Ethische und steuerliche Fragen bei Produkttests

Ich gebe zu: Manchmal gehen Dinge im Internet einfach an mir vorbei. Beispielsweise, dass es ausgesprochen lukrativ sein kann, als Produkttester tätig zu werden. Natürlich weiß ich, dass es Blogger und Vlogger gibt, die Testblogs oder YouTube-Kanäle haben. Natürlich weiß ich auch, dass sie ab einer gewissen monatlichen Besucherzahl Produkte zum Test von Firmen angeboten bekommen. Manchmal geht es dabei zwar nur um ein Schokoladen- oder Käsepaket, oft sind es jedoch auch Kühlschränke, Handys oder Kameras. Wie ich jedoch durch eine anonyme Mail gelernt habe, braucht man aber gar keinen Blog oder YouTube-Kanal, um am Produktregen teilzunehmen. Es reicht, wenn man beispielsweise bei Amazon genügend Bewertungen schreibt. Das hat jedoch

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Wie sich Personalabteilungen bei der Suche nach guten Kräften selbst im Weg stehen

Die gute Nachricht zuerst: Auch mit fast 50 kann man nach einer Kündigung wieder eine Festanstellung bekommen. Natürlich: Der betroffene Controller hätte auch mit der Firma Richtung Hamburg ziehen können. Doch seine Mutter lebt im Pflegeheim in NRW, für seinen Bruder, der in der Nähe wohnt, ist er gesetzlicher Betreuer. Seine Frau ist beruflich mit dem Rheinland verbunden, und Immobilienbesitzer ist er auch noch. Ein Umzug wäre also zwar möglich gewesen, war aber nicht seine erste Wahl. Rund 80 Bewerbungen hat er in dem halben Jahr als Arbeitsloser geschrieben. Und während der Jobsuche einige interessante Dinge erlebt:

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Identitätsdiebstahl bei Facebook – und was Ihr dagegen tun könnt

Es ist Sonntagmorgen, und draußen wird es hell, als ich die Augen aufschlage. Ich liege in einem Hotelzimmer und greife nach dem Handy, weil ich wissen möchte, wie spät es ist. Schlaftrunken sehe ich eine Freundschaftsanfrage für Facebook von Irene auf dem Display. Merkwürdig, denke ich, ich bin doch schon seit Jahren mit Irene befreundet. Vielleicht, so denke ich, hatte sie ein Problem mit ihrem Konto oder mich versehentlich entfreundet. Darum nehme ich die Freundschaftsanfrage im Halbschlaf an. Doch postwendend kommt eine Nachricht von ihr. Wie es mir geht, will sie wissen. Auf französisch. Und das ist merkwürdig. Jetzt bin ich wach.

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Warum Reseller nicht immer die beste Wahl sind

Eigentlich finde ich Anbieter wie Momox oder Wirkaufens praktisch: Ich schicke meine gelesenen Bücher, gesehenen DVDs, gebrauchten Kameras dorthin, bekomme einen fairen Preis überwiesen, und sie verkaufen die Produkte für mehr Geld weiter. Speziell an Momox habe ich im Laufe der vergangenen Jahre sehr viele CDs, DVDs und Bücher verkauft, nämlich immer dann, wenn ich dort dafür mehr als einen Euro bekommen habe. Ein Euro ist nämlich in der Regel der Preis, den ich auf dem Flohmarkt dafür bekäme. Bekomme ich bei Momox mehr, ist das natürlich mehrfach praktisch: Ich bin die Dinge gleich los, muss sie nicht erst am Flohmarktstand aufbauen und laufe nicht Gefahr, dass sich niemand dafür

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Von wegen Fachkräftemangel: Das rätselhafte Verhalten vieler Unternehmen im Bewerbungsprozess

