Wichtige Dokumente sicher aufbewahren

Wichtige Dokumente sicher aufbewahren

Ob Brand oder Einbruch: Dokumente können zerstört werden oder verschwinden. Welche Aufbewahrungsmöglichkeiten gibt es? Welche Vor- und Nachteile hat die digitale Archivierung? Eine Expertin der Verbraucherzentrale gibt Tipps. Düsseldorf. Der Originalvertrag der Kapitallebensversicherung, der Kaufvertrag der Eigentumswohnung oder des Hauses und der Kfz- Brief des Autos. Das alles sind Dokumente, die besonderen Schutz benötigen. Denn werden sie gestohlen oder zerstört, ist die Wiederbeschaffung oft zeitaufwendig und teuer. Wie man solche Dokumente sicher aufbewahrt, erklärt Elke Weidenbach, Rechtsanwältin und Referentin für Versicherungen bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Das Bankschließfach als sicherer Aufbewahrungsort Für die Urkunde der Kapitallebensversicherung, das noch in Papierform gehaltene Sparbuch oder auch Dokumente rund um die Immobilie bis hin zum

Weitere miese Tricks von Abzockern

Weitere miese Tricks von Abzockern

Gaunerinnen und Gauner scheuen vor nichts zurück, um an Geld zu kommen. Neben dem bekannten Enkeltrick, den wir in unserem ersten Beitrag zur Abzocke genauer erklärt haben, gibt es noch einige andere Methoden, mit denen Betrügerinnen und Betrüger versuchen, sich an fremdem Vermögen zu bereichern. Lesen Sie hier, wann Sie besonders wachsam sein sollten. Betrügerinnen und Betrüger gaukeln immer wieder offizielle, behördliche Seiten vor. Ein Beispiel: Wer ein Führungszeugnis beantragen will, muss auf die Internetseite des Bundesjustizamtesgehen. Wer aber im Internet nach dem Begriff „Führungszeugnis beantragen“ sucht, kommt auf eine Seite, die sich mit viel Schwarz-Rot-Gold schmückt und vorgibt, dass man dort das gewünschte Dokument bekommt. Tatsächlich erhält man für 13 Euro, die

Das manchmal fragwürdige Verhalten von Arbeitgebern im Bewerbungsprozess

Das manchmal fragwürdige Verhalten von Arbeitgebern im Bewerbungsprozess

Als Freiberuflerin habe ich mich schon sehr lange nicht mehr auf eine Festanstellung beworben. Umso spannender finde ich, bei Freund*innen und Kolleg*innen den Bewerbungsprozess zu verfolgen. Nun sind diese ja – nicht nur durch Corona – deutlich digitaler geworden. Da sollte man doch meinen, dass sich das auch in der Geschwindigkeit der Stellenbesetzung niederschlägt. Leider scheint das eher die Ausnahme zu sein. Und nicht nur das: Trotz digitaler Möglichkeiten scheint oft auch eine zeitnahe Kommunikation mit den Bewerbern von vielen Personaler*innen zu viel verlangt zu sein. Das ist besonders dann peinlich, wenn sich die Firmen in den Stellenanzeigen Begriffe wie „Wertschätzung“ oder „Kommunikation auf Augenhöhe“ auf die Fahnen schreiben. Übrigens

Wie Unternehmen abgezockt werden

Wie Unternehmen abgezockt werden

Betrügerinnen und Betrüger sind erfinderisch, wenn es darum geht, an das Geld von Unternehmen zu kommen. Oft greifen sie dabei auf modernste Technik zurück. Allerdings funktionieren einige Maschen auch fast ohne digitale Unterstützung seit vielen Jahren und Jahrzehnten. Die Gelben Seiten sind in Deutschland das wohl bekannteste Branchenverzeichnis. Daneben gibt es noch viele andere Anbieter, die die Aufnahme in ein Onlineverzeichnis anbieten. Die sind jedoch längst nicht alle seriös. Allerdings sind ihre Aufnahmeanträge so gut gemacht, dass Unternehmerinnen und Unternehmer schon sehr genau hinschauen müssen, um zu erkennen, dass sie hereingelegt werden. Online-Branchenverzeichnis prüfen Gerade bei kleinen und mittelständischen Firmen fehlt dieser genaue Blick in der Hektik des Alltags jedoch

