Digitale Transformation: Ich verdiene mein Geld im Zug – Erkenntnisse von der #FBM18

Blogbeitrag schreiben, während ich einen Vortrag höre

Ich bin voll digital transformiert, lerne ich auf der Frankfurter Buchmesse. Dort unterhielten sich unter anderem Vertreter von Langenscheidt, Droemer Knaur und anderen Unternehmen darüber, wie Räume und Unternehmensstrukturen die Arbeit und die Kooperationen mit den Kunden verändern. Ein Fazit: Es ist völlig egal, wo und wann gearbeitet wird, Hauptsache, das Ergebnis stimmt. Vertrauensarbeitszeit und Vertrauensarbeitsräume bei @MicrosoftDE – wie weit sind davon noch viele Unternehmen entfernt. Meine Kunden haben sich in der Zwischenzeit daran gewöhnt, dass viele meiner Texte im Zug entstehen. #FBM18 #digitaleTransformation — Bettina Blass (@kuechenzuruf) 11. Oktober 2018

ITB 2018: Digitale Reisetrends aus Paris für die Welt

Auf der ITB

Früher gab es Digitalkonferenzen, heute gibt es keine Messe oder Konferenz mehr, auf der Digitalthemen nicht im Fokus stehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ich auf einer Konferenz zum Thema Mobilität oder Demokratie bin, auf der Buchmesse in Frankfurt oder auf der Reisemesse ITB in Berlin. Sie interessiert mich natürlich besonders in Zusammenhang mit meinem Reiseblog, und weil ich dort auf Themensuche für Artikel bin, die ich meinen Kunden anbieten könnte. Wenn mir dort aber Digitalthemen in Form von digitalen Reisetrends begegnen, freue ich mich doppelt.

„Wir brauchen eine bessere Streitkultur im Internet“

Streiten will gelernt sein. Screenshot Pure Sports

Aragon Schraga forscht zu artifical neural networks, also zu künstlichen neuronalen Netzen. Seine Ergebnisse setzt er ein, um Firmen zu beraten, die mehr über das Thema machine learning, oft auch als künstliche Intelligenz bezeichnet, wissen möchten. Ich habe ihn kennengelernt, als ich zu einer Buchpräsentation in der Hauptstadt war. Dort wurde Digital Human vorgestellt, und in diesem Zusammenhang diskutierten Wissenschaftler und Firmenvertreter miteinander über die Digitalisierung und ihre Folgen für den Menschen, aber auch für die Unternehmen.

Fluch und Segen des mobilen Arbeitens

Mit dem Handy ist heute schon viel möglich

Oh ja, es ist prima, dass wir dank Smartphone und mobiler Daten heute unsere Arbeit dort machen können, wo wir wollen. Nicht mehr gebunden zu sein an ein Büro und einen Schreibtisch, das ist eine feine Sache. Wenn auch nicht ganz neu: Schon 2005 brauchte mich eine Freundin in den USA. Ich hatte damals noch mein Schlepptop im Gepäck. Während sie tagsüber zur Arbeit ging, schrieb ich meine Texte in ihrem Wohnzimmer und verschickte sie über ihr W-LAN an meine Kunden. Niemand bemerkte, dass ich nicht in Köln war, auch wenn meine Arbeitszeiten merkwürdig waren.

Die Rückkehr der German Angst

Kollektive Angst in Deutschland

Angst. Kein Wort habe ich in den vergangenen drei bis sechs Monaten häufiger gehört. In meinem weiteren Bekanntenkreis leiden akut vier Menschen unter panischen Angststörungen und werden stationär oder ambulant behandelt. Woher ihre Angststörungen kommen, wissen sie meistens selbst nicht genau. Aber Angst ist eben nicht rational. Und trotzdem stark genug, um ihren Alltag zu lähmen. Diese vier mögen Extremfälle sein, aber ich habe das Gefühl, Angst ist derzeit in Deutschland allgegenwärtig, und sie begegnet mir auch in Kommunikationsunternehmen. Es mag 30 Jahre her sein, dass im angelsächsischen Sprachbereich German Angst ein weit verbreiteter Begriff war. Gemeint ist damit eine diffuse, kollektive Angst vor vielen Dingen, die die Deutschen befallen