„Fachkräftemangel: Unternehmen müssen kreativ werden“ ist nur eine von vielen Überschriften, die man derzeit in großen deutschen Medien liest. Mich amüsieren diese Überschriften und die zugehörigen Artikel. Denn durch meine Bewerbungstrainingsseminare und meine Vorträge zum Thema Recruiting in Zeiten von Fachkräftemangel und social media weiß ich, dass die Realität oft anders aussieht. Nicht nur, dass nur wenige Unternehmen wirklich kreativ im Umgang mit Bewerbern und Mitarbeitern sind. Viel schlimmer ist, dass viele Firmen den Bewerbungsprozess so gestalten, dass man daran zweifeln muss, ob sie wirklich auf der Suche nach Mitarbeitern sind. Ich habe mich darum mit Christof Wirtz über das Thema unterhalten. Er ist Niederlassungsleiter der A!B!C Personalberatungs-GmbH in Rösrath

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Schwierige Preisfindung bei Groupon

Immer wieder hört und liest man, dass die Preise im Internet abhängig seien vom jeweiligen Endgerät, mit dem man online geht: Apple-Nutzer sollen dementsprechend mehr zahlen, und auch, wer mobil ins Netz geht, soll mehr bezahlen, heißt es. Die Internethändler weisen dies in der Regel als Gerücht zurück. Amazon beispielsweise hat zwar gegenüber der Süddeutschen Zeitung erklärt, dass die Produktpreise schwanken, das hänge jedoch nicht mit den Endgeräten zusammen.

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Geldanlage: Crowdinvesting in Gebäude statt Immobilienfonds

Die Zinsen sind seit Jahren auf Tiefstständen: Tages- und Festgeld bringen kaum noch Rendite, auf langjährige Investments an der Börse hat nicht jeder Lust. Zinsland und andere Crowdinvesting-Plattformen können mit Renditen um sechs Prozent eine Alternative sein – wenn man sich des Risikos bewusst ist. Bei einer Crowdinvestingplattform beteiligen sich viele Anleger mit überschaubaren Beträgen an einem Unternehmen. Ganz neu ist diese Idee nicht: Unter dem Namen Mikrofinanz werden schon seit vielen Jahren Kleinstkredite an Gründer in Entwicklungsländern vergeben, die Darlehensgeber bekommen auf ihre Anlagen Zinsen. Oikocredit beispielsweise ist auf diesem Gebiet schon sehr lange aktiv. Ein Unterschied zum Crowdinvesting: Hier weiß der Geldgeber in der Regel, in welches Projekt

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Banken: Big Data oder der gläserne Kunde

„Grundsätzlich kann es sinnvoll sein, Prozesse zu automatisieren“, sagt Frank-Christian Pauli, Referent Team Finanzen beim Verbraucherzentrale Bundesverband. Dabei denkt er beispielsweise an die Überprüfung der Kreditwürdigkeit. „Es ist auch im Sinne des Verbrauchers, keinen Kredit abzuschließen, mit dem man hinterher voraussehbar in Schwierigkeiten kommt“, betont er. Um eine solche Prüfung durchzuführen, benötigt man Informationen vom Kunden. Denn ohne diese lässt sich keine Aussage darüber treffen, ob er eine gute oder eine schlechte Bonität hat. In diesem Fall ist es gut, wenn die den Kredit betreffenden Daten gesammelt werden.

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Sharing Economy: Das geteilte Leben

Es ist halb sieben, als Annas Wecker wie jeden Morgen unter der Woche klingelt. Anna ist 37, verheiratet, hat zwei kleine Kinder und lebt in Köln. Sie steht heute besonders leise auf, denn im Nachbarzimmer schläft Miguel aus Argentinien. Anna und ihr Mann vermieten das Gästezimmer manchmal an Reisende, die über Airbnb, 9flats oder einen der anderen Marktplätze für private Wohnunterkünfte Schlafmöglichkeiten suchen. Für die junge Familie ist das ein kleines Zubrot, und die Kinder lernen viele unterschiedliche Kulturen kennen über die Gäste, die mal mehr, mal weniger am Familienleben teilnehmen.

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