Zu billig, um wahr zu sein

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Einen Onlineshop kann sich jeder mit Fotos aus dem Internet und einer günstigen Software einrichten. Was für Kunden auf den ersten Blick professionell und attraktiv aussieht, erweist sich nicht immer als seriöser Händler mit echter Ware. Denn wer in diesen digitalen Läden mit vorgetäuschtem Angebot einkauft, bekommt entweder keine Ware für sein Geld oder minderwertige Qualität geliefert. Das vermeintliche Schnäppchen wird dadurch zum Flop. Woran lässt sich der Unterschied zwischen Online- und Fakeshops erkennen? Eine sechsstellige Summe hat ein Münchner vor wenigen Jahren mit dem Nicht-Verkauf von Kaffeemaschinen in wenigen Tagen verdient. Sein Onlineshop sah so professionell aus, dass einige hundert Kunden bei dem Betrüger eingekauft haben. Sie haben ihm

Grundstück auf Zeit

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Das Prinzip klingt zunächst überzeugend: Wer nicht genügend Geld zur Verfügung hat, um sich ein Grundstück zu kaufen, pachtet es eben für 70 bis 99 Jahre und baut ein eigenes Haus darauf. Der sogenannte Pachtzins beträgt nur einen Bruchteil des Grundstückswertes. Und das Ende der Vertragslaufzeit werden die wenigsten Hausbauer erleben. Allerdings haben dann unter Umständen ihre Nachfahren ein Problem mit dem sogenannten Erbbaurecht, wenn sie in dem Haus wohnen bleiben wollen. Nach dem zweiten Weltkrieg war Erbbaurecht besonders gefragt. Menschen, die nicht mehr viel hatten, sollten in der Lage sein, zumindest Wohneigentum zu erlangen. Das funktionierte dank Erbbaurecht gut. Denn dabei pachten die Erbbaurechtnehmer von Kommunen, Städten, Ländern, Kirchen

Urlaub wie im Film

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Blauer See, hohe Berge und viele elegante Villen in großen, schönen Gärten: kein Wunder, dass viele Filmproduzenten die Region rund um den Comer See als Schauplatz für ihre Werke nutzen. Doch auch ohne Interesse am Film ist die Gegend eine Reise wert. Sie bietet Dolce Vita, italienisches Lebensgefühl, gutes Essen und ein mildes Klima. Die Nähe zu spannenden Städten sorgt außerdem für Abwechslung. Como, die namensgebende Stadt am südlichsten Zipfel des Sees, ist von Deutschland aus gut mit Auto, Zug und Flieger via Mailand zu erreichen. Vor der Kulisse des Comer Sees konnte man schon so einige Schauspieler sehen: 1932 Greta Garbo im Film Menschen im Hotel, 2006 Daniel Craig

Win-win mit Sonnenkraft

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Vermieter können ihren Mietern Strom abgeben, den sie mit der Photovoltaikanlage gewinnen. Dieser sogenannte Mieterstrom ist eigentlich eine gute Sache, denn so profitieren beide Seiten von günstiger Energie und unterstützen gemeinsam die Energiewende. Allerdings hängt das Gelingen von einigen Faktoren ab. Denn beim Mieterstrom gibt es technische und auch bürokratische Hürden, die man überwinden muss. Für Mieter gibt es aber noch eine andere Möglichkeit, grünen Strom zu erzeugen. In Kiel hat ein Vermieter seine Hausdächer an eine Energiegenossenschaft aus Norderstedt vermietet. Sie produziert hoch oben mit Photovoltaikanlagen aus Sonnenlicht Strom und gibt diesen an die Mieter ab. Das Schlagwort für solche und ähnliche Projekte heißt „Geförderter Mieterstrom“. „Doch auch wenn das

Für wen sich die Immobilien-Leibrente eignet

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Es ist eine Krux: Zwar lebt im Alter mietfrei, wer sich in früheren Jahren ein Haus oder eine Wohnung gekauft hat. Doch wenn die Rente nicht reicht, hat man trotzdem ein finanzielles Problem. Die Steine des Eigenheims lassen sich schließlich nicht in Nahrung verwandeln – obwohl sie wertvoll sind. Eine Lösung kann in diesen Fällen die Immobilien-Leibrente sein. Kambiz Payandeh, Verkaufsleiter Bestandsimmobilien bei S Immobilienpartner, erklärt, wie das funktioniert. Herr Payandeh, was versteht man unter einer Immobilien-Leibrente?Kambiz Payandeh: Die Eigentümerin oder der Eigentümer eines Hauses oder einer Wohnung verkauft in diesem Fall seine Immobilie an ein Unternehmen. Dieses sichert ihr und ihm ein lebenslanges Wohnrecht zu. Darüber hinaus zahlt es eine