Digitalisierung: Innovationen schaffen

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Eine Konferenz zu Digitalthemen und Innovationen mit Vertretern von Google und Twitter? Lass ich mir nicht entgehen. Schon gar nicht, wenn ich als Pressevertreter dazu eingeladen werde. Ein bisschen ist es Ironie des Schicksals, dass es dann der Leiter einer Kommunikationsabteilung sein wird, der mich mit seinem Vortrag beim Digital Marketing Talk 2016 der Marketing- und Technologieagentur DigitasLBI im Rheinenergie-Stadion in Köln am meisten begeistert: Sebastian Ackermann von RWE sprach über „Die Relevanz der digitalen Transformation für das Überleben und die Weiterentwicklung von Unternehmen“. Sperriger Titel, erfrischender Typ: Mitarbeiter in der Digitalbranche tragen keine Krawatten, aber Bärte, stellt Sebastian Ackermann von RWE bei #DMT2016 fest. — Bettina Blass (@kuechenzuruf) 13.

Banken: Big Data oder der gläserne Kunde

Digitale Transformation geht alle an

„Grundsätzlich kann es sinnvoll sein, Prozesse zu automatisieren“, sagt Frank-Christian Pauli, Referent Team Finanzen beim Verbraucherzentrale Bundesverband. Dabei denkt er beispielsweise an die Überprüfung der Kreditwürdigkeit. „Es ist auch im Sinne des Verbrauchers, keinen Kredit abzuschließen, mit dem man hinterher voraussehbar in Schwierigkeiten kommt“, betont er. Um eine solche Prüfung durchzuführen, benötigt man Informationen vom Kunden. Denn ohne diese lässt sich keine Aussage darüber treffen, ob er eine gute oder eine schlechte Bonität hat. In diesem Fall ist es gut, wenn die den Kredit betreffenden Daten gesammelt werden. Warum Banken Big Data nutzen sollten Ingolf Jungmann, Vizepräsident der Frankfurt School of Finance and Management fügt hinzu:“Banken leben von den Informationen

„Ohne digitale Transformation werden sich Banken nicht am Markt behaupten können“

Digitale Transformation geht alle an

Die Bankenwelt befindet sich im Umbruch. Welche Herausforderungen kommen kurz-, mittel- und langfristig auf die Institute zu? Interview mit Ingolf Jungmann, Vizepräsident der Frankfurt School of Finance & Management. Herr Jungmann, Sie arbeiten seit 1986 in der Finanzwelt. Seither hat sich viel getan. Denken wir nur an BTX, Telefon-, Online- und Mobile-Banking – und die Entwicklung geht immer weiter. Die Rede ist hier von der digitalen Transformation. Was bedeutet das? Die digitale Transformation ist ein nicht-endender Prozess. In vielen Finanzinstituten geht man jedoch davon aus, dass eine Ruhepause kommt, wenn man den nächsten Schritt gegangen ist. Dem ist nicht so. Banken müssen sich ständig weiterentwickeln und sie werden ständig mit

Big Data und digitale Transformation: drei lesenswerte Bücher

Drei lesenswerte Bücher

Zweifellos mag es etwas merkwürdig scheinen, wenn man Bücher liest, um sich über das Internet weiterzubilden. Ich hab’s trotzdem getan – teils, weil ich sie für einen Kunden zusammenfassen musste, teils weil ich eines zur Rezension bekam. Tatsächlich sind diese drei Bücher das Beste, was ich in den vergangenen Monaten zum Thema digitale Zukunft und Big Data gelesen habe. Wer sich also dafür interessiert, ist mit ihnen bestens beraten. Und wer sich für das Thema nicht interessiert, sollte sie auch lesen, denn Big Data geht uns alle an. Für meinen Kunden getAbstract habe ich das Buch Update – Warum die Datenrevolution uns alle betrifft gelesen. Was ich an diesem Buch