Belohnung für treue Käufer

Kundenkarten helfen sparen – sind aber nicht immer so gut, wie viele denken. Kleidung, Kosmetik, Lebensmittel oder Hotels: Wer als Kunde einer Marke treu bleibt, bekommt oft Rabatte. Eine der bekanntesten Kundenkarten in Deutschland ist Payback. Laut Unternehmensangaben nutzen 31 Millionen Deutsche die Karte, die man beispielsweise bei Rewe, den dm-Drogerien oder Lidl einsetzen kann. Ein weiterer großer Anbieter ist DeutschlandCard. Der Sinn dieser Kundenkarten: Man sammelt bei jedem Einkauf Punkte. Diese kann der Kunde gegen Prämien einlösen – oder beim nächsten Mal damit an der Kasse direkt bezahlen. Kleinere Dienstleister wie Friseure oder Bäcker gehen dagegen oft noch analog vor: Bei jedem Besuch bekommt man einen Stempel auf ein…

Gelesen: No Filter. Die Instagram-Story

Eine Welt ohne Instagram ist heute kaum noch vorstellbar. Wer 2010 oder später geboren ist, weiß sowieso nicht, wie ein Leben ohne Selbstinszenierung war. Eine Bekannte, Mutter einer 18-Jährigen, erzählte mir neulich voll Stolz, um wieviel besser die jungen Leute darin seien, sich selbst in Szene zu setzen und zu fotografieren. Und ich denke, wenn ich so etwas höre: Die Armen. Wie schrecklich muss es sein, jeden Moment seines Lebens als Bild festzuhalten. Was macht man denn auch mit den vielen Bildern? Ich stelle vermehrt fest, dass ich die auf der SD-Karte meiner Kamera oder die im Speicher meines Handys nur sehr selten hervorkrame, um damit irgend etwas zu machen….

Nobelküste ohne Bling-Bling

Rolling Stones, Brigitte Bardot oder Grace Kelly: Die azurblaue Côte d’Azur im Süden Frankreichs ist bekannt als Reiseziel der Schönen und Reichen. Weniger bekannt ist, dass man dort auch als ganz gewöhnlicher Tourist gut Urlaub machen kann – zumindest außerhalb der Hauptsaison. Die Küste lässt sich nämlich gut mit dem ÖPNV entdecken. Busse und Bahnen fahren für wenig Geld und recht komfortabel in die Nachbarstädte. Nizza, Cannes, Monaco – bei diesen Städtenamen denken Viele unweigerlich an Filmfestspiele, Stars und Sternchen, schnelle Autos, Casinos und ganz viel Geld. Schickimicki also oder wie die Franzosen sagen: Bling-Bling. Tatsächlich gehört all das zur französischen Küste an der Grenze zu Italien, aber auch noch…

Europa hoch vier

Trier, Saarbrücken, Metz und Luxemburg bilden seit 2000 die sogenannte QuattroPole, ein grenzüberschreitendes Städtenetz. Die QuattroPole kooperiert wirtschaftlich und kulturell. Sie ist ein Symbol dafür, wie Europa funktionieren kann, wenn alle am selben Strang ziehen. Mit dem Zug lassen sich alle vier Städte an einem verlängerten Wochenende entdecken. Denn die Distanzen sind nur kurz, obwohl die Ziele auf unterschiedliche Länder verteilt sind. Die Reise beginnt beschaulich. Denn die Züge, die Richtung QuattroPole fahren, sind nicht die schnellsten. Zwar könnte man die Fahrt zum Beispiel von Frankfurt am Main nach Trier mit einem ICE beginnen. Das wäre allerdings unsinnig. Schneller fährt man mit dem Regionalexpress, der zudem nur etwa die Hälfte…

Gelesen: Eine Gesellschaft in Unfreiheit

China. Ich erinnere mich an meine Reise im Jahr 2014. Vier Wochen waren wir unterwegs in Beijing, Shanghai, Guangzhou und an einigen anderen Orten. Ich erinnere mich daran, wie verlassen man sich fühlt, wenn man kein Wort versteht und lesen kann. Und ich erinnere mich an unseren unvergesslichen Besuch bei McDonalds in Qingdao. Geboren aus der Not war diese Einkehr, weil wir kein einziges Café oder Restaurant gefunden hatten. Und weil man uns Gutscheine mit Bildern in die Hand drückte. Wir gingen davon aus, dass nichts schief gehen kann, wenn man seine Speise auf Bildern sieht. Den überraschten Blick und die Nachfrage der Bedienung habe ich nicht verstanden, bis sie…

