Blogger: Warum ich keine Fotogenehmigung kaufe

Ich habe Verständnis dafür, dass nicht jedes Museum möchte, dass Blogger oder Journalisten dort alles fotografieren. Da ist zum einen das Urheberrecht des Künstlers, das gewahrt werden muss. Manchmal ist es auch die Lichtempfindlichkeit der ausgestellten Objekte, die Fotografen einen Strich durch die Rechnung verstehen. Was ich jedoch nicht verstehe: Wenn ein Museum Angst hat, dass veröffentlichte Bilder dazu führen, dass Besucher das Museum nicht mehr besuchen. Das ist Quatsch. Mich machen solche Bilder erstens neugierig auf ein Museum, zweitens ist eine Ausstellung mehr als die Sammlung diverser Objekte – zumindest wenn sie gut gemacht ist. Ich versteh es dementsprechend als eine Empfehlung für das Museum, wenn ich darüber berichte

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Bücher von und über Journalisten

Ich lese gerne Bücher, die Journalisten geschrieben haben. Oft sind sie einfach besser geschrieben, als Bücher von anderen Autoren. Hinzu kommt, dass sie meist Einblicke in spannende Themen geben. Aber auch fiktionale Bücher, in denen es irgendwie um Journalisten geht, mag ich. Möglicherweise, weil die Identifikationsmöglichkeit mit ihnen hoch ist. In diesem Artikel will ich auf Bücher von und über Journalisten aufmerksam machen, die ich aus welchem Grund auch immer für lesenswert halte. Den Beitrag werde ich künftig immer wieder aktualisieren.

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Digitalisierung: Im Fake-Shop eingekauft

„Ich hab‘ Lehrgeld gezahlt“, sagt meine Freundin P. und lacht. Und das nicht zu wenig: Gut 120 Euro hat sie der Einkauf in einem etwas eigenwilligen Klamottenladen, wahrscheinlich einem Fake-Shop, im Netz gekostet. Sie war durch Werbung bei Facebook darauf aufmerksam geworden. Die Shirts, Kleider, Röcke trafen genau ihren Geschmack. Ein bisschen wild, ein bisschen öko, trotzdem sehr weiblich. Und dazu kam dieser unverschämt niedrige Preis. „Ich war zwar schon skeptisch“, sagt sie. Aber letztlich waren die Kleidungsstücke einfach zu schön. Darum fiel ihr auch gar nicht ein, nach einem Impressum zu suchen. Und die schlechten Begleittexte zu den Produkten? Hätte ja auch ein noch junger Shop sein können, der

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Dyson: Mit digitalen Motoren gegen Papierverschwendung

„Nachhaltigkeit“ ist das Wort der Stunde: Neulich erklärten mir Gin-Hersteller wie nachhaltig sie eigentlich arbeiten. Ein Kunde, für den Umweltschutz bisher ein Fremdwort war, hat einen Beitrag zum Thema CO2-Kompensierung in Auftrag gegeben, ein Tischler legt Wert darauf, dass seine Tiny Houses nachhaltig produziert werden – und bei der Vorstellung eines neuen Produktes von Dyson in Düsseldorf erfahre ich, dass ich bisher eigentlich ein Umweltschänder war. Denn ich bevorzuge es, auf öffentlichen Toiletten Papierhandtücher zu benutzen, gerne auch zwei. Der Grund dafür: Mit Handtrocknern werden meine Hände irgendwie nie trocken, egal, von welcher Marke sie sind. Und mit einem Papiertuch kann ich danach die Türklinke herunterdrücken, ohne in die fiesen

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Digital X – oder als ich einen Tag über das Internet nachdachte

Da steht dieser Mann auf der Bühne und weiß gar nicht, wie viel ich ihm eigentlich verdanke. Tim Berners-Lee, der Erfinder des World Wide Web, war bei Digital X, einer Konferenz, die über sich selbst sagt, sie sei Europas führende Digitalisierungsinitiative auf Entscheider-Level. Und ich sitze im Publikum, höre ihm zu, und werde mir bewusst, dass ich heute sehr wahrscheinlich nicht die wäre, die ich bin, wenn er nicht 1989 den Grundstein zum World Wide Web gelegt hätte. Ich würde möglicherweise keine Texte fürs Internet schreiben, ich würde keine Texte über das Internet schreiben, ich würde nicht bloggen und keine Seminare geben rund um Social Media, SEO und Online publizieren. Kurz

