Wie Unternehmen abgezockt werden

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Betrügerinnen und Betrüger sind erfinderisch, wenn es darum geht, an das Geld von Unternehmen zu kommen. Oft greifen sie dabei auf modernste Technik zurück. Allerdings funktionieren einige Maschen auch fast ohne digitale Unterstützung seit vielen Jahren und Jahrzehnten. Die Gelben Seiten sind in Deutschland das wohl bekannteste Branchenverzeichnis. Daneben gibt es noch viele andere Anbieter, die die Aufnahme in ein Onlineverzeichnis anbieten. Die sind jedoch längst nicht alle seriös. Allerdings sind ihre Aufnahmeanträge so gut gemacht, dass Unternehmerinnen und Unternehmer schon sehr genau hinschauen müssen, um zu erkennen, dass sie hereingelegt werden. Online-Branchenverzeichnis prüfen Gerade bei kleinen und mittelständischen Firmen fehlt dieser genaue Blick in der Hektik des Alltags jedoch

Mailverkehr mit Spammern

Ganze Romane

Mal schreibt ein Prinz aus Uganda, mal ein schwer-kranker Mensch, der mir Millionen vermachen möchte – und jedes Mal juckt es mich erneut in den Fingern, auf diese blödsinnigen Spam-Mails zu antworten. Jetzt habe ich das einfach mal gemacht. Aus purer Neugierde. Natürlich von einem uralten Laptop, auf dem nichts ist, was relevant ist. Und natürlich auch nicht von meinem offiziellen Mailaccount: Frau Olm-Lakes ist die erste, der ich mit meiner gefakten Web-de-Adresse antworte. Frau Olm-Lakes hat nämlich Gebärmutterhalskrebs und möchte, dass ich die fünf Millionen ihres verstorbenen Mannes unters Volk bringe, der Verwandtschaft traut sie nicht. Ich antworte ihr, dass Gebärmutterhalskrebs ja häufig geheilt werden kann, und ich frage

Identitätsdiebstahl bei Facebook – und was Ihr dagegen tun könnt

"Ich habe ein Problem"

Es ist Sonntagmorgen, und draußen wird es hell, als ich die Augen aufschlage. Ich liege in einem Hotelzimmer und greife nach dem Handy, weil ich wissen möchte, wie spät es ist. Schlaftrunken sehe ich eine Freundschaftsanfrage für Facebook von Irene auf dem Display. Merkwürdig, denke ich, ich bin doch schon seit Jahren mit Irene befreundet. Vielleicht, so denke ich, hatte sie ein Problem mit ihrem Konto oder mich versehentlich entfreundet. Darum nehme ich die Freundschaftsanfrage im Halbschlaf an. Doch postwendend kommt eine Nachricht von ihr. Wie es mir geht, will sie wissen. Auf französisch. Und das ist merkwürdig. Jetzt bin ich wach.

Vorsicht, Abzocke! Arbeit als Geldesel oder Finanzagent

Arbeit für mich in Deutschland

Das verspricht mir Leake Socorro ganz fett in einer E-Mail. Da bin ich neugierig genug, um zu lesen, was ich tun soll. Erfreut stelle ich fest, dass die Mail in nicht ganz schlechtem Deutsch geschrieben ist, das schafft Vertrauen. Und 4.000 bis 8.000 Euro im Monat für maximal 24 Stunden in der gleichen Zeit, das wäre ja ein Traumjob! Also lese ich weiter: Ich kann den Job nebenher machen, und ich benötige keine besondere Ausbildung, schreibt mir Socorro. Toll! Nur ein Bankkonto brauche ich, schreibt er weiter. Kein Problem, das habe ich. Also weiter: Darauf wird mir Socorros Firma künftig Geld überweisen, und zwar 2.000 bis 8.000 Euro im Monat.