Was in der (digitalen) Wirtschaft alles nicht funktioniert

Unnötig vertane Zeit

Kennst du das? Über Wochen und Monate läuft alles ziemlich reibungslos. Und plötzlich häufen sich die Probleme, die du mit Dienstleistern, Behörden und anderen Interaktionspartner*innen aus der Wirtschaft hast. Ich frage mich dann immer, woran es liegt. Sende ich irgendwie negative Wellen aus? Oder ist der Krankenstand durch COVID-19 zu hoch? Oder sind Kund*innen, Bürger*innen und Verbraucher*innen nur Versuchskanninchen für technische Neuerungen? Klar ist in jedem Fall: Ich muss es ausbaden, und zwar üblicherweise mit meiner Zeit, von der ich sowieso nicht viel habe. Einige Beispiele, gesammelt Ende März/Anfang April in maximal zehn Tagen: Dienstag: Die ePA lässt sich nicht digital füllen Meine Krankenkasse hatte mir vor einigen Wochen geschrieben,

Ständig beobachtet

Neuer Artikel für Verbraucherblick

Den ehemaligen Partner verfolgen, einem Star auflauern, beim unliebsamen Kollegen nachts immer wieder anrufen, Liebesbriefe schreiben oder jemanden in den Sozialen Netzwerken belästigen: Stalking ist nicht ungewöhnlich, obwohl es seit einigen Jahren ein Straftatbestand ist. Das Internet, speziell die Sozialen Medien, macht es Verfolgern einfacher, das Opfer im Blick zu behalten und selbst dabei anonym zu bleiben. Die gute Nachricht: Viele Stalking-Fälle werden aufgeklärt. Was Betroffene beachten müssen.  Verfolgen, Belästigen, Bedrohen – geschieht dies durch einen anderen immer und immer wieder, spricht man von Nachstellung oder Stalking. Die polizeiliche Kriminalitätsstatistik meldet 19.666 Fälle für 2020. Das ist ein Plus von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr, die Dunkelziffer dürfte jedoch deutlich höher

So erkennt man Fake-Shops im Internet

Neuer Artikel auf aktiv-online.de

Wer auf den falschen Internetseiten einkauft oder Geld anlegt, kann schnell viel verlieren. Darum lohnt sich ein zweiter Blick, bevor man gutgläubig Geld an einen Händler überweist. Mit dem Nicht-Verkauf von Kaffeemaschinen hat ein Münchner vor einigen Jahren in wenigen Tagen eine sechsstellige Summe verdient. Seine Internetseite sah so professionell aus, dass einige Hundert Kunden darauf hereingefallen sind. Sie haben ihm Geld für eine Kaffeemaschine überwiesen, die der Münchner jedoch nie lieferte. Der Betrug flog auf, der Mann musste ins Gefängnis, aber das Geld der Kunden ist weg. Das ist kein Einzelfall, weiß Tobias Schrödel, IT-Sicherheitsberater. Denn eine Internetseite mit einer entsprechenden Shop-Software kostet nicht viel: Für wenige Euro im

Gelesen: Kings of Crypto

Kings of Crypto

Ein Buch über Kryptowährungen. Ist das wohl interessant? Sagen wir so: Der Anfang von Kings of Crypto ist super. Die ersten Sätze ziehen hinein: Brian Armstrong stieg aus seinem Auto aus, spürte den sanften Sonnenschein Kaliforniens auf seinem kahlen Kopf und roch Eukalyptus.  Sehr selten beginnen Wirtschaftsbücher mit einem so szenischen Einstieg. Auf den kommenden Seiten beginnt Jeff John Roberts in Kings of Crypto aus dem Börsenbuchverlag (Werbe-Link zu Amazon) dann ein Namedropping, das die Relevanz des Themas unterstreicht. So ist oft von Uber die Rede, aber auch von Airbnb oder Apple. Das macht es auch für Einsteiger leicht, in die Welt von Bitcoin und Kryptowährungen einzusteigen. Coinbase kann was

Achtung Steuerfalle: Teures Staking und Lending!

