Die miesen Tricks der Abzocker

Die miesen Tricks der Abzocker

Immer wieder hört man davon: Unter einem Vorwand kontaktieren Betrügerinnen und Betrüger bevorzugt ältere Menschen. Sie setzen diese emotional so sehr unter Druck, dass die Seniorinnen und Senioren ihnen oft große Summen Bargeld, Gold oder Schmuck überlassen. Übrigens spielt dabei auch die Corona-Pandemie zumindest manchmal eine Rolle. „Es war lange ziemlich ruhig“, sagt Christiane Masong, die bei der Sparkasse KölnBonn für Geldwäsche- und Betrugsprävention zuständig ist. „Genau gesagt hatten wir zwischen März und Juni kaum Meldungen über Betrugsversuche. Seitdem im Sommer das Leben nach der ersten Corona-Pause aber wieder Fahrt aufnahm, stiegen auch die Zahlen der Betrugsversuche“. So war beispielsweise gerade erst Anfang November in Bonn eine 83-Jährige Opfer von

Wechselstrom

Wechselstrom

Die Strompreise steigen und damit verbunden auch die Kosten für jeden Haushalt. Sparen kann, wer den Anbieter oder den Tarif wechselt. Besonders für Stromkunden, die noch in der Grundversorgung sind, kann sich das lohnen. Dann ist eine Ersparnis im dreistelligen Bereich pro Jahr möglich, wenn man zu einem anderen Anbieter wechselt. Allerdings gibt es dabei auch einige Fallen, die man kennen sollte. Selbst, wenn der Wechsel hakt, im Dunkeln muss am Ende niemand sitzen.  Gut 31 Cent kostet derzeit eine Kilowattstunde Strom. Im Jahr 2000 waren es laut Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft noch unter 14 Cent. Der Preis hat sich also in 20 Jahren mehr als verdoppelt.  Denn vollständigen

Eine für alle

Eine für alle

Wer bei mehreren Banken ein Girokonto hat, kann schnell den Überblick verlieren. Wie wäre es, mit einer App einfach alle Konten im Auge zu behalten? Sogenannte Multibanking-Apps machen es möglich. Bei einigen dieser Apps lassen sich sogar das PayPal-Konto, die Kreditkarte und das Wertpapierdepot einbinden. Was genau mit den digitalen Helfern möglich ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab und von den Anbietern. Allerdings hakt es derzeit noch an einigen Stellen.  Giro-, Spar- und Tagesgeldkonto bei einer Bank? Das ist längst nicht mehr so: 2017 hatten 55 Prozent der deutschen Privathaushalte vier oder mehr Konten. Das fand das Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag eines Finanzportals bei einer repräsentativen Umfrage heraus. Den ganzen

Hauskauf ohne Trauschein

Hauskauf ohne Trauschein

„In guten wie in schlechten Zeiten“ – das klingt für viele antiquiert. Tatsächlich ist es heute nicht mehr nötig zu heiraten, nur um zusammen zu leben und eine Familie zu gründen. Auch eine Immobilie können zwei Menschen gemeinsam kaufen, ohne dass ein Trauschein sie verbindet. Das allerdings hat seine Tücken. Der Wohnungs- oder Hauskauf ist in der Regel die teuerste Anschaffung im Leben. Kaum jemand hat genügend Geld, um sich eine Immobilie zu kaufen, ohne einen Kredit dafür beantragen zu müssen. Ein solches Darlehen kann man natürlich auch als Paar aufnehmen, verheiratet muss man dafür nicht sein. Aber: „Wer den Darlehensvertrag unterschreibt, haftet für die Rückzahlung. Und zwar in aller

Gemeinsamer letzter Wille

Gemeinsamer letzter Wille

Seinen Nachlass will man nach dem Tod in guten Händen wissen. Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner wollen außerdem oft sicherstellen, dass der oder die Überlebende gut abgesichert ist. Nicht, dass beispielsweise das Haus verkauft werden muss. Darum setzen sie sich gegenseitig als Alleinerben ein. Eine besondere Möglichkeit dazu bietet das sogenannte Berliner Testament. Es hat allerdings Konsequenzen für die Kinder. Welche Vor- und Nachteile hat diese Nachlassregelung? Soll der Nachlass nach dem Tod dem Partner und den Kindern vererbt werden, ist alles ganz einfach. Denn sie erben nach dem deutschen Gesetz sowieso. Das regelt das Bürgerliche Gesetzbuch in den Paragrafen 1922 ff. Demnach steht bei einem Ehepaar ohne Testament und mit zwei

