Virtuelle Welten: VR in Journalismus und Wirtschaft

Ich stehe in einem Eisdom: Über mir, viele Meter in der Höhe, wachsen Eiszapfen aus der weiß-bläulichen Decke. Meine Aufgabe ist es, mit Pfeil und Bogen die dicken Seile zu durchtrennen, damit die daran befestigten Holzstücke Richtung eiserner Glocke schwingen und diese zum Läuten bringen. Ich träume dieses abenteuerliche Szenario nicht. Ich erlebe es, und es brennt sich in mein Gedächtnis ein: ich bin in einer virtuellen Welt, VR genannt für virtual reality. Im Anschluss an den Eisdom lande ich übrigens in einer Art Hölle, in der ich mir mit einer Fackel aus einer Schale Feuer nehmen muss, um einen Strang Dynamit zu entzünden. Nur so kann ich mir den

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Augmented Reality in der Kommunikationsbranche

Der Begriff Augmented Reality ist mir das erste Mal vor vielen Jahren bei einer Kunstausstellung in Köln-Ehrenfeld begegnet: Wer sich dort eine entsprechende App herunterlud, konnte mithilfe seiner Smartphone-Kamera sehen, welche virtuellen Kommentare andere Besucher zu den Kunstwerken hinterlassen hatten. Ich schrieb 2010 einen Beitrag fürs journal NRW über die so genannte erweiterte Realität. Das nächste Mal stolperte ich über AR, wie Augmented Reality abgekürzt heißt, beim Elektrischen Reporter. Irgendwie erwartete ich immer, dass Augmented Reality mit einem großen Boom die Masse erreichen würde, doch es kam anders:

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