Geld verdienen mit dem Blog: Zwischen Schleichwerbung und Finanzamt

Wer professionell bloggt, möchte langfristig betrachtet mit dem Blog Geld verdienen. Doch dabei kommen einige Fragen auf: Wie unabhängig berichtet man denn, wenn man Reisen bezahlt oder Sachwerte geschenkt bekommt? Welche Rolle spielen sponsored posts? Und was sagt eigentlich das Finanzamt zu alledem?

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Warum Reichweite im Internet längst nicht alles ist

Eigentlich sollte ich mich darüber freuen: Mein Artikel „Zeit für Picknick“ hat deutlich mehr Leser bekommen als andere Texte in meinem Foodblog Essen ist toll. Grund dafür: Im Namen von Geramont habe ich ein Gewinnspiel durchgeführt. Das lief zunächst schleppend an, doch nachdem ein Gewinnspielportal auf den Text verlinkt hatte, kamen die Kommentare derer, die einen Picknickgrill gewinnen wollten, minutenweise. Um das vorwegzunehmen: Ich habe mich nicht darüber gefreut, dass der Text so oft angeklickt wurde. Und ich werde auch keine Gewinnspiele mehr durchführen.

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Schleichwerbung in Blogs: Fragen an Christian Solmecke

„Ich wollte das Kinderzimmer meines Sohnes neu gestalten. Also habe ich Firmen gefragt, ob sie sich nicht daran in Form eines Sponsorings beteiligen wollen. Ich bekam Ware im Wert von rund 700 Euro: Tapeten, Teppiche, Kissen“. Das erzählte mir neulich eine Bloggerin. Und da sie einen neuen Herd benötigte, rief sie gleich noch eine Firma an. Die meinte, sie habe auch noch einen Kühlschrank übrig, und lieferte beides einige Tage später frei Haus. Ob sie denn dann auch über die Produkte blogge, fragte eine Kollegin. Na klar. Und ob sie sie denn entsprechend kennzeichne, fragte ich. „Du meinst wegen der Steuer?“, fragte sie zurück. „Nein“, sagte ich, „ich meine wegen

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Hoppla, mein Blog ist kurzfristig ein Medienstar

In meinen Seminaren sage ich es ja immer: Vernetzt Euch! Bloggt! Twittert! Besonders schön ist aber, wenn man am eigenen Leib erfährt, dass das keine leeren Phrasen sind: Auf meinem kleinen Blog Liebesbrief an Köln hatte ich ein Foto mit einem kurzen Text veröffentlicht. Das Foto avancierte samt meinem Blog zum medienstar. Zumindest für einige wenige Tage. Und so ist es dazu gekommen: [View the story „Als mein Blog kurzfristig zum Medienstar wurde“ on Storify]

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Warum Kommentare unter Blogbeiträgen manchmal besonders herausfordernd sind

Wer bloggt, wünscht sich Kommentare. Sie sind schließlich ein Zeichen dafür, dass gelesen wird, was man so schreibt. Nun ist es kein Geheimnis, dass das Schreiben von Blogkommentaren auch dabei hilft, seine eigene Marke aufzubauen. Schließlich scheint Experte zu sein, wer etwas sinnvoll zu einem Blogbeitrag ergänzen kann. Manchmal ist die Grenze zum Spam aber fließend, wie sich an diesem Beispiel zeigt.

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Warum Studenten bloggen sollten

Weblogs – einst wurden sie als die Klowände des Internets verhöhnt. Heute scheinen sie längst überholt zu sein – gibt es doch What’s App, Facebook, Instagram und noch viel mehr Möglichkeiten, seine Meinung kundzutun. Tatsächlich ist Bloggen aber für viele Gesellschaftsgruppen sinnvoll – auch und gerade für Studenten. Vor einigen Tagen habe ich einen Beitrag in meinem Blog darüber geschrieben, wie man Studenten fürs Bloggen begeistert. Ich habe ihn an einem Freitagmittag während der Sommerpause veröffentlicht und dementsprechend nicht mit besonders viel Resonanz gerechnet. Das Gegenteil war der Fall: Immerhin 157-mal wurde der Artikel seither gelesen, bei Twitter wurde er zehnmal, bei Facebook seither vierzehnmal geteilt. Das sind zwar keine

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Begegnung mit einer bloggenden Teilzeitreisenden

Bei einer meiner vielen Bahnreisen in den vergangenen Wochen bin ich auf die Aktion #ehrlichNRW der Deutschen Bahn gestoßen: Das Unternehmen ist auf der Suche nach schönen Bildern und Erfahrungen von Bahnreisenden. So eine Aktion kann natürlich auch ein Schuss in den Ofen werden – dann nämlich, wenn die Bahnfahrer nur negative Erlebnisse veröffentlichen von Zugverspätungen, ausgefallenen Klimaanlagen oder unhöflichem Personal. Da ich aber grundsätzlich der Bahn positiv gegenüberstehe, schaue ich mir die Aktion näher an: Bahnkunden können ihre Erlebnisse direkt auf dem Portal selbst posten oder sie über die sozialen Kanäle, versehen mit dem Hashtag, in die Welt hinaushauen. Da ich neugierig bin, ob ein Tweet tatsächlich eine Reaktion

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