Post-Ident-Verfahren: Während der Corona-Pandemie nicht wirklich sinnvoll

Post-Ident-Verfahren: Während der Corona-Pandemie nicht wirklich sinnvoll

Weißt du, was Crowdlending ist? Dabei leihen Privatleute anderen Geld, und zwar über eine Plattform. Das hat einige Vorteile für diejenigen, die Geld benötigen. Freiberufler beispielsweise, denen Banken oft nicht so gerne einen Kredit geben, können dort auf Geld hoffen. Auch für diejenigen, die Geld verleihen wollen, ist das Angebot attraktiv: Sie bekommen dort eine höhere Rendite, als wenn das Geld auf dem Konto verschimmelt. Allerdings müssen sie zunächst ein Konto bei einer Bank eröffnen – und sich zumindest bei einem der großen Crowdlending-Anbieter per Post-Ident-Verfahren legitimieren. Nun ist das Post-Ident-Verfahren eigentlich eine gute Sache. In Zeiten einer Corona-Pandemie ist es aber vielleicht etwas old school. Insbesondere, da man sich

Fotorechte für einen Reiseführer – oder warum ich manchmal die Welt nicht mehr verstehe

Fotorechte für einen Reiseführer – oder warum ich manchmal die Welt nicht mehr verstehe

Ich habe einen Reiseführer geschrieben. Er wird im Herbst dieses Jahres herauskommen. Zugegeben: ich werde damit nicht reich. Rechnet man das Garantiehonorar auf die Stunden um, die ich mit dem Buch verbracht habe, liege ich unter dem Mindestlohn. Wohlgemerkt vor Steuern und Sozialabgaben. Bei den Arbeiten am Reiseführer ging es auch um Fotorechte – und davon will ich heute erzählen. Natürlich hätte ich den Reiseführer auch „kalt“ schreiben können – also am Computer die Strecken zusammensetzen, schauen, was andere darüber schreiben und deren Inhalte umformulieren und mir Pressefotos schicken lassen. Das ist aber so gar nicht mein Ding. Ich habe jedes Kapitel individuell geplant, bin alle Strecken abgegangen und habe

Eine fast perfekte Woche – trotz Corona-Pandemie

Eine fast perfekte Woche – trotz Corona-Pandemie

Sonntagmorgen. Meine App erinnert mich daran, dass ich heute eine Trainingseinheit Yoga habe – trotz Corona-Pandemie. Es regnet in Strömen – und ich bin ganz froh, dass das Trainingsstudio nicht so weit weg ist: Die Treppe runter, Matte ausgerollt, Fernseher an und den Kurs von Gymondo gestreamt. Die Teilnahmegebühr übernimmt meine Krankenkasse – und das schon einige Jahre. Weil ich mit Gymondo super zurechtkomme, hatte ich auf Januar 2020 meine Mitgliedschaft im Fitnessstudio gekündigt – gerade rechtzeitig vor Beginn der Pandemie. Darum war es für mich auch keine große Umstellung, plötzlich zuhause Sport machen zu müssen. Ich habe derzeit vier Einheiten in der Woche: Montag und Mittwoch einen Fat Burner,

Gelesen: Business Bullshit

Gelesen: Business Bullshit

Sprache verändert sich. Das war schon immer so. Auch über die vielen englischen Begriffe, die sich im Deutschen breit machen, kann man den Kopf schütteln – oder es hinnehmen. Ich komme aus dem Süden Deutschlands, da gibt es auch das Trottoir, das Plumeau und andere Wörter aus dem benachbarten Frankreich. Dafür findet man den Kindergarten in vielen Ländern. Ist halt so. In „Business Bullshit“, einem Buch, das mir der Duden Verlag (Werbe-Link) kostenlos zur Rezension geschickt hat, geht es um viele englische Wörter. Allerdings nicht, weil sie aus dem Englischen kommen, sondern weil Autor Jens Bergmann sie für leere Begriffe ohne Sinn hält, mit denen sich besonders gerne die schmücken,

Gegen die Regeln: Sponsored Links mit „dofollow“

Gegen die Regeln: Sponsored Links mit „dofollow“

Es ist ja nicht so, dass man für seine Blogs keine Kooperationsanfragen bekäme. Das Problem ist aber, dass man zu viele bekommt, die unseriös sind. Oft geht es dabei um dofollow-Links.  Was ist ein dofollow-Link? Grundsätzlich müsst Ihr unterscheiden zwischen nofollow- und dofollow-Links. Wenn Ihr eine andere Internetseite via Link empfehlt, ist das automatisch ein dofollow-Link. Ihr sprecht der anderen Seite im Prinzip durch die Verlinkung Euer Vertrauen aus. Das erkennt Google. Ein Link von einer anderen Seite hat darum Auswirkungen auf deren Platzierung in den Suchergebnissen. Nun gibt es Internetseitenbesitzer, die die Betreiber anderer Seiten dafür bezahlen, dass sie eine solche Verlinkung bekommen. Eigentlich bezahlen sie also jemanden dafür,