Neuer Beitrag für token-information.com

Am Krypto-Markt droht eine Steuerbombe zu platzen: Ethereum (ETH), die zweitgrösste Kryptowährung am Markt, stellt demnächst vom sogenannten «Mining» auf «Staking» um. Damit greifen über Nacht neue deutsche Steuergesetze – mit horrender Kostenfolge für Tausende von Anlegern.  Staking und Lending sind zwei Begriffe aus der Kryptowelt, die jeder Käufer von Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) oder Ripple (XRP) kennen sollte. Denn einerseits lässt sich damit die Rendite erhöhen. Andererseits drohen dabei auch hohe Steuerzahlungen. Doch noch ist wenig bekannt zur Frage, wie Anleger die Gewinne von Staking und Lending versteuern müssen. Wir klären auf und geben Investoren Steuer-Tipps für den Handel mit Kryptowährungen. Längere Spekulationsfrist bei Lending Kryptowährungen sind bisher bis

Fahr doch, womit Du willst

Neuer Artikel für Verbraucherblick

Leihfahrrad, E-Scooter, Taxi, Carsharing oder doch ÖPNV? Viele Firmen bieten ihren Mitarbeitern heutzutage ein Mobilitätsbudget an. Der Arbeitgeber stellt dabei jeden Monat einen festgelegten Betrag zur Verfügung. Die Angestellten entscheiden dann selbst, für welche Transportmittel sie das Geld ausgeben wollen. Diese größere Flexibilität, um den Weg zur Arbeit zurückzulegen, könnte in vielen Städten die Zukunft sein. Allerdings eignen sich Mobilitätsbudgets nicht für jedes Unternehmen. Regen, Sonne, Kälte, Hitze – all das kann Arbeitnehmern egal sein, wenn ihr Chef ihnen ein Mobilitätsbudget zur Verfügung stellt. Denn damit können sie den Weg zur Arbeit jeden Tag spontan anders gestalten. Morgens schüttet es und die Mitarbeiterin entscheidet sich für Carsharing. Der Wagen steht

Gelesen: WTF?! So tickt das Netz

WTF?! So tickt das Netz

Ein Buch über Sicherheit im Internet? Nicht gerade die beliebteste Lektüre abends im Bett. Aber: Das Buch WTF?! So tickt das Netz von Tobias Schrödel, Christian Solmecke und Nora Wunderlich lässt sich erstaunlich gut lesen. Das Layout ist locker, gespickt mit Emojis wie man sie aus dem Smartphone kennt. Dank der jungen Zielgruppe des Arena-Verlags ist es auch für Erwachsene, die sich bisher nicht mit dieser Thematik auseinandergesetzt haben, leicht verständlich. Die Zielgruppe ist vermutlich auch der Grund dafür, warum das Buch ziemlich sofort mit dem Thema Influencer beginnt. Dieses Thema interessiert viele ältere Leser und professionelle Internetnutzer eher nicht. Anders die Trend-Themen Fake Shops und Kryptowährungen: Sie dürften derzeit

Um kaum eine Antwort verlegen

Sie können Musik abspielen, das Wetter vorhersagen, die ungefähre Dauer für eine Autofahrt zwischen zwei Orten anhand aktueller Daten berechnen und die Einkaufsliste auf dem Smartphone verwalten. Digitale Sprachassistenten wie Google Assistant, Apples Siri und Amazons Alexa machen so einiges bequemer. In kleinen Geräten sind die virtuellen Helfer häufig mit einer Lautsprecherfunktion kombiniert. Und dank kleiner Hilfsprogramme können sie bei vielen Alltagsfragen schon ziemlich nützlich sein.  In immer mehr Haushalten findet man mittlerweile kompakte Geräte in den unterschiedlichsten Formen mit Lautsprecher, WLAN-Anschluss und eingebautem Mikrophon und virtuellem Sprachassistent. Je nach Anbieter heißen sie Cortana, Magenta, Alexa, Siri oder Google Assistant. Doch es gibt sie nicht nur für daheim als kleine

Herzbrecherisch

Neuer Artikel für Verbraucherblick

Wer bei Instagram, Facebook oder Xing ein Profil hat, kennt womöglich die Kontaktanfragen von Fremden. Oft sind es gutaussehende Frauen und Männer, häufig arbeiten sie als Arzt oder sind beim Militär. Und alle sind angeblich auf der Suche nach Liebe. So scheint es zumindest. In Wirklichkeit geht es bei diesen Anfragen aber immer nur um eins: schnellverdientes Geld. Doch auch in der Offlinewelt ist der Preis häufig hoch, wenn man sich gezielt auf die Suche nach dem Partner fürs Leben macht und dazu eine Agentur einschaltet.  Mehr als 17 Millionen Deutsche lebten laut Statistischem Bundesamt 2019 in Einpersonenhaushalten. Rund die Hälfte von ihnen ist ledig, die anderen sind verwitwet, geschieden