Fast so etwas wie Themenklau

Mein Ex-Chef sagte immer: „Es gibt doch nichts Besseres, als kopiert zu werden“. Schließlich sei das ein Zeichen dafür, dass man etwas völlig richtig gemacht hat. Grundsätzlich kann ich diesen Gedankengang nachvollziehen. Allerdings bin ich gerade etwas erstaunt darüber, dass mir eine ähnliche Situation gleich dreimal hintereinander in nur wenigen Wochen passiert. Dabei geht es streng genommen auch darum, dass man kopiert wurde – und zwar bezüglich der Themenfindung. Ob man direkt von Themenklau sprechen kann, weiß ich nicht. So oder so bin ich trotzdem ein bisschen verschnupft. Situation 1: „Das wollen wir lieber selbst machen“ Einem meiner langjährigsten Kunden habe ich ein Thema angeboten, bei dem es im weitesten

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Warum ich manchmal lieber auf Geld aus Anzeigen verzichte

Es gibt Blogger, die nehmen jede Anzeige, jede Kooperationsanfrage an: Waschmittel, Kühlschrank, Berufsunfähigkeitsversicherung – egal, Hauptsache, es kommt Geld rein. Dass man sich dadurch zur PR-Hure von Unternehmen unter dem Deckmantel Influencer macht, spielt dann bei manchen keine Rolle. Glücklicherweise verdiene ich als freie Journalistin, Buchautorin und Trainerin so viel Geld, dass ich nicht jede Kooperation für meine Blogs annehmen muss.

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Als ich schlauer als die Apple-Hotline war

Ich bin unter anderem darum ein so freudiger Apple-Produkte-Nutzer, weil alles einfach funktioniert. Das sind Computer für Dumme, sage ich immer. Man schaltet sie ein, und sie laufen, ohne dass man kryptischen Anweisungen folgen müsste, die am Ende zu nichts führen. Anfang 2018 hatte ich aber aus heiterem Himmel ein Problem: Der Bildschirm blieb beim Hochfahren hängen. Nun gibt es für diesen Fall eine ganze Menge Möglichkeiten, die man selbst relativ einfach einmal durchspielen kann. Heise hat sie ordentlich aufgelistet. Erste Anlaufstelle: Apple-Hotline Wenn ich damit nicht weiterkomme, rufe ich in der Regel die Hotline an, die immer sehr hilfsbereit ist. Die entsprechende Telefonnummer findet Ihr hier. Dort kam man

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Digitale Transformation: Ich verdiene mein Geld im Zug – Erkenntnisse von der #FBM18

Ich bin voll digital transformiert, lerne ich auf der Frankfurter Buchmesse. Dort unterhielten sich unter anderem Vertreter von Langenscheidt, Droemer Knaur und anderen Unternehmen darüber, wie Räume und Unternehmensstrukturen die Arbeit und die Kooperationen mit den Kunden verändern. Ein Fazit: Es ist völlig egal, wo und wann gearbeitet wird, Hauptsache, das Ergebnis stimmt. Vertrauensarbeitszeit und Vertrauensarbeitsräume bei @MicrosoftDE – wie weit sind davon noch viele Unternehmen entfernt. Meine Kunden haben sich in der Zwischenzeit daran gewöhnt, dass viele meiner Texte im Zug entstehen. #FBM18 #digitaleTransformation — Bettina Blass (@kuechenzuruf) 11. Oktober 2018

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Wie Poetry Slam gegen Schreibblockaden wirkt

Der Kugelschreiber schreibt. Und zwar gut. Die erste Grundvoraussetzung für einen Schreibworkshop ist also gegeben. Nicht dass ich keinen Stift bei mir hätte, aber ich freue mich immer über neue Stifte. Solange sie denn gut schreiben. Tatsächlich ist das bei diesem Bloggerworkshop besonders wichtig, denn er wird sich im Nachhinein als besonders produktiv herausstellen. Heißt: Ich werde am Ende viele Seiten in meinem Notizbuch beschrieben haben, und das mit Inhalten, über die ich mich selbst wundere.

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Virtuelle Welten: VR in Journalismus und Wirtschaft

Ich stehe in einem Eisdom: Über mir, viele Meter in der Höhe, wachsen Eiszapfen aus der weiß-bläulichen Decke. Meine Aufgabe ist es, mit Pfeil und Bogen die dicken Seile zu durchtrennen, damit die daran befestigten Holzstücke Richtung eiserner Glocke schwingen und diese zum Läuten bringen. Ich träume dieses abenteuerliche Szenario nicht. Ich erlebe es, und es brennt sich in mein Gedächtnis ein: ich bin in einer virtuellen Welt, VR genannt für virtual reality. Im Anschluss an den Eisdom lande ich übrigens in einer Art Hölle, in der ich mir mit einer Fackel aus einer Schale Feuer nehmen muss, um einen Strang Dynamit zu entzünden. Nur so kann ich mir den

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Wie Firmen ihre Kooperationen mit Bloggern verbessern können

Egal, ob ich ein Mini-, Micro- oder auch gar kein Influencer bin: Meine Erfahrungen mit Unternehmen und Destinationen für mein Reiseblog opjueck.de haben mich nachdenklich gemacht: Da geben sich Unternehmen, Verbände und Organisationen also mehr oder weniger viel Mühe, mit jemandem zusammenzuarbeiten, der in irgendeiner Form über sie berichtet. Und wenn derjenige das tut, passiert ganz oft nichts weiter. Das finde ich merkwürdig, denn wenn ein Inhalt welcher Art auch immer vorliegt, könnte die Kooperation ja eigentlich erst richtig starten. Nehmen wir einmal diese Fälle: Wie Kooperationen mit Bloggern nicht laufen sollten Ich schreibe einen Artikel und schicke einen Beleg. Das mache ich auch als Journalistin regelmäßig. Unabhängig davon, ob

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ITB 2018: Digitale Reisetrends aus Paris für die Welt

Früher gab es Digitalkonferenzen, heute gibt es keine Messe oder Konferenz mehr, auf der Digitalthemen nicht im Fokus stehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ich auf einer Konferenz zum Thema Mobilität oder Demokratie bin, auf der Buchmesse in Frankfurt oder auf der Reisemesse ITB in Berlin. Sie interessiert mich natürlich besonders in Zusammenhang mit meinem Reiseblog, und weil ich dort auf Themensuche für Artikel bin, die ich meinen Kunden anbieten könnte. Wenn mir dort aber Digitalthemen in Form von digitalen Reisetrends begegnen, freue ich mich doppelt.

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Erfahrungen aus meiner Blogparade #Lieblingshotelzimmer

Ich bin ein bisschen verschnupft, als ich in Facebook eine Nachricht von einem Gruppenadministrator bekomme: Er wird meinen Post löschen, weil ein Link zu einem Blogbeitrag drin ist. Ich finde das nur logisch, denn dort erkläre ich, wie sich auch Destinationen an meiner Blogparade beteiligen können. Er sieht in dem Post keinen Mehrwert für die anderen Gruppenmitglieder, sondern nur Werbung für meinen Text. Und er ist der Admin.

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