Schwierige Preisfindung bei Groupon

Zwei Nächte kosten 98 Euro

Immer wieder hört und liest man, dass die Preise im Internet abhängig seien vom jeweiligen Endgerät, mit dem man online geht: Apple-Nutzer sollen dementsprechend mehr zahlen. Auch, wer mobil ins Netz geht, soll mehr bezahlen, heißt es. Die Internethändler weisen dies in der Regel als Gerücht zurück. Amazon beispielsweise hat zwar gegenüber der Süddeutschen Zeitung erklärt, dass die Produktpreise schwanken. Das hänge jedoch nicht mit den Endgeräten zusammen. Es gibt übrigens Internetplattformen, die die Preise über eine lange Zeit verfolgen. Sie informieren Nutzer dann, wenn ein besonders günstiger Preis erreicht wurde. Darüber habe ich neulich für aktiv-online.de geschrieben. Mir persönlich bringt die Diskussion um dynamische Preise allerdings nicht besonders viel:

Kundenservice zwischen hui und pfui

Screenshot Groupon: "Sofort buchbar"

Ich erinnere mich noch genau, wie schrecklich es früher war, einen Kundenservice zu kontaktieren: Man hing endlos in Telefonwarteschleifen und bekam selten die Antworten, die weiterhalfen. Ich finde, das ist generell viel besser geworden. Darum nehme ich Kundenservices heute wieder öfter in Anspruch. Aber nicht immer führt das an das gewünschte Ziel, wie das Beispiel Groupon zeigt.