Warum ich mich neuerdings für Reiseblogs interessiere

Neulich hatte ich das Vergnügen, eine Reisebloggerin kennenzulernen. Verkehrte Welt, dachte ich nach dem Treffen: Da hat jemand eine sichere Stelle und will diese aufgeben, weil über das Reiseblog immer höhere Einnahmen zustande kommen. Und das in einer Zeit, in der im Journalismus immer mehr Leute entlassen werden, und man immer wieder hört, Onlinejournalismus sei nicht finanzierbar. Das musste ich mir doch einmal näher anschauen.

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Wie man seine Studenten fürs Bloggen begeistert

Lange, sehr lange Zeit, sollte ich Studenten am Journalistischen Seminar in Mainz in drei Tagen fit für Onlinejournalismus machen. Ein Unding. Denn wenn man Onlinejournalismus nur theoretisch lehrt, wird er zum Offlinejournalismus. Das hat sich zum Sommersemester 2014 geändert – und die Konsequenzen sind mehr als erfreulich.

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Was mich an der Geschichte hinter #hoodiejournalismus so richtig nervt

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, worüber ich mich mehr ärgere: Da ist erstens eine Printredaktion, die ihren Online-Chef nicht in der Chefredaktion haben möchte. Als ob ein Online-Redakteur per se ein schlechterer Journalist wäre. Dabei hängt es ganz sicher nicht von der Medienform ab, ob ein Journalist gut oder schlecht ist. Und auch nicht davon, ob er einen Kapuzenpulli trägt oder ein Sakko. Zweitens gibt es eine Solidaritätsaktion mit besagtem Onliner im Internet – #hoodiejournalismus – und im Anschluss daran eine Diskussion, die aus meiner Sicht den Kern nicht trifft. Über beides rege ich mich seit Sonntag auf. Dies sind meine Gedanken:

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