Niedersachsen: Gemeinde Wulften fördert Altbaukauf

Es ist bisher eine kleine Erfolgsgeschichte: Sechs Förderanträge hat die Gemeinde Wulften in Niedersachsen seit Start Ihres Programms „Jung kauft Alt“ im Frühjahr 2015 vorliegen. Ziel des Programms ist es, junge Familien dabei zu unterstützen, leerstehende Altbauten in Wulften zu kaufen. Das macht man in dem Ort mit unter 2.000 Einwohnern ganz bewusst, denn nur so lässt sich die bisher sehr gute Infrastruktur des Ortes erhalten. Noch gibt es dort Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten, Banken und einen Bahnhof. Und das soll auch so bleiben.

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Unternehmen gegen den demographischen Wandel
Gräflicher Landsitz Hardenberg: „Wir versuchen alle, den Prognosen entgegenzuwirken“

Die Bevölkerungsprognose der Bertelsmann Stiftung für Niedersachsen ist nicht gerade rosig. Trotzdem oder gerade deshalb gibt es in dem Bundesland einige nennenswerte Initiativen gegen den Bevölkerungsschwund: In Ottenstein beispielsweise verschenkt man Grundstücke, und in Einbeck kaschiert eine Bürgerinitiative den Leerstand in der Innenstadt. In beiden Fällen ist jedoch auch die Politik gefordert, die Bürger bei ihrem Engagement zu unterstützen. Neben den Bürgern machen sich auch Unternehmen für ihre Region stark: Während eines Bloggerwochenendes im Burghotel Hardenberg unterhielt ich mich mit Maja Gräfin von Hardenberg und Ina ten Doornkaat, die den Gräflichen Landsitz Hardenberg leitet, über den demographischen Wandel in Niedersachsen – und darüber, was das Unternehmen dagegen tut: Zusätzlich zum

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Einbeck: Mit Sch(l)aufenstern gegen den Leerstand

Eigentlich dachte er, seine Aufgabe sei nach einem halben Jahr erfüllt. Doch Hans-Jürgen Kettler ist jetzt seit über eineinhalb Jahren Vorsitzender der Bürgerinitiative Sch(l)aufenster im niedersächsischen Einbeck. Sein Ziel: leerstehende Schaufenster mit Leben füllen. Die Anregung dazu kam vom Vorsitzenden der Kulturstiftung Kornhaus, Karl-Heinz Rehkopf. Die Kulturstiftung Kornhaus ist auch als PS Speicher bekannt: Wo früher bis zu 1500 Tonnen Getreide lagern konnten, stehen heute rund 300 Motorräder und Autos.

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Ottenstein: Mit geschenkten Grundstücken gegen den demographischen Wandel

Manfred Weiner ist verärgert: Seit eindreiviertel Jahren warte man im niedersächsischen Ottenstein darauf, dass die Politik ihre Richtlinien bekannt gibt, in denen steht, welche Maßnahme zur Dorferneuerung in welcher Höhe gefördert werden soll. „Die Leute stehen in den Startlöchern, die wollen was tun, aber sie werden ausgebremst“, sagt der ehrenamtliche Bürgermeister. Das ist schlimm, denn es gibt in Ottenstein viele gute Ideen, wie man den Ort attraktiver für Bürger und Touristen machen könnte: der Teufelsbadteich soll beispielsweise renaturiert werden. Man möchte an den umliegenden Wanderwegen Schutzhütten errichten, es soll einen mobilen ärztlichen Dienst geben und man will den Marktplatz neu gestalten. Die Ideen wurden im Juli in einem Zelt 200

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