Falle mit Fälschungen

Wer in südliche Länder in Urlaub fährt, kennt vermutlich die Straßenstände, an denen scheinbare Markenprodukte weit unter den in Deutschland gängigen Preisen angeboten werden. Dann sollte man vorsichtig sein. Denn häufig ist bei diesen Fälschungen nicht nur die Qualität schlecht. Wer sie kauft, muss im Zweifel sogar mit hohen Strafen rechnen. Das gilt auch für fragwürdige Schnäppchenkäufe im Internet. Der Gold-Souk in Dubai ist eine der Attraktionen, die jeder Tourist sehen will. Auf diesem Markt wird Schmuck verkauft: Ketten, Perlen, Armbänder. In einem der Schaufenster liegt der schwerste Goldring der Welt, ein beliebtes Fotomotiv bei Touristen. Wer hier entlangschlendert, wird im Minutentakt von unauffälligen Männern angesprochen. Sie kommen aus den…

Klimafreundlicher reisen

Urlaubsreisen sind wohl kaum möglich, ohne seinen ökologischen Fußabdruck deutlich zu verschlechtern. Insbesondere Flugzeuge und Kreuzfahrtschiffe gelten als CO2-Schleudern und somit als Klimakiller. Trotzdem möchten längst nicht alle auf den Urlaub mit dem Flieger oder dem Schiff verzichten. Einige Unternehmen bieten an, den CO2-Ausstoß zu kompensieren, indem eine zusätzliche Summe zum Reisepreis für ein Umweltprojekt in einem Entwicklungsland gespendet wird. Wie sinnvoll ist das? Wer möglichst klimaneutral Ferien machen möchte, muss zu Fuß gehen oder Fahrrad fahren. So kommt man jedoch nicht sonderlich weit. Wer seinen Urlaub lieber in unbekannten Gegenden verbringt, sucht darum oft nach anderen Möglichkeiten, um trotz der Fernreise etwas fürs Klima zu tun. „Letztendlich geht es…

Gelesen: Unfollow. Wie Instagram unser Leben zerstört

Instagram und ich, das ist Hassliebe. Einerseits mag ich die App, weil mir dort nicht so viel Hass und brauner Mist begegnet wie bei Twitter und Facebook. Außerdem verdiene ich indirekt Geld mit ihr, wenn ich KollegInnen erkläre, wie man Storys macht. Und andererseits frage ich mich, wie es sein kann, dass die Zahl der Follower seit Monaten nicht mehr steigt. Welche Algorithmen und Finessen liegen dahinter? Erst wurden aus unter 1000 Follower knapp über 2000. Das war einfach: Regelmäßig posten, liken, anderen folgen. Aber seither stagniert die Zahl. Es kommen X Fake Accounts in einer Woche dazu – und nach vier Monaten, wenn ihre Konten wieder gelöscht sind, sind…

Abgelaufen: Bonn mit Beethoven

Mit wildem grauem Haar, mürrischem Blick und rotem Schal wird Ludwig van Beethoven gern gezeigt. Der Pianist und Komponist wurde 1770 in Bonn geboren. Darum wird 2020 sein 250. Geburtstag ganz besonders gefeiert. In der Planung sind Konzerte, Ausstellungen und Stadtführungen. Genügend Gründe also, um die ehemalige westdeutsche Bundeshauptstadt an einem verlängerten Wochenende zu besuchen. Wann und wo Ludwig van Beethoven geboren wurde, weiß man nicht so genau. Fest steht aber, dass er in der St.-Remigius-Kirche am 17. Dezember 1770 getauft worden war. Darum beginnen die Feierlichkeiten zum Beethovenjahr am 16. Dezember 2019 und enden am 17. Dezember 2020. In den zwölf Monaten dazwischen gibt es in Bonn, aber auch…

Abgelaufen: Allein daheim

Ein Homeoffice hat viele Vorteile für den Arbeitnehmer: kein Arbeitsweg, weniger Ablenkungen durch Kollegen und Chefs und auch mehr private Erledigungen sind während der Pausen möglich. Diese Vorzüge nutzen immer mehr Angestellte. Aber auch Nachteile sind mit dem Arbeiten von daheim verbunden – vor allem, wenn es um Selbstorganisation und Arbeitsschutz geht. Dabei genießen Arbeitnehmer zu Hause grundsätzlich die gleichen Rechte wie ihre Kollegen im Büro. Zu Hause arbeiten, das wünschen sich viele Büroarbeiter. Vier von zehn Arbeitnehmern tun das bereits, zumindest zeitweise. Das ist das Ergebnis einer Studie, die der Branchenverband Bitkom im Januar 2019 durchgeführt hat. Ein Homeoffice hilft, Familie und Job besser zu vereinen, die Fahrt ins…

