Personal Branding in der Offline-Welt. Oder: Umgang mit Kollegen

Ich schmunzele ja immer, wenn Kollegen mir sagen, dass sie kein Personal Branding machen (wollen), weil sie sich auf Journalismus konzentrieren. Denn letztendlich ist jeder Artikel, Radio- oder TV-Beitrag, jeder Twitter- oder Instagram-Post mit unserem Namen eine Art des Personal Brandings, und somit ein Mosaikstein im Aufbau des Selbst zur eigenen Marke. Es kann mir auch niemand erzählen, dass es als Journalist nicht wichtig ist, eine Marke zu sein – auch wenn der Begriff an sich nicht unbedingt positiv ist. Aber: nur wenn mögliche Kunden wissen, was ich kann, werden sie mir auch einen Auftrag geben. Das ist für Freiberufler besonders wichtig, kann es aber auch für Festangestellte sein. Denn

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Twitter: Beziehungsstatus kompliziert

Es ist einige Jahre her, dass ich mit zwei männlichen Kollegen auf einem Podium in Stuttgart saß. Wir diskutierten dort zum Thema Personal Branding. Die beiden Jungs waren sich einig: Twitter war für sie unfassbar wichtig. Sie bekamen von dort auch die meisten Klicks auf ihre Blogs. Bei mir war das anders: Ich bekam den meisten Traffic über Facebook. Vielleicht auch bezeichnend: Obwohl ich am längsten bei Twitter war, hatte ich die wenigsten Follower.

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Warum Facebook nicht doof ist

In Seminaren passiert mir das immer wieder: Unabhängig vom Alter wollen mir Seminarteilnehmer erklären, Facebook sei langweilig, doof oder dumm. Frage ich dann nach, was sie damit genau meinen, bekomme ich oft die Antwort, die Nachrichten, die angezeigt würden, interessierten sie nicht. Meine Standard-Antwort darauf ist dann zunächst, dass ein Netzwerk immer nur so gut ist, wie man es sich selbst macht. Davon abgesehen gibt es einige Schrauben, an denen man drehen kann, um seinen Newsfeed mehr auf die eigenen Interessen zuzuschneiden.

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