Reklamation beim Onlineshopping: Das sieht das System nicht vor

Ich kaufe zugegebenermaßen oft im Internet ein. Das liegt erstens daran, dass ich nicht gerne in überfüllten Fußgängerzonen unterwegs bin, zweitens bekomme ich nicht alles, was mir gefällt im stationären Handel. Vor einiger Zeit hatte ich auf den Onlineeinkauf einmal verzichtet, um meinen Händler um die Ecke zu unterstützen. Doch trotz meines Hinweises, dass es ein Geburtstagsgeschenk sei, und ich es rechtzeitig bräuchte, hat er es nicht bestellt. So stand ich dann am Geburtstag mit leeren Händen da. Erst einige Wochen später konnte ich das Geschenk dann per Post schicken. Finde ich nicht so prickelnd. Meistens geht mit den Onlinebestellungen alles gut. Aber zuletzt hatte ich auch einigen Ärger damit….

Mein (Techie- und Reise-)Leben unter der CO2-Lupe

Ich bin eine Dreckschleuder. Das kann man nicht anders sagen. Denn ich fliege zu viel. Meine Flüge 2017 nach Stockholm und zurück, nach Berlin, Edinburgh, Mailand und von Dubai nach Hause haben 2811 Kilogramm CO2 freigesetzt. Das Jahresbudget eines Menschen liegt jedoch bei nur 2300 Kilogramm – und da sind dann auch alle anderen CO2-Verursacher schon enthalten: Busse, Fahrstühle, Lebensmittel, die nicht aus der Region kommen. Ein Inder, so steht es auf der Seite von Atmosfair, verbraucht im Jahr im Schnitt übrigens nur 1600 Kilogramm.

Leserpost aus der Hölle. Teil 3: „Krank, wie man versucht, Leute über den Tisch zu ziehen“

Dass ich unhöfliche Mails hier im Blog bekomme, ist nicht neu. Dass allerdings auf Ebay Kleinanzeigen mir völlig unbekannte Menschen sich erlauben, mich zu beleidigen, hat mich dann doch erstaunt. So schreibt Karsten Anfang Dezember: „Sie machen sich lächerlich mit ihrem 660 Euro Preis. Der Maler wird zwischen 50-150 Euro gehandelt. Krank, wie man versucht, Leute hier über den Tisch zu ziehen.“ Hintergrund: Karsten bezieht sich auf eine Kleinanzeige, in der wir ein Bild eines Malers anbieten, dessen Stil uns nicht gefällt. Möglicherweise werden Bilder von ihm für unter 150 Euro im Internet angeboten. Die, die ich recherchiert habe, liegen aber eher zwischen 650 und 1600 Euro. Was mir beim…

Wenn man(n) mir digital zu nah kommt

Die sozialen Medien haben zwei gewaltige Vorteile: Man kommt schnell mit dahin Unbekannten ins Gespräch Man wird unangenehme Zeitgenossen genau so schnell wieder los.

Wenn man (k)einen Urlaub gebucht hat

Es gibt viele Portale, in denen man mit Vergünstigung Produkte kaufen kann. Manchmal geht es dabei um Restposten, in anderen Fällen kommt der Rabatt dadurch zustande, dass über eine Plattform besonders viele Käufer gefunden werden. Ich hatte mit den Angeboten von letzteren Plattformen eine gute Zeit: Gutscheine für Restaurantbesuche, Cafés, Museen, Stadtführungen. Vor gut einem Jahr habe ich mich aber entschlossen, mein letztes Konto bei einem solchen Anbieter zu kündigen. Der Grund dafür: Mein Mann bekam im Juli 2016 völlig überraschend die Information von einem dieser Unternehmen, dass er eine Rundreise in Vietnam für zwei Personen gebucht habe, und zwar für 998 Euro. Das ist aus mehreren Gründen völlig abwegig:

Kinderbilder im Netz und die Folgen

So süß: Breiverschmiert, auf dem Töpfchen oder das erste Mal am Strand. Stolze Eltern teilen diese Fotos ihrer Kleinen gerne in sozialen Netzwerken – und wissen oft nicht, welche Folgen das haben kann. Doch soziale Medien wie Facebook und Instagram sind kaum noch aus dem Leben moderner Eltern wegzudenken. Sie verbinden Menschen über Kontinente und um die ganze Welt, und es ist kein Wunder, dass man dort auch Fotos der eigenen Kinder teilen möchte, um Freunde und Familie in der Ferne am Aufwachsen der Kleinen zu beteiligen. Allerdings ist die Welt da draußen nicht nur gut: „Sicherlich ist es ein extremes Beispiel, wenn wir vor Pädophilen warnen“, sagt Martin Müsgens,…

Ein Platter am Mietwagen – und was danach kam

„Der Reifen vorne links verliert langsam Luft“. Ich schaue meinen Mann entsetzt an. Ist er sich sicher? Natürlich ist er sich sicher: Gestern habe der Reifen noch 32 PSI gehabt, jetzt deutlich unter 30. PSI ist eine angloamerikanische Maßeinheit für den Druck, und wir waren in Schottland unterwegs. Wir fuhren zu einer Tankstelle, pumpten den Reifen auf: 34 PSI. Noch hatten wir die Hoffnung, der Reifen sei vielleicht einfach nur nachlässig aufgepumpt gewesen.

Rätsel des Redigierens: Wenn aus einem Pro-Text ein German-Angst-Text wird

Neulich hatte ein Kunde, für den ich schon einmal geschrieben habe, per Mail gefragt, ob ich etwas zum Thema kontaktloses Bezahlen schreiben könne. Klar, sagte ich. Und wie es von ihm gewünscht war, gab ich etwa 3600 Zeichen ab. Bekanntlich bin ich kein Technikverweigerer, und das Thema interessierte mich schon lange. Was mich bisher davon abgehalten hatte, selbst kontaktlos zu bezahlen, war die etwas kryptische Anleitung dazu von meinem kreditkartenausgebenden Institut.

Ethische und steuerliche Fragen bei Produkttests

Ich gebe zu: Manchmal gehen Dinge im Internet einfach an mir vorbei. Beispielsweise, dass es ausgesprochen lukrativ sein kann, als Produkttester tätig zu werden. Natürlich weiß ich, dass es Blogger und Vlogger gibt, die Testblogs oder YouTube-Kanäle haben. Natürlich weiß ich auch, dass sie ab einer gewissen monatlichen Besucherzahl Produkte zum Test von Firmen angeboten bekommen. Manchmal geht es dabei zwar nur um ein Schokoladen- oder Käsepaket, oft sind es jedoch auch Kühlschränke, Handys oder Kameras. Wie ich jedoch durch eine anonyme Mail gelernt habe, braucht man aber gar keinen Blog oder YouTube-Kanal, um am Produktregen teilzunehmen. Es reicht, wenn man beispielsweise bei Amazon genügend Bewertungen schreibt. Das hat jedoch…