Einnahmen als Blogger richtig versteuern

Blogger verdienen Geld. Zumindest ab und zu: Mal bekommen sie Geld für einen so genannten Sponsored Post, mal für die Schaltung eines Werbebanners. Mal lädt man sie übers Wochenende ins Luxushotel ein oder überlässt ihnen Computer, Kamera oder Waschmaschine nach dem Test. Davon abgesehen, dass die Berichterstattung speziell in den letzten der genannten Punkten fragwürdig sein kann und eine fehlende entsprechende Kennzeichnung nicht dem entspricht, was der Pressekodex für diese Fälle vorsieht, bleibt als Fakt, dass sie Einnahmen haben. Und diese müssen versteuert werden. Ich habe mich mit Markus Deutsch, Steuerberater aus Berlin, über dieses Thema unterhalten.

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Überraschender Rückblick ins Jahr 2005: teuer und analog

Jedes Jahr im Januar freue ich mich darüber, einen dicken Stoß Papier wegwerfen zu dürfen. Denn jedes Jahr im Januar entsorge ich die Unterlagen, die zehn Jahre alt sind: Steuererklärungen, Rechnungen, Reiseunterlagen und was sich sonst noch so in diesem einem Geschäftsjahr angesammelt hat. Dieses Jahr habe ich mir die Mühe gemacht, die Unterlagen von 2005 näher anzuschauen, bevor ich sie durch den Schredder gejagt habe. Das Ergebnis überrascht mich ziemlich.

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„Man muss beim Immobilienkauf die Emotionen ausschalten“

Tom Friess ist Geschäftsführer beim VermögensZentrum und ein großer Fan von Immobilien im Altersvorsorge-Portfolio. Allerdings rät er dazu, sich beim Haus- oder Wohnungskauf gerade in Schrumpfungsregionen nicht von Emotionen leiten zu lassen. In Deutschland stehen speziell auf dem Land immer häufiger Immobilien leer. Trotzdem setzen Sie auf die Immobilie als Altersvorsorge. Ist das sinnvoll? Absolut. Allerdings kann man das nicht generell für jedes Objekt und jede finanzielle Situation sagen. Man muss sich dessen bewusst sein, dass man eine Immobilie nicht einfach in eine Region mit steigenden Preisen verschieben kann, man kann sie auch nicht von heute auf morgen verkaufen. Und man darf nicht sein ganzes Vermögen in eine Immobilie stecken.

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Sponsored Posts, Gastbeiträge, affiliate Links: Kooperationsanfragen fürs eigene Blog

Kaum hat sich das eigene Blog etwas im Internet etabliert, kommen auch schon die ersten Kooperationsanfragen von PR- und SEO-Agenturen. Eigentlich sollte man sich darüber freuen. Allerdings sind einige Anfrage so weit entfernt von Professionalität, dass man besser die Finger von den Kooperationen lässt. Die meisten Kooperationsanfragen bekomme ich für mein Blog auf Wirtschaft verstehen!. Das ist kein Wunder, denn das thematische Umfeld von Internet und Verbraucherthemen ist speziell für Finanzdienstleister interessant. Es gibt nämlich gar nicht so viele Blogs zu diesen Themen. Allerdings habe ich bisher alle Kooperationsanfragen für dieses Blog abgelehnt. Grund: Verbraucherjournalismus und PR – das hat ein G’schmäckle. Und machen wir uns nichts vor – alle

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Liebes Finanzamt, …

… weißt Du, eigentlich finde ich das ganz ok mit den Steuern und so. Ich lebe schließlich gerne in Deutschland. Und wenn ich ganz ehrlich bin, dann warst Du auch noch nie gemein zu mir, wir hatten eigentlich immer ein gutes Verhältnis. Aber, liebes Finanzamt, jetzt will doch einmal eine kleine Kritik üben. Sicher: Es war mein Fehler. Irgendwie aber auch nicht. Du weißt ja, liebes Finanzamt, dass ich meine Steuererklärung über Elster abgeben muss. Das willst Du so. Und in der Gebrauchsanweisung zu meiner Steuersoftware steht, dass eine alte Version von einer neueren überschrieben wird. Darum habe ich am Sonntagnachmittag, etwa 30 Minuten nachdem ich einen Fehler bemerkt hatte,

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Serie eBooks, Teil 5: Die US-amerikanische Steuernummer

Ja, es war meine eigene Schuld: ich hatte mich nicht richtig schlau gemacht und das falsche Formular ausgefüllt, um eine US-amerikanische Steuernummer zu bekommen. Die benötigt man als Autor, wenn man eBooks über den Apple iBookstore vertreiben will. Das war doof von mir. Denn nach Wochen kam nicht die erwartete Steuernummer per Schneckenpost in den Briefkasten geflattert, sondern ein vierseitiges Standardantwortschreiben, in dem ein Punkt markiert war. Demnach sollte ich irgendwelche Dokumente nachreichen, um eine Ausnahmegenehmigung für irgendetwas zu erhalten.

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Vorsicht, Abzocke! Arbeit als Geldesel oder Finanzagent

Das verspricht mir Leake Socorro ganz fett in einer E-Mail. Da bin ich neugierig genug, um zu lesen, was ich tun soll. Erfreut stelle ich fest, dass die Mail in nicht ganz schlechtem Deutsch geschrieben ist, das schafft Vertrauen. Und 4.000 bis 8.000 Euro im Monat für maximal 24 Stunden in der gleichen Zeit, das wäre ja ein Traumjob! Also lese ich weiter: Ich kann den Job nebenher machen, und ich benötige keine besondere Ausbildung, schreibt mir Socorro. Toll! Nur ein Bankkonto brauche ich, schreibt er weiter. Kein Problem, das habe ich. Also weiter: Darauf wird mir Socorros Firma künftig Geld überweisen, und zwar 2.000 bis 8.000 Euro im Monat.

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Telefonanruf von meiner Bank

Ich bin übers Internet bei meiner Bank eingeloggt, sie bittet mich, meine Adresse zu bestätigen, da ich bald eine neue Girokarte bekommen soll. Mache ich doch gerne. Keine fünf Minuten später klingelt mein Handy. Es ist die Ehrenfelder Filiale. Ist das Zufall, frage ich mich? Eine nette Dame fragt, wann mir denn einmal ein Termin für ein Beratungsgespräch passen würde. Das finde ja jährlich oder alle zwei Jahre statt, ich sei lange nicht dagewesen.

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