Was tun gegen Fake News?

Ist das wirklich das echte Leben?

Falschnachrichten im Internet sind ein echtes Problem für die Gesellschaft geworden. Sie breiten sich viel schneller aus als wahre Nachrichten. Weil sie mit der Lust an Sensationen spielen, weil sie Emotionen wie Wut, Empörung oder gar Hass provozieren. Wer Fake News widerlegt, erreicht dagegen nur einen Bruchteil derer, die der Falschinformation glauben. Geht es dabei um die Ehe eine Stars mit einem Sternchen, mag das belanglos sein. Geht es dagegen um politische oder gesundheitliche Themen, können Fehlinformationen die Demokratie erschüttern oder zum Tod führen. Fake News entstehen üblicherweise nicht zufällig. Im Gegenteil werden sie gezielt konstruiert und gestreut, und zwar von allen politischen Lagern. Man spricht in diesem Zusammenhang auch

Das Jahr der ausgefallenen Seminare – und was das für mich bedeutet

Ein Seminar findet statt

Ich habe mich zum Jahreswechsel sehr gefreut: Noch nie hatten Kund*innen so viele Seminare bei mir gebucht, wie für das Jahr 2022. Das schien mir großartig zu sein, denn mit meinen Seminaren zu den Themen „Online publizieren“, „Einführung in SEO“, „Personal Branding“ oder „Einführung in Social Media“ verdiene ich natürlich mehr als mit einem kurzen Artikel für eine Zeitung oder eine Zeitschrift. Ein goldenes Wirtschaftsjahr schien vor mir zu liegen, aber ich hatte die Rechnung ohne die Seminarteilnehmer*innen, und ja, auch ohne die teilweise schwierige Organisation meiner Kund*innen gemacht. Das Problem: Ausgefallene Seminare treffen mich finanziell hart. Die Fälle sind sehr unterschiedlich, aber gleichzeitig führen sie alle zum gleichen Problem:

Webinare: zweiter Bildschirm mit Apples Sidecar

So sieht der Tisch mit Apples Sidecar aus

Was bei Webinaren wirklich nervt? Die Teilnehmer*innen nicht zu sehen, wenn man die eigenen Folien präsentiert. Denn es gibt eigentlich nichts Schlimmeres, als in einen leeren Raum hineinzusprechen, nicht wissen, ob die Teilnehmer*innen verstehen, was man sagt. Nicht zu sehen, ob sie nicht vielleicht schon eingeschlafen sind. Apples Sidecar kann dabei eine Lösung sein. Darum bin ich zunächst ganz happy, als ich höre, dass man bei Zoom mit einem zweiten Bildschirm arbeiten kann. Das ist im Profil auch wirklich schnell eingerichtet:  Videoeinstellungen anklicken Allgemein Doppelmonitore Doch dann wird’s schwieriger. Denn einen zweiten Monitor muss man erst einmal haben. Klar ist: Ein zweiter Mac kommt nicht auf den Tisch. Genau so klar

Gelesen: Online-Meetings, die begeistern

Gelesen: Online-Meetings, die begeistern

Webinare? Für mich ein alter Hut. Die habe ich für den DJV schon gegeben, als Corona noch lange keine Pandemie ausgelöst hatte. Und ich habe vor Jahren schon versucht, mich über MOOCs, weiterzubilden. Versucht, weil ich sie meistens so langweilig fand, dass ich nach kurzer Zeit angefangen habe, nebenher anderes zu machen. Und dann irgendwann bemerkt habe, dass ich vom Inhalt des MOOC nichts mehr mitbekam. Zugegeben: Das passiert mir nicht nur in Online-Meetings, sondern auch sehr oft in analogen Weiterbildungen und Konferenzen. Im Gegensatz dazu habe ich noch nie eine schlechte Bewertung für ein Webinar bekommen. Umso mehr hat mich Anfang 2020 gewundert, dass ich plötzlich von vielen Seiten