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Auf Wohnungssuche im Kölner Speckgürtel

Nicht mitten in der Stadt und zugleich nicht zu weit vom Geschehen entfernt – der Kölner Speckgürtel erfreut sich großer Beliebtheit. Wer eine Immobilie in der Nähe der Domstadt kaufen möchte, sollte sich deshalb beeilen. Eine Wohnung oder gar ein Haus in Köln kaufen? Dazu gehört neben sehr viel Glück vor allem eine ganze Menge Geld: Auf ErstRaum.de, dem regionalen Immobilienportal für Köln und Bonn, beispielsweise kosten 50 Quadratmeter ab 260.000 Euro aufwärts, größere Wohnungen mindestens 300.000 Euro – selbst eine halbe Million ist keine Seltenheit mehr. „Die Nachfrage ist deutlich höher als das Angebot“, sagt Thomas Tewes, Hauptgeschäftsführer des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins von 1888. „Und das wird auch so bleiben.“ Im Stadtgebiet

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Immobilien in Köln und Bonn: Gute Zeiten für Verkäufer

Bonn wird gern als überschaubar beschrieben, Köln ist die deutlich größere, eher quirlige Stadt und liegt circa 30 Kilometer weiter nördlich. Beide Orte verbinden vier Dinge: der Rhein, der Flughafen, die Liebe zum Karneval – und hohe Immobilienpreise. Wer hier Wohnraum sucht, braucht gute Nerven und Geld oder muss Abstriche machen. Verwunderlich ist das nicht: Köln und Bonn bieten jeweils auf ihre Art eine Menge Lebensqualität. Den gesamten Artikel lest Ihr auf der Seite meines Kunden meinkoelnbonn.de.

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Direktinvestments locken mit Rendite

Die Zinsen für sicheres Festgeld sind noch immer niedrig: Wer zwei Prozent für eine Laufzeit von fünf Jahren bekommt, kann sich glücklich schätzen. Viele Angebote liegen noch deutlich darunter. „Kein Wunder also, dass sich in einer solchen Niedrigzinsphase Anleger für lukrativer klingende Produkte interessieren“, sagt David Riechmann. Er ist bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen Referent für Bank- und Kapitalmarktrecht. „Sachanlagen zum Beispiel versprechen eine deutlich höhere Rendite.“ Wer beispielsweise in eine Kakaoplantage 3000 Euro für sechs Jahre investiert, darf laut Emittent mit einer jährlichen durchschnittlichen Rendite von fünf Prozent rechnen. Schließlich tragen die Bäume nach einigen Jahren Früchte, die verkauft werden können. Nach sechs Jahren bekommt der Anleger 133 Prozent seiner

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Gelesen: Künstliche Intelligenz. Entwicklungen, Erfolgsfaktoren und Einsatzmöglichkeiten

Was ich an den Haufe Taschenguides mag, ist dass sie recht schnell ein Thema zusammenfassen. Ich muss also kein unendliches Werk lesen, um zu wissen, worum es geht. So beginnt Buch Künstliche Intelligenz. Entwicklungen, Erfolgsfaktoren und Einsatzmöglichkeiten, (Werbe-Link zu Amazon) das mir der Verlag kostenlos zur Rezension überlassen hat, mit einer Definition: „Er steht für die maschinelle Simulation jedes Aspekts von Lernen und anderen Fähigkeiten der menschlichen Intelligenz, wie Sprachverständnis, Abstraktion und Entwicklung von Ideen“. Und jetzt stelle ich mir jemanden vor, der keine Ahnung von diesem Thema hat. Der ist doch sofort draußen. Oder finde nur ich eine solche Beschreibung sehr theoretisch? Das ist nicht die einzige Stelle, die

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