Leben im Tiny House

 „Reduktion muss keine Einschränkung sein“, meint Tischlermeister Michael Heller. Er betreibt in Köln eine Manufaktur, die so genannte Tiny Houses, also Mini- bzw. Modulhäuser, herstellt. Ein Wohnkonzept mit Zukunft? Minihaus, Modulhaus oder Tiny House: Darunter versteht man kleine Häuser, die vorgefertigt und auf einem Transporter mit dem Auto angeliefert werden. Bilder fahrender Häuser hat man möglicherweise schon in Berichten über die USA gesehen. Jetzt nimmt dieser Trend auch in Deutschland zu. Tiny Houses, also winzige Häuser, in denen neben einem Wohnbereich auch eine Küche, ein Bad und ein Schlafbereich enthalten sind, gibt es sowohl als Unterkunft auf Zeit als auch als dauerhafte Wohnalternative. meinKölnBonn hat sich mit dem Kölner Tischlermeister…

Coronakrise: Wenn Stundungen teuer werden

Kurzarbeit beim Kölner Stadt-Anzeiger, bei RTL und vielen anderen Medienhäusern. Wegbrechende Aufträge für freie Journalistinnen und Journalisten – speziell in den Ressorts Kultur und Sport. Aber auch Selbstständige im PR-Bereich sind betroffen, wenn bei ihren Auftraggebern das entsprechende Budget gekürzt wurde. Christian Weihe, Justiziar beim DJV-NRW, bekommt momentan viele Anrufe mit Fragen, die vor wenigen Monaten noch kein Thema waren: „Kurzarbeit und Corona-Soforthilfen machen derzeit einen großen Teil unserer Arbeit aus“, sagt er. Die Probleme sind seit dem ersten Schock eher größer geworden: Im dritten Monat der Coronakrise sind bei einigen Kolleginnen und Kollegen die Rücklagen aufgebraucht. Bei vielen Freien dürfte das finanzielle Problem überhaupt erst zeitverzögert einsetzen, denn sie warten oft lange…

Welcher Messenger ist der sicherste?

Auf Whatsapp verzichten? Das können sich viele nicht vorstellen. Dabei gibt es andere Messenger, die Nachrichten sicherer verschicken. Dazu gehören Hoccer, Telegram oder Threema. Ein Experte erklärt, auf was man achten sollte. Alle sind bei Whatsapp, so scheint es zumindest. Mitte Februar 2020 hatte das Unternehmen gemeldet, dass zwei Milliarden Nutzer weltweit den Messenger zur Chatkommunikation einsetzen. Dabei gibt es viel Kritik an dem Nachrichtenübermittler. „Whatsapp ist Teil des Facebook-Konzerns. Wir kritisieren an diesem Messenger, dass er Daten seiner Nutzer mit anderen Facebook-Diensten teilen und zu Werbezwecken nutzen möchte“, sagt Hauke Mormann von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Er arbeitet im Arbeitsschwerpunkt digitale Anwendungen. Problematisch: Als Messenger sammelt Whatsapp auch Daten Bei…

Achtung Wild!

Besonders in der dunklen Jahreszeit, gern in der Dämmerung oder bei Nacht, ist es auf der Landstraße schnell passiert: Ein Wildtier überquert die Fahrbahn, der Autofahrer bemerkt den Hirsch, das Wildschwein oder den Fuchs zu spät, kann nicht mehr rechtzeitig bremsen. Es kommt zum Zusammenstoß. Mit etwas Glück ist es nur ein Blechschaden und man kommt mit dem Schrecken davon. Doch ein Wildunfall ist nicht nur lästig, sondern kann auch gefährlich werden – und mitunter ziemlich teuer. Denn die Versicherung zahlt nicht immer. Am besten ist es natürlich, wenn ein Unfall gar nicht erst passiert. Darum sollten Autofahrer reagieren, wenn Schilder am Straßenrand vor einem Wildwechsel warnen. Jetzt heißt es:…