Die Sache mit der Kunst und den sozialen Medien

Meine ganz individuelle Collage

Soziale Medien sehe ich natürlich immer aus meiner Perspektive als Journalistin: Sie dienen der Vernetzung, der Kommunikation, vielleicht auch der PR. Ich kann darüber Nachrichten bestimmten Zielgruppen zugänglich machen. Oder als PR-Expert*in eben meine Zielgruppe auf meine Themen aufmerksam machen. Dass Künstler*innen soziale Medien möglicherweise ganz anders sehen und nutzen, war mir bis zum Februar 2020 nicht bewusst. Damals war ich aber auf einem Vortrag zu genau diesem Thema. Und weil daraus ein Kauf von Kunst resultierte, der jetzt seit gut einem Jahr in meinem Flur hängt und meine Gedanken beschäftigt, wird es Zeit, davon zu berichten. Künstler*innen und soziale Medien Natürlich kann man auch in der Kunstszene nicht eine

Digital X – oder als ich einen Tag über das Internet nachdachte

Tim Berners-Lee bei der Digital X

Da steht dieser Mann auf der Bühne und weiß gar nicht, wie viel ich ihm eigentlich verdanke. Tim Berners-Lee, der Erfinder des World Wide Web, war bei Digital X, einer Konferenz, die über sich selbst sagt, sie sei Europas führende Digitalisierungsinitiative auf Entscheider-Level. Und ich sitze im Publikum, höre ihm zu, und werde mir bewusst, dass ich heute sehr wahrscheinlich nicht die wäre, die ich bin, wenn er nicht 1989 den Grundstein zum World Wide Web gelegt hätte. Ich würde möglicherweise keine Texte fürs Internet schreiben, ich würde keine Texte über das Internet schreiben, ich würde nicht bloggen und keine Seminare geben rund um Social Media, SEO und Online publizieren. Kurz

#DW_GMF 2019: Ganz anders als die Republica – aber sehr spannend

Der Bundespräsident grüßt via Live-Video

Nein, es ist weder hip, noch groß, noch in einer coolen Location: Das Deutsche Welle Global Media Forum (#DW_GMF) in Bonn findet im World Conference Center statt. Es gibt eine Hauptveranstaltung und nur wenige parallellaufende Sessions um die Mittagszeit. Essen ist übrigens im Preis inbegriffen und wird im Gegensatz zur #rp19 nicht auf Einweggeschirr serviert. Das DWGMF ist viel gemütlicher und überschaubarer als die Republica – und gleichzeitig viel internationaler. In diesem Jahr ging es um Machtverschiebungen im Journalismus. Und was in der Ankündigung für meine Verhältnisse ein bisschen steif und nüchtern daherkam, war live und in Farbe ziemlich spannend. Ein Loblied auf Blogger Mein Lieblingszitat des Tages kam von

#rp19 – same same but different?

Ganz hinten

Was mich an der Republica in Berlin jedes Jahr am meisten fasziniert, ist, dass man unter 8000 Menschen über so viele stolpert, die man kennt. Manche sieht man nur aus der Ferne, andere trifft man ständig. Bei Dritten weiß man über Twitter, dass sie da sind – um sie persönlich zu treffen, muss man aber doch einige Anstrengungen unternehmen. Und schließlich gibt es die, die man genau einmal sieht, und dann nicht mehr. Die Menschen und die Begegnungen machen für mich einen ganz wichtigen Teil der Republica aus. Hier gibt es Kolleg*innen, die ich nur auf dieser Veranstaltung sehe, quasi einmal im Jahr. Andere habe ich seit Jahren nicht gesehen,

#IoTFuturetrends: Wohin geht die Reise beim mobile Payment?

#IoTFuturetrends: Wohin geht die Reise beim mobile Payment?

Irgendwie passiert grade nix. So fasst Bettina Horster, die bei Eco, dem Verband der Internetwirtschaft, Vorständin ist, die aktuelle Welt des Internets der Dinge (IoT für Internet of Things) bei der bei der #IOTFutureTrends zusammen. Bei den selbstfahrenden Autos tut sich nicht viel – außer, dass Apple in diesem Bereich gerade 200 Mitarbeiter entlassen, dafür aber Amazon jetzt verstärkt einsteigen will. Ähnlich stagnierend sehe es bei den Themen Blockchain und AR aus. Künstliche Intelligenz spiele im Wesentlichen in China eine Rolle, in den USA und Großbritannien – aber nicht in Deutschland. Und wie ich da im 11. Stock des Biocampus in Köln sitze, mit Blick auf die Domspitzen und den