Vor 10 Jahren war einiges noch anders

Ich bin ja Wegschmeißer. Darum finde ich es großartig, jeden Jahreswechsel Unterlagen wegschmeißen zu dürfen, für die die gesetzliche Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist. Im Jahr 2020 sind das eindeutig die Unterlagen von 2009. Bevor ich sie allerdings schreddere, schaue ich sie mir tatsächlich gerne nochmals an. Schließlich vergisst man oft, wie sich das eigene Leben in den vergangenen Jahren verändert hat. Außerdem ist es ganz spannend, einen Blick zurück auf Kunden und Aufträge oder Preise zu werfen. Lest hier, was mir in diesem Jahr beim Rückblick aufgefallen ist: Vor 10 Jahren noch mit Auto Der wahrscheinlich größte Unterschied zu 2009 ist, dass ich damals noch ein Auto hatte. Ich liebte meinen

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Bewerber Screenings: Was Job-Suchende darüber wissen sollten

Das Netz vergisst nichts, so heißt es. Arbeitgeber checken deshalb oft gern die Online-Aktivitäten von Bewerbern. Mit was die dann rechnen müssen und wie man sein Profil verbessert, erklärt ein Experte. Zwei von drei Personalverantwortlichen in Unternehmen schauen erst einmal ins Netz, bevor sie einen Bewerber einstellen. Das hat eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom 2018 ergeben. Unternehmen verlassen sich nicht mehr auf den mitgeschickten Lebenslauf „Solche Screenings sind längst ein übliches Verfahren“, so Wolfram Tröger, Vize-Präsident im Bundesverband Deutscher Unternehmensberater und Vorstandsvorsitzender der Personalberatung Tröger & Cie „Einige googeln schon, bevor sie einen Bewerber zum Vorstellungsgespräch einladen, sehr viele spätestens dann, wenn es darum geht, welcher Kandidat den Job bekommen

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5G – eine Revolution und zugleich Chance für die deutsche Industrie?

In punkto Breitbandausbau hat sich Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten nicht mit Ruhm bekleckert. Im internationalen Vergleich ist die Industrienation sogar Schlusslicht. Mit 5G – so die Hoffnung – soll sich das ändern. Eine Zahl und ein Buchstabe: 5G. Diese Kombination könnte den Alltag für uns alle mehr verändern, als viele andere Innovationen es in der Vergangenheit getan haben. „Mit 5G setzen wir einen Meilenstein in der Vernetzung“, sagt Reinhard Heister, Geschäftsführer Elektrische Automation beim Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). „Das Internet of Things steht jetzt noch am Anfang. Mit 5G wird es sein Potenzial voll entfalten.“ Ein Beispiel? Mit automatisch fahrenden Traktoren, Häckslern oder Mähdreschern und Straßenbaumaschinen wie

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Hey Boss, ich brauch‘ mehr Geld

Der Job macht Spaß, der Chef ist zufrieden und die Zusammenarbeit mit den Kollegen klappt auch super, doch am Gehalt hat sich schon seit Jahren nichts getan? Höchste Zeit für eine Gehaltsverhandlung. Damit das Gespräch gut läuft, sollte man seine Stärken kennen und sich gut vorbereiten. Nicht vergessen: Manchmal bringen Extras wie Zuschüsse zu den Kinderbetreuungskosten, Tankgutscheine oder ein Jobrad unterm Strich mehr als eine klassische Gehaltserhöhung. Wer gut arbeitet, will auch gut bezahlt werden. Doch das klappt nicht immer. Wer daran etwas ändern will, muss aktiv werden – und mit dem Chef über eine Gehaltserhöhung verhandeln. Aber davor schrecken viele Arbeitnehmer zurück. Sie haben Angst vor einer Abfuhr oder

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Von Kaffeefahrt bis Verkaufsparty