Da steht ein Pferd aufm Flur

Da steht ein Pferd aufm Flur

Das Schuhregal, die Getränkekisten, der Kinderwagen oder im Winter die Pflanzen: Im Treppenhaus, Fahrrad- oder Wäschekeller sowie in Fluren stolpert man in Mehrparteienhäusern gerne mal über eine ganze Menge Dinge, die an diesen Stellen eigentlich nichts verloren haben. Manchmal dürfen sie trotzdem dort stehen. Was erlaubt ist und was nicht, lässt sich selten allgemein beantworten. Oft müssen sich Vermieter und Mieter einigen – doch auch das ist nicht immer einfach.  Es ist keine Frage: Spannt jemand kurz den nassen Schirm im Flur auf, weil in der Wohnung dafür der Platz fehlt, wird sich selten jemand beschweren. Auch wenn der Müllbeutel dort wenige Minuten steht, weil man ihn sowieso gleich mitnehmen

„Für Bauherren ist sie eine Art Siegel“

„Für Bauherren ist sie eine Art Siegel“

Nach der energetischen Sanierung einer Immobilie müssen die Handwerker eine Fachunternehmererklärung ausstellen. Warum Bauherren sie gut aufbewahren sollten und was es dabei sonst noch zu beachten gibt, erklärt Peter Pannier, Senior-Experte Energieeffiziente Gebäude bei der Deutschen Energie-Agentur dena. Wer seine Immobilie energetisch sanieren lassen will, stößt unweigerlich auf den sperrigen Begriff „Fachunternehmer­erklärung“. Was ist das?Als Bauherr ist man verpflichtet, die Energieeinsparverordnung, also die EnEV, einzuhalten, wenn man seine Immobilie saniert. Üblicherweise bestätigt das ein Sachverständiger für Wärmeschutz. Falls die Sanierungsmaßnahmen nicht genehmigt und somit auch freigegeben werden müssen, bestätigt die Firma, die die Arbeiten ausführt, dass sie die Vorgaben eingehalten hat. Der Unternehmer ist übrigens verpflichtet, eine solche Erklärung auszufüllen

Was finanzielle Unterstützung der Bauherren fürs Klima bringt

Was finanzielle Unterstützung der Bauherren fürs Klima bringt

Zuschüsse, Kredite, Steuererleichterung und eine gesenkte Mehrwertsteuer: Um bei Gebäuden die Treibhausgasemissionen bis 2030 deutlich zu senken, wird Bauherren viel Unterstützung geboten. Allerdings überzeugen nicht alle Angebote. Eine bessere finanzielle Förderung führt zu höherem Interesse an energetischer Sanierung“, sagt Hans Weinreuter, Fachbereichsleiter Energie/Bauen bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Das ist seine Erkenntnis, nachdem er die Beratungsbögen der bundesweiten Plattform „Energieberatung der Verbraucherzentrale“ aus den jeweils ersten sechs Monaten der Jahre 2015, 2019 und 2020 analysiert hat. „Man sieht deutlich, dass die Zahl der Anfragen steigt, wenn es neue Fördermöglichkeiten gibt“, so Weinreuter. „Speziell die Bauherren, die noch unsicher waren, gehen dann das Thema energetische Sanierung an.“ Allerdings bestehe ein Zusammenhang zwischen

Mit Robo-Advisor an die Börse

Mit Robo-Advisor an die Börse

Digitale Helfer sollen das erreichen, was für viele Menschen schwierig ist: ein ansehnliches Vermögen aufbauen. Tatsächlich haben die sogenannten Robo-Advisor Vorteile. Wunder können die digitalen Anlageberater jedoch nicht vollbringen. Schließlich stehen den positiven Aspekten auch Nachteile gegenüber. Ob die Vermögensverwaltung via Algorithmus für einen Anleger sinnvoll ist oder nicht, hängt von Vorwissen, Zielen, Risikobereitschaft und weiteren Faktoren ab. SOLIDVEST, quirion, fintego und Scalable Capital – hinter diesen Namen verbirgt sich die Zukunft der Geldanlage. Zumindest, wenn man den Präsentationen dieser und einiger weiterer Unternehmen glaubt. Sie alle verwalten Vermögen mit digitaler Hilfe, mit den sogenannten Robo-Advisorn. Robo steht als Kurzform für Roboter und meint in diesem Zusammenhang automatisiert, Advisor kommt