Wie man eine dienstliche Auslandsreise vorbereitet

Flug nach Kakuma

Kenia. Für viele ein Traumurlaubsland. Für andere aufgrund von Hitze, giftigen Schlangen und Spinnen eher furchteinflößend. Zugegeben: Ich hab’s auch nicht so mit dem afrikanischen Kontinent. Die Amerikas, Asien – alles kein Problem. Nach Afrika zieht es mich jedoch nicht. Aber wenn ich muss, dann fliege ich natürlich auch dorthin. 2012 war ich als ehrenamtliche Reporterin in Tansania, in einer Region ohne fließend Wasser und ohne Strom. 2016 hat es mich nach Kenia verschlagen. Ich sagte zunächst recht unbedarft zu, weil ich davon ausging, dass ich in irgendeinem gesichtlosen Hotel in irgendeiner ebenso gesichtslosen Stadt einen Workshop geben würde. Doch es änderte sich Vieles, als ich erfuhr, wo genau ich

Workshop in Kenia: Raus aus der Komfort-Zone

Fahrt zur Arbeit

Es ist heiß, 34 Grad Celsius am Tag, 32 Grad nachts im Zimmer. Schatten gibt es kaum. Im nordwestlichen Turkana County in Kenia ist es trocken, immer wieder sieht man spontane Sandwalzen übers Land rollen oder als Hosen gen Himmel steigen. Vorbeifahrende Autos ziehen Staub hinter sich her, der sich schnell in Mund und Nase verteilt. Hinzu kommt der beißende Geruch von ewig Schwelendem, der sowohl die Lunge als auch die Augen schmerzhaft reizt. In dieser unwirtlichen Gegend habe ich eine Woche lang einen Workshop zu mobile video gegeben.

Apps für Hörfunk-Journalisten

Audio-Apps

Ich gebe ganz offen zu, dass ich von Hörfunk wenig Ahnung habe. Zu lange liegt mein Studium zurück, zu analog war, was ich dort gelernt habe. Trotzdem ist Hörfunk für mich interessant – und zwar in Zusammenhang mit mobile reporting und der Möglichkeit, multimediale Inhalte auf Internetseiten einzubauen. Dabei geht es nicht zwingend darum, ein Hochglanz-Hörfunk-Feature mit dem Smartphone aufzunehmen und zu schneiden. Vielmehr geht es darum, Audio aufzunehmen, vielleicht ein bisschen schneiden – aber auch darum, Hörfunk online hör- und sichtbar zu machen. Und zwar am besten mit entsprechenden Apps fürs Smartphone.

App im Test: Tastemade

Tastemade Screenshot

Tastemade City ist eine App, um schnell und auch unterwegs Videos zu machen. Sie teilt man dann in einer Community und macht so im Prinzip personalisierte, multimediale Reisetipps. Das geht eigentlich ganz einfach: Drückt man den Startknopf, kommt zuerst die Frage, ob man nur 20 Sekunden aufnehmen möchte oder den „Full Scoop“, bei dem man eine Minute Zeit hat, seinen Lieblingsplatz vorzustellen. Ich entscheide für mich letzteres und klicke OK. Jetzt bekomme ich eine Art Regieanweisung: Im ersten Feld kann ich den Ort, die Schrift und die Videomusik ändern. „St. Peter-Ording“ kennt die App nicht, aber sie akzeptiert den Namen. Ich suche mir eine hübsche Schriftart aus, und stelle fest,

App im Test: Adobe Premiere Clip

Fotos und Videos auswählen

Wer auf dem iPhone ein kurzes Video schneiden möchte, ist meiner Meinung nach mit iMovie sehr gut bedient. Allerdings kann es ja auch sein, dass man mit iMovie nicht zurecht kommt oder keinen großen Wert darauf legt, beispielsweise Titel oder Übergänge zu gestalten. Dann gibt es eine ganz gute App-Alternative, und zwar Adobe Premiere Clip. Sie läuft auch auf Android-Geräten. Die App ist kostenlos. Für diejenigen, die ganz schnell ein Video erstellen möchten, gibt es nämlich die Möglichkeit, das automatisch geschehen zu lassen. Dazu klickt man unter Projekte zunächst rechts oben das Pluszeichen, erlaubt dann den Zugriff auf die Bilder auf dem iPhone und wählt die entsprechenden Video Bilder aus.

