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„In guten wie in schlechten Zeiten“ – das klingt für viele antiquiert. Tatsächlich ist es heute nicht mehr nötig zu heiraten, nur um zusammen zu leben und eine Familie zu gründen. Auch eine Immobilie können zwei Menschen gemeinsam kaufen, ohne dass ein Trauschein sie verbindet. Das allerdings hat seine Tücken.

Der Wohnungs- oder Hauskauf ist in der Regel die teuerste Anschaffung im Leben. Kaum jemand hat genügend Geld, um sich eine Immobilie zu kaufen, ohne einen Kredit dafür beantragen zu müssen. Ein solches Darlehen kann man natürlich auch als Paar aufnehmen, verheiratet muss man dafür nicht sein. Aber: „Wer den Darlehensvertrag unterschreibt, haftet für die Rückzahlung. Und zwar in aller Regel gesamtschuldnerisch, also jeweils zu 100 Prozent“, sagt Sibylle Barent, Syndikusanwältin und Leiterin Steuer- und Finanzpolitik bei Haus & Grund Deutschland, der Interessenvertretung von Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümern. „Das heißt: Fällt einer der Darlehensnehmer aus, muss der andere auch dessen Teil abbezahlen. Dabei spielt keine Rolle, ob man verheiratet ist oder nicht.“ Wer das Risiko mindern will, kann eine Restschuldversicherung abschließen. Sie übernimmt im Todesfall die noch ausstehende Kreditsumme.

Das Grundbuch schafft klare Verhältnisse

Wichtig ist sowohl bei Verheirateten als auch bei Nichtverheirateten, dass möglichst beide Partner ins Grundbuch eingetragen werden. „Denn nur, wer dort als Eigentümerin oder Eigentümer genannt ist, darf über die Immobilie verfügen“, sagt Sibylle Barent. Ist bei einem Paar also nur einer der beiden eingetragen, hat der andere überhaupt kein Mitspracherecht. „Im schlimmsten Fall könnte, wer als Eigentümer oder Eigentümerin im Grundbuch steht, die Immobilie verkaufen, ohne die Zustimmung des oder der anderen einzuholen“, verdeutlicht die Rechtsexpertin. Wenn beide die Immobilie finanzieren oder einen Teil ihres Geldes als Eigenkapital beziehungsweise in Form von Arbeitsleistung einbringen, sollten darum auch beide ihrem Beitrag entsprechend im Grundbuch eingetragen sein. Das muss nicht zwingend hälftig sein: „Zahlt einer der beiden mehr, kann er oder sie im Grundbuch auch einen größeren Eigentumsanteil zugeschrieben bekommen.“ 

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Hauskauf ohne Trauschein
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