Ob im Wohnzimmer bei Freunden, im Pauschalurlaub oder auf einer Kaffeefahrt: Manchmal wird auf potenzielle Käufer Druck ausgeübt. Wer in einer solchen Situation einkauft, hat häufig nicht lange Freude mit dem erworbenen Produkt. Oft ist es seinen Preis nicht wert oder einfach überflüssig. Darum ist es ganz gut, wenn man seine Rechte kennt und außerdem klar und deutlich Nein sagen kann. Wer zu einer Verkaufsveranstaltung genötigt wird, sollte sich selbst Regeln auferlegen – und diese strikt einhalten. Kunststoffschüsseln, Dessous, Sexspielzeug oder Küchenalleskönner: In Deutschlands Wohnzimmern wird so einiges bei privaten Verkaufspartys angeboten, im Direktvertrieb. „Das Prinzip ist bei allen Firmen, die den Direktvertrieb für ihre Produkte gewählt haben, ähnlich“, erklärt

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Journalism of Things: Wenn Sensoren Geschichten schreiben

Der bekannte Befehl „Alexa, schalte das Licht ein“ ist ein typisches Beispiel für das sogenannte Internet der Dinge oder Internet of Things (IoT), wie es im Englischen heißt. Dabei sind Amazons Smartspeaker Echo und eine Lampe oder auch nur eine Glühbirne über das hauseigene WLAN sowie die Cloud und eine zugehörige App auf dem Smartphone miteinander verbunden. Auf diese Art können sie miteinander kommunizieren. „Darüber schreiben wir als Journalisten oft“, sagt der Wissenschaftsjournalist Jakob Vicari. „Und häufig auch ziemlich begeistert. Aber nur selten kommen wir auf die Idee, diese Technologien auch für unsere Arbeit als Journalisten zu benutzen.“ Darum hat Vicari mit einigen Kollegen im Mai bei der re:publica, einer

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Gelesen: Mich kriegt Ihr nicht

Schon wieder ein Buch über Digitalisierung und Privatsphäre. Dieses hebt sich aber schon durch sein Äußeres ab: Es ist rundum rot – also auch die Seitenkanten sind rot. Der Titel des Buches von Steffan Heuer aus dem Murmann-Verlag: Mich kriegt Ihr nicht. (Werbe-Link zu Amazon) Die Seiten sind für meinen Geschmack ein bisschen zu erschlagend mit Inhalten gefüllt, die Einführung ist recht theoretisch und zahlenlastig – aber durchaus interessant. Wenn sich jemand noch nicht mit dem Thema beschäftigt hat, ist es bestimmt ein guter Einstieg. Ich überfliege ihn eher. Datenschutz und Hate Speech: Es ist komplex Nicht, ohne zwischendurch einmal nachzudenken: Der Autor schreibt, man solle im Internet trotz des

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Blogger: Warum ich keine Fotogenehmigung kaufe

Ich habe Verständnis dafür, dass nicht jedes Museum möchte, dass Blogger oder Journalisten dort alles fotografieren. Da ist zum einen das Urheberrecht des Künstlers, das gewahrt werden muss. Manchmal ist es auch die Lichtempfindlichkeit der ausgestellten Objekte, die Fotografen einen Strich durch die Rechnung verstehen. Was ich jedoch nicht verstehe: Wenn ein Museum Angst hat, dass veröffentlichte Bilder dazu führen, dass Besucher das Museum nicht mehr besuchen. Das ist Quatsch. Mich machen solche Bilder erstens neugierig auf ein Museum, zweitens ist eine Ausstellung mehr als die Sammlung diverser Objekte – zumindest wenn sie gut gemacht ist. Ich versteh es dementsprechend als eine Empfehlung für das Museum, wenn ich darüber berichte

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Bücher von und über Journalisten

Ich lese gerne Bücher, die Journalisten geschrieben haben. Oft sind sie einfach besser geschrieben, als Bücher von anderen Autoren. Hinzu kommt, dass sie meist Einblicke in spannende Themen geben. Aber auch fiktionale Bücher, in denen es irgendwie um Journalisten geht, mag ich. Möglicherweise, weil die Identifikationsmöglichkeit mit ihnen hoch ist. In diesem Artikel will ich auf Bücher von und über Journalisten aufmerksam machen, die ich aus welchem Grund auch immer für lesenswert halte. Den Beitrag werde ich künftig immer wieder aktualisieren.

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