Zeilenhonorar: Schlechtes Gewissen war gestern

So schnell sieht die Welt anders aus, ganz anders sogar: Gestern Mittag hatte ich noch kurzzeitig ein schlechtes Gewissen, weil ich einem Kunden nicht aus der Not geholfen habe. Ich hätte dafür am Wochenende arbeiten müssen. Heute bin ich ausgesprochen froh, den Auftrag nicht angenommen zu haben. Das Umdenken hängt mit einem Brief zusammen. Dem entnehme ich nämlich endlich, welches Honorar ich für den Artikel bekomme, den ich im Juli für diesen Kunden geschrieben habe. Es war für mich ein neues Thema, der Kunde – eine Tageszeitung – wollte zwei Expertenstimmen, 5.000 Zeichen sollte ich schreiben.