Ständig beobachtet

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Den ehemaligen Partner verfolgen, einem Star auflauern, beim unliebsamen Kollegen nachts immer wieder anrufen, Liebesbriefe schreiben oder jemanden in den Sozialen Netzwerken belästigen: Stalking ist nicht ungewöhnlich, obwohl es seit einigen Jahren ein Straftatbestand ist. Das Internet, speziell die Sozialen Medien, macht es Verfolgern einfacher, das Opfer im Blick zu behalten und selbst dabei anonym zu bleiben. Die gute Nachricht: Viele Stalking-Fälle werden aufgeklärt. Was Betroffene beachten müssen.  Verfolgen, Belästigen, Bedrohen – geschieht dies durch einen anderen immer und immer wieder, spricht man von Nachstellung oder Stalking. Die polizeiliche Kriminalitätsstatistik meldet 19.666 Fälle für 2020. Das ist ein Plus von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr, die Dunkelziffer dürfte jedoch deutlich höher

So erkennt man Fake-Shops im Internet

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Wer auf den falschen Internetseiten einkauft oder Geld anlegt, kann schnell viel verlieren. Darum lohnt sich ein zweiter Blick, bevor man gutgläubig Geld an einen Händler überweist. Mit dem Nicht-Verkauf von Kaffeemaschinen hat ein Münchner vor einigen Jahren in wenigen Tagen eine sechsstellige Summe verdient. Seine Internetseite sah so professionell aus, dass einige Hundert Kunden darauf hereingefallen sind. Sie haben ihm Geld für eine Kaffeemaschine überwiesen, die der Münchner jedoch nie lieferte. Der Betrug flog auf, der Mann musste ins Gefängnis, aber das Geld der Kunden ist weg. Das ist kein Einzelfall, weiß Tobias Schrödel, IT-Sicherheitsberater. Denn eine Internetseite mit einer entsprechenden Shop-Software kostet nicht viel: Für wenige Euro im

Fit zum Kredit

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Ein neues Auto oder eine Wohnung, nur selten hat der Käufer das Geld dafür in bar. Darum geht man bei solchen großen Anschaffungen zur Bank und nimmt einen Kredit auf. Auch wenn es dabei um unterschiedliche Summen geht: So ein Gespräch bei der Bank sollte man sehr gut vorbereiten. Das macht nicht nur einen guten Eindruck, sondern häufig beschleunigt es die Sache auch. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Gespräch persönlich in der Filiale oder als Videokonferenz stattfindet. Selbst wenn beruflich alles richtig gut läuft, gibt es Anschaffungen, die nur wenige aus ihren Rücklagen bezahlen können. Dazu gehört sicherlich der Kauf eines Neuwagens oder einer Immobilie. Der Aufwand, der

Elektronische Geräte mit Garantieversicherung absichern – oft nicht sinnvoll

Wer Elektrogeräte kauft, bekommt vom Händler häufig eine Garantieverlängerung dafür angeboten. Verbraucherschützer halten von einer solchen Versicherung aber nicht viel. Warum diese für den Kunden oft unsinnig sind, lesen Sie hier. Ob bei Amazon oder im Laden um die Ecke: Beim Kauf von Kaffeevollautomaten, Fernsehgeräten, Smartphones oder anderer Elektronik raten Händler ihren Kunden oft zu einer Garantieverlängerung. Sie soll einspringen, wenn das Gerät vorzeitig Mucken macht oder sogar den Geist aufgibt. Das klingt nach einem attraktiven Service. Schließlich kosten solche Geräte oft mehrere Hundert Euro. Dennoch raten Verbraucherschützer eher ab. Gewährleistung für zwei Jahre und optionale Garantie in Anspruch nehmen Für die ersten zwei Jahre nach dem Kauf muss ein