Maisel and Friends: Digitalisierung der Braubranche

Gerald Poppinger, Brauer mit iPad. Foto: Maisel & Friends

Eine Terrasse mit Blumen und Sitzgelegenheiten, ein Backsteinhaus, ein trendiger englischsprachiger Name: Maisel und Friends. Auf den ersten Blick sieht man nicht, dass man hier vor der Brauerei Gebrüder Maisel mitten in Bayreuth steht. Doch dann fallen links vom Eingang die glänzenden Malz-Silos auf, rechts hinten sieht man gestapelte Bierkästen, viele. Und überhaupt – hängt da nicht auch ein Hauch von süßlichem Braugeruch in der Luft? Bei Maisel and Friends trifft Tradition auf Moderne: 1887 wurde das Gebäude errichtet, in dem noch heute gebraut wird. Doch heute braut der Braumeister das Bier mithilfe eines Tablets.

Leidersbach: Mit Geldgeschenken gegen den demographischen Wandel

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Leidersbach liegt in Unterfranken, nur wenige Kilometer von Aschaffenburg entfernt. In dem Ort wohnen rund 4750 Menschen. Das sind zu wenige, als dass wegweiser-kommune.de von der Bertelsmann-Stiftung eine Bevölkerungsprognose für die kommenden Jahre aufzeigen würde. Fakt ist jedoch, dass es in dem Ort Leerstand gibt. Baulücken und leerstehende Häuser hat man erfasst, um aktiv gegen den demographischen Wandel vorzugehen: Familien, die dort einziehen, bekommen 4.000 Euro geschenkt, pro Kind gibt es 2.000 Euro mehr. Der Maximalbetrag liegt bei 10.000 Euro pro Familie. Mich hat interessiert, wie viele Familien das Angebot bisher angenommen haben. Darum habe ich Kristin Wolf von der Gemeinde Leidersbach einige Fragen gestellt: Wie viele Familien haben Sie bisher