hat man nie für sich alleine. Zwar darf man im sogenannten Sondereigentum, also dem Teil des Hauses, den man mit niemandem teilen muss, im Prinzip machen, was man möchte – solange man beispielsweise

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Palliativmedizin: Bis zum Ende

Wenn eine Krankheit nicht heilbar ist und unaufhaltsam fortschreitet, ist das für den Patienten schlimm – aber auch für seine Angehörigen. Palliativmedizinische Betreuung kann dann ein Weg sein, die Situation besser zu ertragen. Beim Kranken selbst werden so Schmerzen gelindert, er bekommt Medikamente gegen Angst und Atemnot. Die Angehörigen können unter Umständen psychologische Unterstützung bekommen, aber auch wichtige Informationen für diese Lebensphase. Den ganzen Artikel könnt Ihr kostenpflichtig bei meinem Kunden Verbraucherblick lesen.

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Direktinvestments locken mit Rendite

Die Zinsen für sicheres Festgeld sind noch immer niedrig: Wer zwei Prozent für eine Laufzeit von fünf Jahren bekommt, kann sich glücklich schätzen. Viele Angebote liegen noch deutlich darunter. „Kein Wunder also, dass sich in einer solchen Niedrigzinsphase Anleger für lukrativer klingende Produkte interessieren“, sagt David Riechmann. Er ist bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen Referent für Bank- und Kapitalmarktrecht. „Sachanlagen zum Beispiel versprechen eine deutlich höhere Rendite.“ Wer beispielsweise in eine Kakaoplantage 3000 Euro für sechs Jahre investiert, darf laut Emittent mit einer jährlichen durchschnittlichen Rendite von fünf Prozent rechnen. Schließlich tragen die Bäume nach einigen Jahren Früchte, die verkauft werden können. Nach sechs Jahren bekommt der Anleger 133 Prozent seiner

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Tempel, Gräber, Pyramiden

Luxor, Abu Simbel, Gizeh mit Sphinx und Cheops-Pyramide: Diese Namen bringen nicht nur die Augen von Historikern zum Leuchten. Schließlich sind Nilkreuzfahr- ten und die zugehörigen Sehenswürdigkeiten vielen durch Agatha Christies Buch„Tod auf dem Nil“, das auch verfilmt wurde, ein Begriff. Ganz so nostalgisch, wiedie damaligen Reisen heute auf uns wirken, sind sie nicht mehr. Die Attraktionen begeistern jedoch noch immer Touristen aus allen Ländern. Nilkreuzfahrten sind oft Pauschalreisen. Der Kunde kauft also bei einem Reise- anbieter ein Gesamtpaket mit Flug von Deutschland nach Ägypten, Transport zum Schiff und sehr oft noch einigen Tagen Badeurlaub an der Küste. In diesem Paket enthalten sind normalerweise die Verpflegungen an Bord und später

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Regeln fürs Enterben

Bei dem Wort „enterben“ fallen wahrscheinlich jedem erst einmal Familientragödien ein – Zoff, Unfrieden und vielleicht sogar körperliche Misshandlungen. Dabei kann es gute Gründe dafür geben, die gesetzliche Erbfolge auszuschalten. In einem Testament beispielsweise kann man festlegen, dass die Nächsten nichts erben sollen, obwohl das Gesetz das eigentlich so vorsieht. Worauf es ankommt, wenn man andere als die gesetzlichen Erben im Nachlass bedenken möchte. Man kennt es aus Spielfilmen: In der Familie kommt es zum Streit, wutentbrannt schleudern Vater oder Mutter dem missratenen Nachwuchs ins Gesicht: „Du bist enterbt!“ Was nach großem Drama klingt, ist erstens gar nicht so einfach umzusetzen. Zweitens kann es jedoch einige sehr gute und ganz

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Komplexe Erbfolge

Die gesetzlich geregelte Erbfolge ist eine klare Angelegenheit. Stiefkinder haben dabei allerdings nicht das gleiche Recht wie Adoptivkinder. Und das kann im Erb-fall unerwünschte Folgen haben. In Patchworkfamilien ist die Sachlage häufig be- sonders kompliziert. Die gesetzliche Erbfolge ist dann nur selten oder zufällig das, was gewünscht ist. Daher muss für den Fall der Fälle über ein Testament geregelt werden, wer wann, wie und was erben soll. Beispiel einer typischen Patchworkfamilie: Lisa und Max sind schon seit einigen Jahren verheiratet. Ihre gemeinsame Tochter geht be- reits in die erste Klasse. Lisa hat aus einer früheren Beziehung bereits eine ältere Tochter. Deren Vater hat mit seiner neuen Partnerin zwei gemeinsame Kinder.

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Handy, Tablet, Laptop: Sieben Tipps, wie Sie einen Hitzekollaps vermeiden

Hitze ist nichts für elektronische Geräte. Der Akku entlädt sich schneller und kann sich sogar entzünden. Hier erklärt ein Experte, wie Handy, Tablet und Co. auf hohe Temperaturen reagieren und was man dagegen tun kann. Sie sind inzwischen zwar viel robuster als früher – aber Smartphones, Tablets und Laptops bleiben doch empfindliche Geräte. Gerade im Sommer sollte man wissen: „Je länger sie in der Sonne sind und je wärmer es wird, desto größer ist die Gefahr, dass der Akku altert.“ So erklärt es Robin Brand, Redakteur bei der Computerzeitschrift „c’t“. Folge: „Die Geräte haben kürzere Laufzeiten, im schlimmsten Fall kann sich ein heißer Akku sogar entzünden.“ Brand hat einige praktische

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Weltkulturerbe in Bremen

Wenn jemand „Bremen“ sagt, fallen den meisten die Stadtmusikanten ein. Das Märchen der Brüder Grimm, in dem Hahn, Katze, Hund und Esel gleich eine ganze Gruppe Gauner in die Flucht schlagen, hat vermutlich jeder in der Kindheit schon mal gehört oder gelesen. Die Hansestadt hat aber noch viel mehr zu bieten und im Jahr 2019 spielen die Stadtmusikanten eine wichtige Rolle. Übrigens: Die Bronzestatue der vier vor dem Rathaus ist nicht nur das Wahrzeichen der Stadt, sondern auch ein guter Ausgangspunkt für weitere Entdeckungstouren bis vor die Stadttore. Wer sich für das obligatorische Foto mit den Stadtmusikanten in die Schlange der Fotografierwilligen einreiht, sollte im Hinterkopf behalten, mit beiden Händen

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Mit dem Alltag überfordert

Braucht ein erwachsener Mensch Unterstützung im Alltag? Manchmal ja. Denn wenn jemand eine geistige, körperliche oder seelische Behinderung oder eine Krankheit wie Demenz hat, kommt er nicht in jeder Lebenslage allein zurecht. Dann hilft ein amtlicher Betreuer. Er unterstützt die betreffende Person dabei, ihr Leben möglichst selbstständig zu leben, begleitet zum Beispiel bei Behördengängen oder hilft bei Geldgeschäften. Dabei darf der Betreuer zwar aus der Familie kommen, zwingend erforderlich ist das aber nicht. Besonders oft hört man das Wort „Betreuer“ in Zusammenhang mit älteren Menschen, die ihr Leben nicht mehr allein handhaben können. Tatsächlich gibt es aber auch junge Menschen, die unter Betreuung stehen – beispielsweise, weil sie psychisch krank

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