Vor 10 Jahren war einiges noch anders

Ich bin ja Wegschmeißer. Darum finde ich es großartig, jeden Jahreswechsel Unterlagen wegschmeißen zu dürfen, für die die gesetzliche Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist. Im Jahr 2020 sind das eindeutig die Unterlagen von 2009. Bevor ich sie allerdings schreddere, schaue ich sie mir tatsächlich gerne nochmals an. Schließlich vergisst man oft, wie sich das eigene Leben in den vergangenen Jahren verändert hat. Außerdem ist es ganz spannend, einen Blick zurück auf Kunden und Aufträge oder Preise zu werfen. Lest hier, was mir in diesem Jahr beim Rückblick aufgefallen ist: Vor 10 Jahren noch mit Auto Der wahrscheinlich größte Unterschied zu 2009 ist, dass ich damals noch ein Auto hatte. Ich liebte meinen…

Abgelaufen: Hey Boss, ich brauch‘ mehr Geld

Der Job macht Spaß, der Chef ist zufrieden und die Zusammenarbeit mit den Kollegen klappt auch super, doch am Gehalt hat sich schon seit Jahren nichts getan? Höchste Zeit für eine Gehaltsverhandlung. Damit das Gespräch gut läuft, sollte man seine Stärken kennen und sich gut vorbereiten. Nicht vergessen: Manchmal bringen Extras wie Zuschüsse zu den Kinderbetreuungskosten, Tankgutscheine oder ein Jobrad unterm Strich mehr als eine klassische Gehaltserhöhung. Wer gut arbeitet, will auch gut bezahlt werden. Doch das klappt nicht immer. Wer daran etwas ändern will, muss aktiv werden – und mit dem Chef über eine Gehaltserhöhung verhandeln. Aber davor schrecken viele Arbeitnehmer zurück. Sie haben Angst vor einer Abfuhr oder…

Abgelaufen: Von Kaffeefahrt bis Verkaufsparty

Ob im Wohnzimmer bei Freunden, im Pauschalurlaub oder auf einer Kaffeefahrt: Manchmal wird auf potenzielle Käufer Druck ausgeübt. Wer in einer solchen Situation einkauft, hat häufig nicht lange Freude mit dem erworbenen Produkt. Oft ist es seinen Preis nicht wert oder einfach überflüssig. Darum ist es ganz gut, wenn man seine Rechte kennt und außerdem klar und deutlich Nein sagen kann. Wer zu einer Verkaufsveranstaltung genötigt wird, sollte sich selbst Regeln auferlegen – und diese strikt einhalten. Kunststoffschüsseln, Dessous, Sexspielzeug oder Küchenalleskönner: In Deutschlands Wohnzimmern wird so einiges bei privaten Verkaufspartys angeboten, im Direktvertrieb. „Das Prinzip ist bei allen Firmen, die den Direktvertrieb für ihre Produkte gewählt haben, ähnlich“, erklärt…

Blogger: Warum ich keine Fotogenehmigung kaufe

Ich habe Verständnis dafür, dass nicht jedes Museum möchte, dass Blogger oder Journalisten dort alles fotografieren. Da ist zum einen das Urheberrecht des Künstlers, das gewahrt werden muss. Manchmal ist es auch die Lichtempfindlichkeit der ausgestellten Objekte, die Fotografen einen Strich durch die Rechnung verstehen. Was ich jedoch nicht verstehe: Wenn ein Museum Angst hat, dass veröffentlichte Bilder dazu führen, dass Besucher das Museum nicht mehr besuchen. Das ist Quatsch. Mich machen solche Bilder erstens neugierig auf ein Museum, zweitens ist eine Ausstellung mehr als die Sammlung diverser Objekte – zumindest wenn sie gut gemacht ist. Ich versteh es dementsprechend als eine Empfehlung für das Museum, wenn ich darüber berichte…