App-Test: HandyPhoto

Handyphoto

Ich weiß nicht, was die Macher der App HandyPhoto sich bei diesem Namen gedacht haben – aber sie ist gut. Zwar ist es gar nicht so einfach, sie aufgrund des Namens zu finden, dafür kann sie deutlich mehr als viele andere Bildbearbeitungsapps. Die App gibt es für Android und Apple. HandyPhoto kann alles, was man von einer Bildbearbeitungsapp erwartet: Bild laden, Belichtung, Sättigung, Kontrast und so weiter anpassen also. Auch zuschneiden kann man die Bilder beliebig und Rahmen gibt es auch in ganz unterschiedlichen Versionen. Die App kann aber noch viel mehr: beispielsweise Dinge aus dem Bild entfernen, die da nicht sein sollen, oder andere kopieren und verschieben. Dazu ist

App-Test: Pics2mov für Slideshows

pics2mov

Diese App macht genau das, was der Name verspricht: Sie bewegt Bilder, macht also aus Standbildern eine Slideshow. Das geht ziemlich einfach: Man klickt das Pluszeichen und markiert alle Bilder, die in die Slideshow sollen. Stimmt die Reihenfolge nicht, markiert man das besagte eingefügte Foto und bewegt es mittels der Pfeile ganz unten vor- oder rückwärts. Unter dem Button mit der Musiknote findest du Melodien, mit denen du die Bilder unterlegen kannst. Sie sind geordnet nach Rubriken wie „Happy“ oder „Romantic“. Unter dem Menüpunkt „Cover Design“ am linken Rand kannst du einen Titel hinzufügen und Sticker sowie unter Umständen einen Rahmen auf den Titel legen.

App-Test: Aviary von Adobe

Rahmen mit Aviary

Ich habe eine neue Lieblings-App, um Bilder zu bearbeiten. Sie heißt Aviary und kommt aus dem Hause Adobe. Die App gibt es für Android- und Apple-Geräte – und sie kann sehr, sehr viel, ohne dabei unüberschaubar zu werden. In der App sind In-App-Käufe möglich. Ich hatte als Adobe-Kunde die Möglichkeit, sehr viele Filter, Rahmen, Überlagerungsmöglichkeiten und Aufkleber kostenlos herunterzuladen. Unfassbar viele Effekte in Aviary Ist die App geöffnet, lädt man ein Foto aus der Galerie. Soll’s schnell gehen, hat man unter „Verbessern“ fünf Möglichkeiten. Dabei ist Kreativität erlaubt: Die Voreinstellung „Lebensmittel“ passt meiner Meinung nach zu vielen Motiven. Ich habe über 30 Effekte, die alle mehrere Untereffekte haben. Da es

App-Test: Panorama

Screenshot Panorama

Ich mag Panorama-Aufnahmen. Aber ich tue mich mit vielen Apps schwer. Auch die im iPhone integrierte App mag ich nicht besonders. Ich finde, sie verzerrt zu sehr. Darum bin ich ganz glücklich, eine App gefunden zu haben, die gute Panoramen macht. Ihr Name ist Programm: Panorama. Die App gibt es für Apple und Android-Geräte. Panorama ist super einfach zu bedienen Keine App ist leichter zu bedienen. Darum habe ich sie auch zunächst nicht verstanden – die App von Dermandar ist zu einfach. Man hält das Handy hochkant. Dann sucht man sich seinen Panoramastartpunkt und klickt auf den Bildschirm. Jetzt bewegt man sich langsam nach rechts. Dabei bewegen sich oben im