Personal Branding in der Offline-Welt. Oder: Umgang mit Kollegen

Ich schmunzele ja immer, wenn Kollegen mir sagen, dass sie kein Personal Branding machen (wollen), weil sie sich auf Journalismus konzentrieren. Denn letztendlich ist jeder Artikel, Radio- oder TV-Beitrag, jeder Twitter- oder Instagram-Post mit unserem Namen eine Art des Personal Brandings, und somit ein Mosaikstein im Aufbau des Selbst zur eigenen Marke. Es kann mir auch niemand erzählen, dass es als Journalist nicht wichtig ist, eine Marke zu sein – auch wenn der Begriff an sich nicht unbedingt positiv ist. Aber: nur wenn mögliche Kunden wissen, was ich kann, werden sie mir auch einen Auftrag geben. Das ist für Freiberufler besonders wichtig, kann es aber auch für Festangestellte sein. Denn

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UofM: Über eine Rede von Michael Koretzky und die Kontaktpflege

Er scheint der Robin Hood der Journalisten zu sein: Michael Koretzky. Der Kollege aus Florida erzählte gestern bei seinem Vortrag beim 31. Kongress der Informationsfreiheit an der University of Memphis, wie er als Redakteur dem Verleger die Texte der Freien vorenthielt, um diesen dazu zu bewegen, nach drei Monaten endlich einmal die Rechnungen zu bezahlen. Das kostete ihn seinen Job – nicht zum ersten Mal. Mehrmals wurde er entlassen, weil er zu kritisch war, sich für Kollegen einsetze. Seine Geschichten machten ihn bei den Studenten zum Rockstar.

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