Digitalisierung: keine Panik, aber mehr Mut nötig

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Eine Konferenz zu Digitalthemen mit Vertretern von Google und Twitter? Lass ich mir nicht entgehen. Schon gar nicht, wenn ich als Pressevertreter dazu eingeladen werde. Ein bisschen ist es Ironie des Schicksals, dass es dann der Leiter einer Kommunikationsabteilung sein wird, der mich mit seinem Vortrag beim Digital Marketing Talk 2016 der Marketing- und Technologieagentur DigitasLBI im Rheinenergie-Stadion in Köln am meisten begeistert: Sebastian Ackermann von RWE sprach über „Die Relevanz der digitalen Transformation für das Überleben und die Weiterentwicklung von Unternehmen“. Sperriger Titel, erfrischender Typ: Mitarbeiter in der Digitalbranche tragen keine Krawatten, aber Bärte, stellt Sebastian Ackermann von RWE bei #DMT2016 fest. — Bettina Blass (@kuechenzuruf) 13. Januar 2016

Banken: Big Data oder der gläserne Kunde

Digitale Transformation geht alle an

„Grundsätzlich kann es sinnvoll sein, Prozesse zu automatisieren“, sagt Frank-Christian Pauli, Referent Team Finanzen beim Verbraucherzentrale Bundesverband. Dabei denkt er beispielsweise an die Überprüfung der Kreditwürdigkeit. „Es ist auch im Sinne des Verbrauchers, keinen Kredit abzuschließen, mit dem man hinterher voraussehbar in Schwierigkeiten kommt“, betont er. Um eine solche Prüfung durchzuführen, benötigt man Informationen vom Kunden. Denn ohne diese lässt sich keine Aussage darüber treffen, ob er eine gute oder eine schlechte Bonität hat. In diesem Fall ist es gut, wenn die den Kredit betreffenden Daten gesammelt werden. Warum Banken Big Data nutzen sollten Ingolf Jungmann, Vizepräsident der Frankfurt School of Finance and Management fügt hinzu:“Banken leben von den Informationen

Warum ich meine Einkaufsliste mit der App ShoppingList mache

Einkaufslisten digital

Es gibt für alles eine App. Sogar, um sich Einkaufslisten zu machen. Braucht man das? Mein Mann hat am Anfang gelacht, als ich ihm verkündete, dass wir die App ShoppingList, die 2,99 Euro kostet, testen werden. Bisher tat es auch ein Stück Schmierpapier, mit Hand beschrieben. Die ShoppingList hat aber einige Vorteile, die ich sehr schätze: Vorteile der digitalen Einkaufsliste Ich kann mehre Listen gleichzeitig anlegen. Das ist dann sinnvoll, wenn ich speziell für einen Geburtstag oder eine Reise zusätzlich zum Wocheneinkauf einkaufen möchte. Oder wenn ich in ganz verschiedene Läden gehe. Die Listen habe ich auf dem Handy, das habe ich meistens dabei. Es kann also nicht passieren, dass

Wie digitale Systeme Restaurantgäste frustrieren können

Lecker Essen, aber schlechter Service

Es war einmal ein hervorragendes Restaurant. Dort gab es nicht nur wunderbares Essen, auch die Atmosphäre in dem kleinen Bistroraum war angenehm: kein Plüsch, nicht überkandidelt, die Gäste in legerer Kleidung – und trotzdem bereit, für den Abend pro Person einen dreistelligen Betrag auszugeben. Das hervorragende Restaurant wollte an den technischen Entwicklungen teilhaben, was verständlich ist. Doch das hatte Folgen. Reservierung per Telefon? Och nö! Es begann damit, dass ich Ende August einen Tisch dort reservieren wollte – für Ende Oktober. Es war ein wichtiger Termin, darum rief ich frühzeitig an. Das Restaurant war bisher nicht dafür bekannt, einen besonders innovativen Onlineauftritt zu haben, darum kam ich nicht auf die